Blau den Jungen, rosa den Mädchen!

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Five week old sleeping boy and girl fraternal twin newborn babies. They are wearing crocheted pink and blue striped hats.

Ein Gastartikel von Emmy. In Zeiten, wo sich in sozialen Netzwerken Leute mit –zig Geschlechtern anmelden können und eine Minderheit das Land mit Gender-Gaga überzieht, treiben auch die Auslassungen von Medien und sogenannten Experten immer skurrilere Blüten.

Man möchte – so scheint es – um jeden Preis verhindern, dass sowohl (jetzt nachwachsende, aber auch bereits schon geschäftsfähige) Männlein und auch Weiblein ihre genetisch veranlagten Eigenschaften unterdrücken oder/und nur begrenzt ausleben.

Dass jedoch den „Journalisten“ und „Experten“ dabei noch immer die Natur im Wege steht, macht es für die Befürworter von Gender & Co. freilich nicht einfacher.

Erst kürzlich las ich in einer Publikation für Eltern das Statement einer „Expertin“, die nicht umhin kam, kund zu tun, dass es doch Anzeichen dafür gibt,, dass bei den meisten Jungen eher die Neigung zu Autos und Bausteinen und bei Mädchen eben die Vorliebe für Puppen vorherrscht.

Natürlich „verkaufte“ sie diese Nachricht im Stile einer brandneuen Message. Allein solche Beiträge sind ein Grund von vielen Gründen mehr, warum sich der Großteil der Medien lächerlich und unglaubwürdig macht. Denn an der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung vorbei zu schreiben funktioniert eben nun mal kaum. So wie auch das „Vorbei-Regieren“ an den Interessen der Menschen seitens unserer Regierung ganz sicher bald ernste Konsequenzen haben wird.

Fragen Sie doch nur mal in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis herum, wer – zum Beispiel – die Gender-Thematik gutheißt! Von anderen politischen Themen ganz zu schweigen…!

Aber zurück zum „Mann-und-Frau“-Thema, das in letzter Zeit in vielen Medien aufgegriffen wird – gern auch im Zusammenhang mit der Elternschaft.

Auch hier hat die Natur gewisse Voraussetzungen mitgegeben, die wohl niemals ein Mensch – und damit auch die Politik – wird korrigieren können.

Weil das so ist und dies freilich auch Medien und Politiker wissen, muss eben anderweitig suggeriert werden, dass das, was sich seit unzähligen Jahrtausenden bewährt hat, auf Biegen und Brechen  nicht mehr zeitgemäß ist, muss umgemünzt und oft auch diffamiert werden.

Man schaue nur in die unzähligen Eltern- und Frauenmedien, die ihrer Leserschaft auf Teufel komm raus einhämmern wollen, dass nichts schlimmer ist, als einem neugeborenen Jungen ein blaues und einem neugeborenem Mädchen ein rosa Kinderzimmer einzurichten oder den Nachwuchs in den entsprechenden Farben zu kleiden.

Nur – was sieht man in der Realität draußen in den Kinderwagen für Farben spazieren fahren? Eben!

Diese Art „Beiträge“ scheinen überproportional zur „Nicht“-Anwendung durch die Masse der Leute zu steigen. Immer pseudo-wissenschaftlich und mit dem imaginären mahnenden Zeigefinger daherkommend. Man kennt das von anderen politischen Themen, wo komischerweise genau immer das als die Realität suggeriert wird, was die Leute da draußen nun so ganz anders erleben….!

Bei dieser Art Berichterstattung mischt der SPIEGEL ganz vorn mit, so auch bei den unsäglichen Gender-Themen.

Erst kürzlich prangte auf dem Titel des Magazins die Frage, ob „Väter die besseren Mütter“ sind, was allein schon von der Aussage her albern ist.

Genau so schräg geht’s dann im eigentlichen Artikel weiter, auf Teufel komm raus soll die Mutterrolle – so scheint es – diskreditiert und einer Frau mit Nachwuchs abgesprochen werden. Wäre doch gelacht, wenn man der Bevölkerung nicht das Gegenteil von Naturgegebenheiten und gesundem Menschenverstand einhämmern könnte – oder?!

Abgesehen von den „Experten“, die im besagten Beitrag zu Wort kommen (…und die für mich allein schon von der Optik schräg rüber kommen, getreu dem Motto „Denker und Dichter haben dumme Gesichter“….aber das ist freilich mein persönlicher Eindruck….!), wimmelt es nur so von Zitaten, die wohl die allermeisten Menschen als „dumm“ und „realitätsfern“ einordnen würden.

Gute und normale Familienbindungen, die – neben vielen gestörten familiären Beziehungen – selbstverständlich noch den Großteil in der Gesellschaft stellen, scheinen gewissen „Journalisten“ ein Dorn im Auge zu sein, deshalb konstatiert man wie folgt: „Der Vater war für viele Generationen der Mann, über den es hinwegzukommen galt“. Hm. Das mag für einige Leute wohl zutreffen, aber für sehr viele Menschen war und ist der Vater eine liebevoll-prägende Person. Für mich persönlich ebenso wie für Freunde, von denen ich um das gute Verhältnis zum Vater weiß.

Der Ausspruch irritiert, passt aber natürlich in eine Medienlandschaft, die – orientiert am politisch ausgerufenen Gender-Gaga – traditionelle Familienbindungen am liebsten gänzlich wegschreiben oder/und wegdiskutieren würde. Ganz in dem Stile, dass die Konstellation „Mutter, Vater, Kinder(er)“ am Aussterben und bald schon durch gleich geschlechtliche oder wie auch immer geartete Lebensformen ersetzt ist. Man kennt das.

Ein ungestörtes Verhältnis zum Vater passt da scheinbar nicht ins Bild und es müssen über`s Knie gebrochene Problemtheorien her.

Allerdings werden – konträr zu dieser kruden Theorie – im selben Artikel „Vätergruppen“ gezeigt, die sich – ähnlich den Mama(Krabbel)Gruppen – in eigens dafür geschaffenen Räumlichkeiten mit ihren Kleinkindern treffen. Abgesehen davon, dass das irgendwie lächerlich wirkt, bleibt fraglich, warum überhaupt separiert werden muss – in Väter- und Müttergruppen?

Denn es ist nicht bekannt, dass Männern (Vätern) der Zutritt in entsprechende Gruppen (vom Atemkurs bis hin zur Krabbelgruppe) verwehrt wird, was das Abspalten in reine „Väter“-Gruppen höchst irritierend erscheinen lässt.

Genauso irritierend, wie ein weiterer irrer Ausspruch in diesem fragwürdig und – meiner Meinung nach – unseriös daherkommenden SPIEGEL-Artikel. Der da lautet: „Väter müssen in der Familie nicht den Mann spielen – und Frauen nicht die Mutter“.

Völlig irre – wie ich finde. Abgesehen davon, dass wohl kaum ein Vater die Männerrolle „spielt“ und ebenso die Frau ihre Mutterrolle nicht, lässt diese Aussage erneut nur die Andeutung in Richtung Gender-Gaga zu. Wahrscheinlich wäre es vielen „Familienexperten“ in der heutigen Zeit lieber, der Familienvater schwingt sich – á la solchen Witzfiguren wie Conchita Wurst – in paillettenbesetzte Gewänder und die Mutter rasiert sich einen Igel und steigt in den Blaumann. Auf das jeder Elternteil so seine weibliche bzw. männliche Ader – von dem die bereits genannte Minderheit der Anhänger des Gendermainstreamings meint, dass diese bei den meisten Menschen mega-ausgeprägt vorhanden wäre – schrill und überdreht auslebt!

Das ist absurd und völlig an der Realität vorbei!

Denn – ob es den Anhängern von Gender und einer total übertriebenen „Familienvielfältigeit“ passt oder nicht -: der Großteil der Frauen, die ein Baby bekommen, fühlt sich in seiner Mutterrolle wohl, so wie auch der überwiegende Teil der Männer, die Väter werden, die Vaterrolle als angenehm empfindet.

Mit den wirren und zumeist realitätsfernen Theorien, die von den Verfassern und „Experten“ im besagten Artikel skizziert werden, ist die Durchschnittsfamilie im Lande – zum Glück! – weit entfernt, die wenigsten dürften damit etwas anfangen können oder sich gar damit beschäftigen wollen.

Wenn die Herren und Damen, die sich „Journalisten“ und „Experten“ nennen, mal rausschauen würden aus ihren Elfenbeintürmen, dann dürften sie ganz schnell von der millionenfachen Realität eingeholt werden.

Und die ist nunmal nicht geprägt von Kämpfen zwischen Mann und Frau, die nicht Vater (Mann) oder Mutter (Frau) sein wollen. Und in der – ganz traditionell – werdende Eltern, Großmütter und Großväter noch immer zu beliebten und bewährten Farben für den Nachwuchs greifen: rosa für Mädchen und blau für Jungen.

Das ist in keinster Weise verwerflich! Sondern: gut so! Weil es die widernatürliche und von einer Minderheit vorangetriebene – von vielen als aufgezwungen empfundene – Politik in die Schranken (und irgendwann bitte ins Nirwana!) weist. Das heißt freilich nicht, dass Leute, die das anders sehen, ihre Babysachen auch umgedreht kaufen können: blau für Mädchen und rosa für Jungen. Soll`s ja alles geben. Warum auch nicht?! Erlaubt ist was gefällt und rosa für Jungen gefällt nun mal den Wenigsten…!

Bildnachweis: Fotolia, https://de.fotolia.com/id/61285793 – Datei: #61285793 | Urheber: katrinaelena

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