Brigitte Bardot – Tierschutz statt Glamour

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Soeben hat sie in Frankreich ihre dritte Autobiografie vorgelegt und darin dreht sich ein Großteil um Tiere.

Das einstige Sexsymbol ist lange schon dafür bekannt, sich nach Beendigung ihrer Glamour-Karriere gänzlich den tierischen Freunden des Menschen zu widmen.

B.B. – wie man sie auch nennt – macht immer wieder in Sachen Tierschutz von sich reden, auch und vor allem politisch unkorrekt. Sie engagiert sich sehr stark für das Tierwohl und spart nicht mit Kritik, dort wo sie tatsächlich auch angebracht ist.

Beim Schächten von Tieren beispielsweise. Dagegen macht sich die Bardot lange schon stark, was ihr – wen wundert`s? – im Zusammenhang mit anderen poitischen Äußerungen wohl den Ruf einer „Rechten“ eingebracht hat. Davon aber lässt sich die berühmte Aktivistin nicht einschüchtern, warum auch?! Immerhin gibt es weltweit täglich so viel Tierleid, dass jeder Aktivismus in diesem Zusammenhang mehr als gerechtfertigt ist. Brigitte Bardot hat ihre Stiftung seinerzeit auch nicht umsonst „Rettung der Tiere in aller Welt“ genannt. So stehen im Fokus der Stiftung auch grausame Schlachtmethoden und ebenso die Robbenjagd. Unter anderem.

Tiere spielen in neuer Autobiographie große Rolle

Bardot selbst, so wird sie im SPIEGEL 11/2018 zitiert, sagt über ihr Leben:

„Die Tiere haben mein Leben gerettet“.

Und so macht sie auch in ihrer aktuellen Autobiografie die Tiere zum Hauptinhalt des Buches. Dieses heißt im Original: „Larmes de combat“, was zu Deutsch „Kampfestränen“ bedeutet. Wie ernst es der Schauspiel-Ikone mit dem Tierwohl ist, zeigt eine Kampagne, die Bardots Stiftung im letzten Dezember startete.

In einem Online-Artikel der BZ-Berlin vom 26.12.17 heißt es hierzu:

„Unter diesem drastischen Slogan hat die französische Schauspiel-Legende Brigitte Bardot ihre neue Anti-Pelz-Kampagne gestartet. In Paris und Umgebung sind seit Dienstag rund tausend Anzeigen auf Plakatwänden zu sehen, die einen Mann mit einem blutverschmierten Pelzkragen an seiner Jacke zeigen. Nach Angaben von Bardots Stiftung sollen die Plakate auf das grausame Schicksal der Tiere aufmerksam machen.

„Die Leute sehen keinen Zusammenhang zwischen dem Pelz und dem lebenden Tier”, beklagt Bardot laut ihrer Stiftung. Die 83-Jährige will demnach auch solche Menschen erreichen, die sich selbst als Tierliebhaber bezeichnen und mit ihrem Hund in der Stadt spazieren gehen, aber gleichzeitig Pelzprodukte tragen – vielfach, ohne es zu wissen, weil sie glauben, Kunstpelz zu tragen.“

Die 83jährige ist also kein bisschen leiser, wenn es darum geht, bedrohte Tiere jedweder Couleur zu schützen. Ein beachtenswertes Engagement, das ihr zudem immer wichtiger war, als absurden und vermeintlichen Schönheitsidealen hinter her zu hecheln.

Uneitel im Alter – kein Botox & Co!

So hat sich die Bardot  – und das ist in ihrer Welt, im Vergleich mit ihresgleichen – wirklich bemerkenswert, nie liften oder Botox spritzen lassen. Bekannt ist von ihr, dass sie sehr uneitel ist.

Das macht sie – neben ihrem Engagement für den Tierschutz – extrem sympathisch. Anerkannt wird das alles aber längst nicht von allen – im Gegenteil: dadurch dass die Bardot, wie eingangs schon erwähnt, kein politisches Blatt vor den Mund nimmt, ist sie bei vielen – Menschen wie Medien – auch äußerst unbeliebt. Man kennt das ja…!

Und kann den Wunsch des einstigen Sexsymbols insofern mehr als nachvollziehen, den sie in ihr neuestes Buch schrieb: „Man merke ja vielleicht nach ihrem Tod, „dass ich auch eine Art Pionierin war“. Bardot meint damit den Wunsch nach Anerkennung für ihr Wirken in Sachen Tierschutz.

Diese sei ihr vergönnt – auch und vor allem jetzt schon!

Bildnachweis:

Fotograf: Delphine Goldsztejn /Quelle: MAXPPP

Bildnachweis:(c) dpa

   

  

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