Anne Wizorek – warum man(-n) bei ihren kruden Thesen nur #aufschreien kann!

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Woman biting her red lips. Vector illustration.Hätten Sie, liebe Leserin, ein Problem damit, wenn ein Mann mit einem kleinen Säugling den Waschraum-Vorbereich einer Damentoilette betritt? Wenn Sie jetzt den Kopf schütteln, auch, weil sie die Frage überflüssig finden, dann ist das nachvollziehbar!

Nicht aber für Frauen, wie Anne Wizorek, die – seit sie die so alberne wie fragwürdige „Aufschrei-Kampagne“ initiierte – durch die Medien tingelt und uns sprachlich am liebsten „durchgendern“ würde.

Ginge es nach ihr, gäbe es bald nur noch „Unisex“-Toiletten. Toiletten also für „alle Geschlechter“ – neben dem weiblichen und männlichen Geschlecht ….

Der Gipfel dieser kruden Thesen, die diese Hardcore-Feministin vertritt, wurde kürzlich bei Plasbergs Sendung „Hart aber fair“ offenbar.

Da faselte Wizorek eine Sendung lang von so Überflüssigkeiten, wie den „Gender Gap“, den sie am liebsten gleich morgen im ganzen Land durchgesetzt sähe. Kleine Kostprobe dieses Schwachsinns gefällig? Nun, das hier ist die Schreibweise, die Wizorek zum Beispiel verwendet: „Freund_innenschaft“. Absurd? Absurd!

Wie wohltuend war es da, in dieser illustren Plasberg-Runde auch Birgit Kelle zu sehen, die mit ihrem Buch „Gender Gaga“ die Absurdität dieser Ideologie, die so manche Politiker lieber heute als morgen umgesetzt wüssten, entlarvte.

Und damit einem Millionenpublikum vorführte, wie lächerlich Wizoreks Thesen sind, wie lächerlich die Frau selbst….

Denn wofür sich diese einsetzt, dürfte wohl dem Großteil (auch der weiblichen) Bevölkerung, nur ein herzhaftes Lachen – und Unverständnis sowieso – entlocken. Bitte wer – außer solchen unsympathischen „Hardcore-Aktivistinnen“ – würde ernsthaft befürworten, dass in Großstädten neben Ampelmännchen auch Ampelfrauen auf die Signalanlagen installiert werden oder es an Schulen – wie vom Bundesfamilienministerium gefordert – geschlechterübergreifende Unisex-Toiletten gibt? Für Schüler, die sich selbst weder als Frau noch als Mann empfinden….

Wer – bitteschön – sollte in Zeiten, in denen wir wohl vor genug wichtigeren gesellschaftlichen Herausforderungen stehen, ein Interesse daran haben, dass man – zum Beispiel – eine Anrede folgendermaßen gestaltet: „Sehr geehrtx Profx“?

Bekloppt? Bekloppt! Aber wie!

Dass das der Großteil der Menschen im Land als abstrus ansieht, dürfte klar sein.

Auch in der besagten Talkrunde, in der Wizorek Schützenhilfe nur vom Grünen-Politiker Anton Hofreiter (der sich lieber um eine gute Frisur und anständiges Shampoo denn um solch krude Thesen bemühen sollte) erhielt, stand fest: diesen Gender-Wahnsinn braucht das Land nicht!

Das sah Wolfgang Kubicki ebenso wie Simone Thomalla, beide ebenso in der Talkrunde zu Gast.

Thomalla, sonst sicher auch kein Beispiel scharfsinniger Intelligenz, machte frank und frei deutlich, dass FRAU sich sehr wohl über ein Kompliment freuen dürfe, ohne gleich in einen Aufschrei zu verfallen. Fand ich sympathisch!

Ein Kompliment war übrigens auch der Stein, der die unsägliche Aufschrei-Debatte ins Rollen brachte. Denn Politiker Rainer Brüderle, mit dem das alles seinen Anfang nahm, hat selbiges lediglich einer Journalistin gemacht. Die besann sich viele Monate später darauf, dass das ja kein Kompliment, sondern pure Diskriminierung war und das Sexismus-Geseihe nahm damit seinen überflüssigen Anfang.

Natürlich ist es zu verurteilen, wenn Frauen diskriminiert und beleidigt werden, aber man kann es auch übertreiben.

Für alle, die nicht auf dem Laufenden sind, was Brüderle da (angeblich Schlimmes) gesagt hat, sein Spruch gegenüber der Journalistin ging angeblich so: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“. Natürlich ist das ein wenig plump, warum aber, so fragt man sich, macht die betroffene Journalistin ihren Unmut darüber erst viele Monate später Luft – und medial öffentlich?

Ist doch alles irgendwie gaga……Und steht damit in keiner Relation zu den wirklichen Problemen in unserem Land!

Bildnachweis: Fotolia, http://de.fotolia.com/id/77113406 #77113406 – © ecco

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