Das Gute am Schlechten: Warum Sitzenbleiben auch Vorteile mit sich bringt

Von  |  0 Kommentare

Sitzenbleiben – die „Ehrenrunde“ kann auch eine Chance sein!

Wenn unser Nachwuchs trotz allen Bemühungen nicht versetzt wird und die Klasse wiederholen muss, entsteht oft Verunsicherung. Neue Klassenkameraden erwarten das Kind, es muss sich in eine neue Gruppe einfügen. Die meisten Kinder schämen sich. Wir sollten aber auch nicht übersehen, dass es durchaus eine Chance für unser Kind ist, endlich aufzuholen und durch bessere Leistungen mehr Anerkennung zu erfahren.

Lernen zu Hause

Schlechte Schulnoten sind oft ein ernstes Problem. Zwar variieren die Ursachen von Schüler zu Schüler, jedoch eins bleibt den Kindern gemeinsam: Der versäumte Unterrichtsstoff ist meist alleine nicht aufzuholen. 

Nachhilfe hilft bei schlechten Schulnoten, entlastet uns Eltern und unterstützt die Schüler dabei, den Anschluss wiederzufinden. Eventuell auch zu Beginn der “Ehrenrunde”. Der Stoff wurde zwar von den wiederholenden Kindern schon einmal durchgenommen, doch kann ein Nachhilfelehrer verhindern, dass sie aufgrund von Verständnisproblemen erneut den Anschluss verlieren.

Angebote für Nachhilfe gibt es ausreichend und in unterschiedlichen Formen. Es gibt Hausaufgabenbetreuungen, Lerngruppen und individuelle Nachhilfe. Besonders flexibel ist die Nachhilfe online.

Die meisten Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich gerne mit den neuen Medien.

Während unser Kind mit dem Nachhilfelehrer im Video-Chat kommuniziert, können wir uns selbst am Computer etwas Spaß und Entspannung gönnen.

Zum Beispiel stellt der Rizk Casino Test uns ein innovatives und seriöses Online Casino vor. Hier können wir ohne Angst vor Betrug unser Glück versuchen.

Versuchen wir selbst unsere Kinder alleine zu unterstützen, scheitern wir nicht selten an mangelndem Fachwissen. Zudem kommen gelegentlich Schwierigkeiten, unsere Kinder ausreichend zu motivieren. Ein erfahrener Nachhilfelehrer stellt den Kindern effiziente Arbeitstechniken vor und weckt bei ihnen nicht selten durch den Lernerfolg auch mehr Freude und Interesse an der Materie.

Ein effektiver Nachhilfeunterricht sollte die Voraussetzungen schaffen, dass der Schüler wieder selbstständig mit den schulischen Anforderungen zurechtkommt. Besonders ein “Sitzenbleiber” sollte nach ausreichender Motivation und Überwindung der ersten Unsicherheit im neuen Lernumfeld dazu bald in der Lage sein.

Anschluss finden

Natürlich machen wir uns zunächst vermehrt Sorgen. Auch die Schüler selbst fürchten wahrscheinlich, in der neuen Klasse keinen Anschluss finden zu können. Sie haben Angst davor, von Mitschülern als Versager angesehen zu werden. Außerdem vermissen sie ihre vorherigen Klassenkameraden und Freunde. Wir sollten ihnen versichern, dass diese nicht aus der Welt sind. Wir können sie dabei unterstützen, ihre Kontakte außerhalb der Schulzeit zu halten. 

Wir müssen unserem Kind in der neuen Situation verständnisvoll zur Seite stehen, auf seine Ängste eingehen und versuchen es zu beruhigen. Viele Sitzenbleiber kommen in der neuen Klassengemeinschaft gut zurecht und halten darüber hinaus weiterhin Kontakt zum ehemaligen Freundeskreis. Manche Freundschaften bestehen weit über die Schulzeit hinaus, obwohl die Kinder getrennte Klassen oder Schulen besuchen.

Sollten jedoch hämische Kommentare der Mitschüler an der Tagesordnung sein, wendet man sich am besten umgehend an den Schulpsychologen oder Vertrauenslehrer. Muss das Kind Demütigungen über sich ergehen lassen, braucht es starken Rückhalt. Es muss spüren, dass wir hinter ihm stehen und es sich nicht schämen muss. Ansonsten können die Motivation und Lernbereitschaft noch weiter zurückgehen.

Schüler bei Hausaufgaben

So mancher Schüler fühlt sich von Hausaufgaben überfordert.

Das Kind darf nicht zu sehr unter Druck gesetzt werden. Auf weiterführenden Schulen sind manche Schüler mit dem Leistungsniveau der gewählten Schulform überfordert. Auch wenn wir uns für unsere Sprösslinge die beste Ausbildung wünschen, sollten wir unsere Entscheidung gegebenenfalls hinterfragen. Mit stundenlangem Pauken allein ist das Problem meist nicht gelöst. Kinder brauchen Freizeit. Gerade jetzt, wenn ihr Selbstbewusstsein durch mangelnde schulische Leistung angegriffen ist, sind außerschulische Freizeitaktivitäten als Ausgleich wichtig.

Allerdings ist es sinnvoll, zusammen mit dem Kind eine neue, effiziente Lernstruktur zu erarbeiten. Gegebenenfalls durch Nachhilfeunterricht sollte dafür gesorgt werden, dass der Anschluss an den Unterrichtsstoff gefunden und gehalten wird.

Die Chance nutzen

Letztendlich bedeutet das Wiederholen der Klasse auch eine Chance, aus dem Teufelskreis von schlechten Noten und sinkender Motivation auszubrechen. Wenn man bereit ist, das Positive wahrzunehmen, lassen sich deutliche Vorteile für den Schüler erkennen:

  • Das Erfahren dieser für das Kind weitreichenden Konsequenz bewirkt Bereitschaft zu Veränderungen. Unwillige Kinder, die das drohende Sitzenbleiben nicht ernst genommen haben, erleben die Auswirkungen ihres Lernverhaltens.
  • Das zusätzliche Jahr kann unserem Kind Zeit geben, eventuelle Entwicklungsrückstände aufzuholen. Mit jüngeren Kindern in derselben Klasse zu sitzen hat auch Vorteile und sicher gehört man nicht (mehr) zu den Kleinsten. 
  • Die Schwachpunkte wurden erkannt. Jetzt kann man sich Dank dem schon erworbenen Wissen in den weiteren Fächern vermehrt darauf konzentrieren, die Defizite aufzuholen.
  • Die Leistung in vorigen Lieblingsfächern wird wahrscheinlich noch besser sein, denn hier hat das Kind den Stoff aus dem letzten Jahr schon verinnerlicht. Diese Erfolge erhöhen das Selbstvertrauen und steigern die Motivation.
  • Tatsächlich werden meist schnell neue Freundschaften in der Klassengemeinschaft geknüpft. Alte Kontakte bleiben zudem zum Teil bestehen. Der Freundeskreis vergrößert sich und das Kind erlebt erneut, wie es ist, sich in eine neue Gruppe einzufügen. Dies kann die sozialen Kompetenzen fördern.

Fazit

Lässt sich die Wiederholung des Schuljahres trotz aller Bemühungen nicht vermeiden, sollten wir versuchen, die Zeit nicht als verloren zu betrachten. Tatsächlich hat das Kind ein Jahr gewonnen, das es sinnvoll nutzen kann, um beim nächsten Mal den Sprung in die höhere Klassenstufe zu schaffen.

Durch die liebevolle Unterstützung der Eltern kann diese zunächst schwierige Lage gemeistert werden. Versagensängste werden so künftig vermindert. Das Erleben des angenommenen Werdens trotz schlechter Leistung nimmt den Kindern die Scham. Die Erfahrung, dass ein positiv verändertes Lernverhalten nun auch zu den gewünschten Erfolgen führt, kann die Motivation langfristig steigern.

Sitzenbleiber sind keine Versager. Sie finden sich auch unter heute erfolgreichen Erwachsenen: Bekannte Persönlichkeiten, wie Harald Schmidt und Edmund Stoiber, Richard Wagner und Winston Churchill mussten eine Klasse wiederholen. 

Unser Kind kann immer noch alles erreichen.

Bildnachweise:

https://pixabay.com/de/illustrations/lernen-schule-hilfe-hausaufgaben-793099/

https://pixabay.com/de/photos/hausaufgaben-junge-kinder-sch%C3%BCler-1815899/

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Hinterlassen Sie ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.