Lockdown & das Aufheulen der Systemtrompeten: Till Brönner & andere VIP`s fühlen sich von Politik im Stich gelassen

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Guckt jetzt dumm aus der Wäsche, nachdem er sich vor Kurzem noch von Merkel beklatschen ließ: Till Brönner

Wie war das – vor fünf Jahren? Als sich deutschlandweit Kritiker der Merkel-Politik zu -zigtausenden einfanden und ihre Haltung zum aktuellen Geschehen kund taten? Und neben der „Flüchtlings“Krise auch andere negative Konsequenzen des politischen Agierens von Angela Merkel aufzeigten?

Diese Leute wurden auf`s Übelste beschimpft! So war das und so ist das immer noch. Von „Nazi“ über „Rechte“ bis „Rechtsextreme“ reichten und reichen die unsäglichen Diffamierungen und Diskriminierungen, die all jene aushalten müssen und mussten, die die Politik heute und auch vor fünf Jahren schon kritisierten.

Nicht nur dass viele, viele Prominente auf den Hass-Zug, der von Politikern und Medien ausging, aufsprangen, nein: So mancher VIP kroch den Machthabern so sehr in den Allerwertesten, dass es selbst unpolitischen Leuten fast weh tat.

Till Brönner: Einst musizierte er vor Merkel und gab den Willkommensklatscher

So zum Beispiel der Trompeter Till Brönner – eine Systemtrompete sogar im Wortsinn! 2016 ließ er sich noch vom Polit-Zirkus feiern, heute schimpft er über die Maßnahmen der Regierungs-Clique.

„(…)Zum Abendessen gab es ein bisschen Jazz im Kanzleramt: Till Brönner griff am Donnerstagabend zur Trompete und spielte den Klassiker „Take Five“. Das Abschiedsdinner im Kanzleramt hat für US-Präsident Barack Obama beschwingt begonnen – und mit einem musikalischen Wiedersehen. „Vielen Dank an Till Brönner für zehn Minuten guten Jazz zu Beginn des Abendessens“, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag bei Twitter. In einem Video ist zu sehen, wie der Trompeter am Donnerstagabend den Klassiker „Take Five“ spielt – und Obama neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) steht und lächelnd lauscht.(…)“

So berichtete das Magazin klatsch-tratsch.de über den Musiker, der  sich – natürlich! – auch in der „Flüchtlings“Krise als „Guter“ produzierte. Nun – wo der 2. Lockdown droht, bei dem die Gastro- und Kultur-Branche einmal mehr still stehen dürfte, geht ihm offenbar ein Licht auf, was für eine Politik jene betreiben, von denen er sich beklatschen ließ.

Öffentliches Video-Statement des Musikers lässt aufhorchen

In einem Posting auf Facebook machte der Künstler seinem Ärger Luft, indem er in einer Video-Sequenz darüber sprach, was ihn umtreibt.

Die BILD schreibt über dieses Statement auf ihrem Online-Portal unter anderem wie folgt:

„(…)Brönner macht seinem Ärger ordentlich Luft, wettert: „Wie kann man einzelnen Konzernen Milliarden in den Vorgarten werfen und der Veranstaltungsbranche Arbeitslosengeld 2 anbieten? Wir Musikkünstler sind weder arbeitslos, noch hatten wir vor Corona ein Nachfrageproblem, wie so einige andere Branchen übrigens, die in Wahrheit nicht an Corona, sondern durch Schläfrigkeit oder Gier in Schieflage geraten sind.“(…)Auch Deutschlands Politiker bekommen ihr Fett bei Brönner weg: „Was hier gerade passiert, verstößt gegen alles, was ich über Deutschland gelernt habe. Und wofür wir mit unserem demokratischen Selbstverständnis stehen. Liebe Politiker, lasst euch wählen, ja! Aber vergesst bitte nicht von wem! Das Land steht kulturell still! Und die Beweglichsten und Ehrlichsten tretet ihr gerade mit Füßen, wenn ihr nicht handelt.(…)“

Tja! Da kann man sich doch schon mal Popcorn nehmen und sich fragen, was er erwartet? Inwiefern sollen die Politiker handeln? Wieder mit Soforthilfen, die nicht bzw. kaum ankommen? Und was ist, wenn der Topf leer ist? Immerhin kosten die auch von ihm willkommen geheißenen „Flüchtlinge“ Milliarden über Milliarden und sie sind ja – zum Großteil als Kostgänger – auch noch da!

Naivität und Dummheit Hand in Hand

Wie kommt er dazu, anzunehmen, dass die Politiker gerade das Wohl von ihm und seiner Branche im Blick haben? Hat er nicht mitbekommen, dass sich die verantwortlichen Politiker einmal mehr offenbar nur große Sorgen um ihre geliebten Migranten machen?!

Man kann sich über soviel Naivität, die offenbar noch mit Dummheit Hand in Hand geht, wirklich kaputtlachen und bei solchen Leuten die Schadenfreude nun wirklich nicht unterdrücken! Wie wäre es denn, Brönner, wenn jetzt andere Menschen über die Kultur- und Musikbranche Diskriminierung und Häme ausschütten und die Kritik aus diesen Reihen als „voll Nazi“ brandmarken würden? Eben!

Dass natürlich weitere übliche Verdächtige in Brönners Klagegesang einstimmen, war klar! Denn mit Sarah Connor und Schauspielerin Christiane Paul sollen laut bild.de weitere Systemtrompeten Brönners Posting voll unterstützen.

Geraten diese Promis wirklich in finanzielle Nöte?

Davon abgesehen, dass man sich fragt, ob diese Promis bei einem erneuten Lockdown wirklich in schwierige finanzielle Fahrwasser kommen und sich nicht schämen, ihre satten Mäuler aufzumachen, reichen ein paar Klicks, um zu sehen, dass sich diese Leute – ebenso wie Brönner – der Politik der Altparteien in der Vergangenheit schmierigst angebiedert haben.

So ist Connor jener Partei, die sich aktuell als einzige gegen die rigiden Corona-Maßnahmen der Bundesregierung stellt, vor einiger Zeit auf primitivste Art und Weise entgegengetreten. Und zwar so, Zitat aus stern.de vom 30. September 2019:

„(…)Noch vor der Landtagswahl in Thüringen, aus der AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke als einer der Gewinner hervorgehen sollte, konnte sich Sarah Connor auf der Bühne einen Seitenhieb gegen die Partei nicht verkneifen. „AfD-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht“, sang die Musikerin laut dem „Tagesspiegel“ und reckte dazu beide Mittelfinger in die Höhe.(…)“

Und Schauspielerin Christiane Paul? Nun – auch sie stand der feisten Merkel-Politik alles andere als kritisch gegenüber, was aus einem Artikel von rp-online.de vom 13. September 2017 glasklar hervorgeht, Zitat:

„(…)Die Schauspielerin Christiane Paul findet Merkel „sehr reell“. „Sie flüchtet sich nicht in irgendwelche Phrasen, sondern steht für das, was sie entschieden hat.“(…)“

Nun – auch der 2. Lockdown (von der Polit-Clique“ als eine Art „Lockdown light“ verkauft), ist ab heute wieder sehr reell. Doch dass all die genannten Promis hierdurch einen finanziellen Schaden erleiden, dürfte mehr als unwahrscheinlich sein.

Solidarität für die, die nicht im Rampenlicht stehen!

Insofern: Die Solidarität sollte jenen in der Branche gelten, die nicht im Rampenlicht stehen und davon gibt es bekanntlich Hunderttausende. Die nöligen Statements der VIP`s wirken deshalb auch mehr als billig und sind es lediglich wert, mit einem Pott Popcorn konsumiert werden! Denn es passiert nicht alle Tage, dass der Bumerang auf politische Schleimer in doch relativ kurzer Zeit so derartig zurückkommt!

Insofern gilt: Knabberzeug nehmen und diese Momente genießen!

Recherche-Nachweis: bild.de, rp-online.de, klatsch-tratsch.de, stern.de

Bildnachweis: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Peter Gercke

 

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