Cannabis richtig verdampfen

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Immer mehr wird das Cannabis – der lateinische Ausdruck für Hanf – zur Behandlung eingesetzt und immer häufiger setzen auch Privatpersonen auf das Pflanzenkraut, um es zu vaporisieren.

Die Pflanze strotzt vor chemischen Pflanzenverbindungen – den Cannabinoiden – die eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden des Menschens haben. Dies hängt mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System zusammen, denn der menschliche Körper produziert seine eigenen Cannabinoide, die über die Rezeptoren CB 1 und CB 2 an die menschliche Nervenzelle andockt und die Zellen aktivieren. 

Das Endocannabinoid-System spielt bei vielen Körperfunktionen eine Rolle und beeinflusst zudem die Aktivierung anderer Neurotransmitter wie GABA, Glutamat und Dopamin. Der CB 2-Rezeptor spielt beispielsweise eine wichtige Rolle in der Regulation bzw. Modulation des Immunsystems. Die Hirnregionen, in denen vorrangig CB 1-Rezeptoren vorhanden sind, spielen eine wichtige Rolle bei der Ausbildung des Gedächtnisses sowie der Bewegungsregulation. Die Endocannabinoide beeinflussen die Lern- und Bewegungsprozesse. 

Wenn Cannabis konsumiert wird, wird eine Interaktion der körpereigenen Rezeptoren mit dem Cannabinoiden aus dem Cannabis erfolgen. Den größten Einfluss hat das Cannabidiol, das mit beiden Rezeptoren interagieren kann und so auf den ganzen Körper wirkt. Das Tetrahydrocannabinol interagiert lediglich mit dem Rezeptor C 1 und wirkt beruhigend auf das Gehirn. Bis heute ist dieses System allerdings noch nicht vollständig erforscht.

Vaporizer als beste Konsumform von Cannabis

 Um Cannabis zu sich zu nehmen, ist das Verdampfen die mildeste Art des Konsums und gilt als wesentlich gesünder als das Rauchen eines Joints, da keine Toxine aus dem Rauch in den Körper gelangen. Beim Rauchen entstehen viele Gifte, die vom Körper aufgenommen werden. Beim Vaporizer – auch gerne als Verdampfer bezeichnet – ist eine milde Konsumform des Cannabis, das auf Verdampfung des Planzenkrauts beruht. Der dadurch entstehende Dampf wird inhaliert und beginnt schon zeitnah zu wirken. Durch das Verdampfen werden bis zu 95 Prozent der Cannabinoide vom Körper aufgenommen, sodass die Wirkung nicht verpufft. 

Doch dies ist noch nicht alles, denn mit dem Konsum über den Vaporizer lässt sich langfristig Geld sparen. Wird das Cannabis verdampft, braucht nur wenig des Pflanzenkrautes verwendet zu werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Inhalieren von Cannabis bis zu 40 Prozent günstiger ist als das Rauchen. Der Konsum wird auch bequemer, denn es fällt keine Asche an, sodass sich die Konsumenten frei bewegen konnten – selbst als sie den Vaporizer benutzen. Außerdem schafft die Inhalation, dass der angenehme, vollmundige Geschmack der vielfältigen Cannabinoide besser zur Geltung kommen und die Inhalation besser schmeckt. Da kein Feuer verwendet wird, ist er sicherer.

Die richtige Hanfsorte finden

Nicht jede Cannabissorte schmeckt wie die andere und hat oftmals auch eine andere Wirkstoffdichte. Daher sollten die Konsumenten das richtige Cannabis für ihre eigenen Anforderungen zu besorgen. Sie sind in Onlineshops wie Zamnesia – ein Unternehmen, das seinen Nutzern ein breites Angebot an unterschiedlichen Sorten Cannabis zur Verfügung stellt – zu haben. Aus der großen Auswahl kann sich jeder sein Lieblingskraut aussuchen. 

Insgesamt bietet das Unternehmen drei Arten von Pflanzen an – Autoflowering Pflanzen, die bereits nach kürzester Zeit blühen, die femininisierte Hanfpflanze, die gentechnisch verändert wurden, um 

die wirksame, weibliche Blüte zu treiben und ganz normale Cannabispflanzen. Neben der großen Auswahl an Pflanzen werden hier auch alle Dinge angeboten, die notwendig sind, um Cannabis zu rauchen. Dazu gehören Pflanzsets, aber auch die Mühlen oder Schneidegeräte, die gebraucht werden, um das Cannabis für das Verdampfen vorzubereiten. Dazu gehört das Zerkleinern des Hanfkrauts und die Verwendung des richtigen Vaporizers. 

Cannabis muss allerdings nicht zwingend verdampft werden, um zu wirken. Auch Öle, die aus dem Cannabinoid Cannabidiol besteht. Diesen Wirkstoff gibt es als Reinform, das nicht süchtig macht, oder als sogenanntes CBD-Vollspektrum-Öl, dass sämtliche natürlichen Pflanzenverbindungen enthält und eine höhere Bioaktivität hat. Dieses Phänomen nennt sich der „Entourage-Effekt“.

Bildnachweis: pixabay.com

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