Ist mein Partner spielsüchtig? Symptome und Lösungswege

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Immer wieder werden Partnerschaften von der Glücksspielsucht belastet. Es ist statistisch erwiesen, dass Männer hierfür deutlich anfälliger sind als Frauen. Doch was ist zu tun, um den Kampf gegen die Sucht zu gewinnen und die Beziehung auf diese Weise zu retten?

Wir haben das Thema einer zentralen Betrachtung unterzogen.

Die Farce der Eigenkontrolle

Tatsächlich ist der Partner des Spielsüchtigen selten dazu in der Lage, die Situation richtig einzuschätzen. Besonders im Frühstadium wird die Sucht stets verheimlicht und der Weg ins Casino wird zum Beispiel mit der Heimfahrt von der Arbeit kombiniert. Bis einmal Verdacht geschöpft wird, ist die Sucht meist so weit fortgeschritten, dass die Betroffenen aus eigener Kraft kaum mehr dazu in der Lage sind, sich davon zu lösen.

Wer dem Partner nun den Vorwurf macht, jegliche Eigenkontrolle verloren zu haben, trägt nicht zur effektiven Lösung des Problems bei.
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Die Finanzen als Knackpunkt

Meist ist es nicht die im Casino verbrachte Zeit, die eine Beziehung vor sehr große Probleme stellt. Mehrfach liegt es an der starken finanziellen Belastung, dass eine Partnerschaft oder Ehe nicht mehr zu retten ist. Spielsüchtige verlieren an manchen Tagen vierstellige Summen, die sich auch nicht durch die erzielten Gewinne komplett decken lassen. So entsteht eine finanzielle Kluft, die nach einiger Zeit nicht mehr mit dem persönlichen Einkommen gedeckt werden kann. Da ab einem gewissen Punkt die gesamte Existenz in starker Gefahr sein kann, bleiben gerade die Finanzen ein kritischer Punkt. Häufig dienen sie sogar als Indikator, an dem der Partner die Glücksspielsucht erkennt.

Professionelle Hilfe suchen

Tatsächlich ist es aus eigener Kraft selten möglich, die Sucht hinter sich zu lassen. Besonders der Austausch mit anderen Betroffenen, die bereits auf einem guten Weg sind, kann zur Genesung beitragen. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe, die inzwischen überall in Deutschland zu finden sind, mag zum ersten Mal sehr viel Überwindung kosten. Doch gerade der Austausch macht es leichter, dauerhaft abstinent zu bleiben und das Spiel hinter sich zu lassen. So gelingt es im Laufe der Zeit, der stetigen Konfrontation mit dem Thema im Alltag zu widerstehen und keine neuen Einsätze mehr in die Wege zu leiten. Die professionelle Hilfe bleibt so eine wichtige Grundlage, um schließlich den Weg aus der Krise zu finden, der die Chance bietet, die Beziehung auf eine neue Basis zu stellen.

Ausschau nach Symptomen halten

Je früher es möglich ist, die Sucht nach dem Glücksspiel zu erkennen, desto leichter fällt es, diese zu überwinden. Um dem eigenen Partner zur Seite zu stehen ist es deshalb wichtig, die Augen vor spezifischen Symptomen nicht einfach zu verschließen und so das Problem nicht wahrhaben zu wollen. Viel angebrachter ist es in dieser Situation, gezielt Ausschau zu halten, falls bereits ein Verdacht besteht. Auch die offene Kommunikation über das Thema trägt dazu bei, das ewige Problem hinter sich zu lassen und neue Wege zu finden.

Bildnachweis: pexels.com

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