Das Wochenende der Frauen: Wut auf der Straße, Realitätsverlust in Berlin

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Solche geballte Frauenpower im öffentlichen Raum war bislang selten:

fast zehntausend Frauen (und natürlich auch Männer) waren am vergangenen Wochenende in Kandel und Bottrop unterwegs, um erneut auf die Gewalt-Explosion, die die Menschen in Deutschland seit 2015 ereilt, aufmerksam zu machen.

Schon seit Wochen war diesbezüglich Maja Mona aus Bottrop aktiv, die mit einem Video, in dem sie sich spontan über die gestiegene Gewalt gegen Frauen, Kinder und Männer Luft machte, von jetzt auf gleich große Bekanntheit erlangte.

In den sozialen Netzwerken und darüber hinaus.

Sofort nach dem Hochladens ihres Videos hatte sie unzählige weibliche Verbündete, die kundtaten, ihrem Ruf zur Demo am 4. März 2018 („Mütter gegen Gewalt“ ) zu folgen.

Ähnlich erfolgreich agierten die Macher von #kandelistüberall. Startete dort die erste Demo vor ein paar Wochen schon mit einer Menge Leute aus nah und fern, fanden sich am 3. März 2018 um die 7000 Frauen und Männer in Kandel ein, die darauf aufmerksam machten, dass sich der Fall „Kandel“ (hier geht es um die in Kandel von einem „Flüchtling“ erstochene Mia) jederzeit und überall in Deutschland wiederholen kann.

Sowohl die Forderungen der Demonstranten in Kandel als auch in Bottrop sind dieselben: Grenzen dichtmachen, Abschiebungen forcieren, Altersfeststellung bei „Flüchtlingen“, harte Strafen für die importierten Verbrecher und einen Zuwanderungsstopp bzw. eine kontrollierte Zuwanderung.

Wie schon bei den letzten Demonstrationen in Kandel, Berlin und Cottbus, machten mutige Frauen auf ihre Situation und die vieler Frauen in Deutschland aufmerksam.

Diese Situation ist derzeit immens prekär, weil die Sicherheit im Land am Boden liegt. Das eigene Kind im Grundschulalter nachmittags allein nach Hause gehen zu lassen – womöglich noch vorbei an einer „Flüchtlings“-Unterkunft, die im ganzen Land wie Pilze aus dem Boden geschossen sind oder nach dem Abend mit der Freundin allein mit einem öffentlichen Verkehrsmittel fahren – diese Selbstverständlichkeiten waren einmal und gehören mittlerweile in die Zeitrechnung „vor 2015“.

Aufgrund der extrem gestiegenen „Flüchtlings“Gewalt lassen viele Eltern ihre jüngeren Schulkinder nicht allein zur Schule oder nach Hause gehen und selbst gestandene, im Leben stehende, Frauen lassen sich mittlerweile von männlichen Freunden oder Partnern zu abendlichen Terminen fahren oder abholen.

Der Grund liegt auf der Hand, denn: viele der ins Land gekommenen, vor allem männlichen, Zuwanderer haben bislang in Deutschland eine Blutspur der Gewalt zu verantworten.

Morde, Vergewaltigungen, Messerangriffe, Überfälle und, und, und….Verbrechen, die „früher“ hierzulande äußerst selten und der breiten Öffentlichkeit höchstens aus Aktenzeichen XY bekannt waren, sind mittlerweile Alltag in Deutschland.

Wie immens sich die Zuwanderkriminalität bereits niederschlägt, ist in einem ausführlichen Bericht hier und hier dargelegt.

Die Konsequenz in Sachen der Gewalt, die viele der angeblich so Schutzbedürftigen mitbringen, ist verheerend: Frauen haben Angst und ziehen sich aus dem öffentlichen Raum zurück oder/und lassen sich häufig – wie oben geschildert – von einem Mann begleiten.

Dass das freilich ein extremer Rückschritt gerade in Sachen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frau ist, liegt auf der Hand. Ebenso, wie es auf der Hand liegt, dass all die betroffenen und besorgten Frauen durch adäquate Frauenbeauftragte, Ministerinnen und Beamte der Frauen- und Familienressorts des Bundestages unterstützt werden müssten.

Das aber ist nicht der Fall, sondern – ein Irrsinn! – das absolute Gegenteil. So zeigte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Zusammenhang mit der letzten Demo in Kandel nicht etwa Präsenz auf dieser Demonstration, sondern warnte vor „Hass und Hetze“.

Diese absurden Bezeichnungen werden aktuell im Zusammenhang mit sämtlicher Kritik an der verheerenden Politik verwandt. Auch das öffentliche Benennen der Gewaltverbrechen, die „Flüchtlinge“ zu verantworten haben, ist „Hass und Hetze“.

Wer dagegen dem Beruf der Schauspielerin nachgeht und öffentlich kund tut, dass – sagen wir – Dieter Wedel sie um eine abendliche Verabredung gebeten hat, ist ein Opfer und wird medial mit Zuwendung und Mitgefühl sowie mit großer politischer Beachtung überschüttet.

Aber zurück zu Malu Dreyer:

Via Pressemitteilung lies die eines Ministerpostens unwürdige Person verlauten, dass sie eine Unterstützerin derer ist, die sich GEGEN die #kandelisttüberall-Demo stellen. Das allein müsste an und für sich – bei normalen politischen Verhältnissen – dazu führen, dass diese Frau abtritt.

Daran ist nicht zu denken und dass es noch realitätsferner geht, bewies – ebenso an dem von aktivem Frauenengagement geprägten, vergangenen Wochenende – Frau Kristin Rose-Möhring.

Die blasse, aufgedunsene Frau, von der man noch nie zuvor etwas gehört hat und die sowohl als Gleichstellungs- als auch Frauenbeauftragte bezeichnet wird, hatte letztes Wochenende nichts anders zu tun, als sich – parallel zu den engagierten und wütenden Frauen auf der Straße – Gedanken um Gender-Sprech im Text der deutschen Nationalhymne zu machen.

Auf merkur.de ist dazu folgendes zu lesen:

„Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums einem Bericht zufolge eine Änderung des Texts der Nationalhymne. 

Aus „Vaterland“ solle „Heimatland“ werden, aus der Zeile „brüderlich mit Herz und Hand“ solle „couragiert mit Herz und Hand“ werden, zitierte die „Bild am Sonntag“ aus einem Schreiben der Ministeriumsbeauftragten Kristin Rose-Möhring. Ihr Rundbrief ging demnach an alle Mitarbeiter des SPD-geführten Ministeriums. Zur Begründung verwies die Frauenbeauftragte demnach auch auf geschlechterneutrale Umformulierungen etwa in der österreichischen Hymne. Aus „Heimat bist du großer Söhne“ wurde dort „Heimat großer Töchter und Söhne“.

Realitätsferner geht es kaum noch! Statt ihrem Job nachzugehen und als Frauenbeauftragte für die deutschen Frauen da zu sein (ja, das bedeutet auch Präsenz auf Demonstrationen gegen Gewalt gegenüber Frauen!), widmet sich diese Person öffentlich der Vergewaltigung der deutschen Sprache!

Bei einem solchen Agieren drängt sich Bürgern mit DDR-Vergangenheit unwilkürlich die historischen Filmsequenz aus dem Jahr 1989 auf, als tausende DDR-Bürger in Berlin gegen die unerträglichen Zustände, die die Politik unter Honecker diesen Leuten bescherte, auf die Straße gingen und Erich nebst Konsorten im „Palast der Republik“ den Sekt auf einer launigen Politparty in Strömen fließen ließen.

Ähnlich wie heute hatten die damaligen Betonköpfe nicht begriffen, wie ernst die Lage ist. „Wie immer ausblenden“ so schien die Devise. Was lange funktionierte, funktionierte allerdings eines Tages dann nicht mehr.

Ebenso wird sich auch das derzeitige, feiste Politsystem – in dem Abgewählte die Richtung von Deutschland vorgeben und der Bevölkerung aller Voraussicht nach noch mehr Schaden zufügen dürfen – nicht bis in alle Ewigkeit halten.

Im Gegenteil: eines nicht mehr fernen Tages werden es Aktionen wie die der bislang unbekannten Frauenbeauftragten vom letzten Wochenende sein, die als Tropfen dienen, um das Fass mit dem jahrzehntelang gegarten, volksfeindlichen Gebräu überlaufen zu lassen.

Bildnachweis (Symbolbild): Fotolia,

Datei: #183844045 | Urheber: GLS

 

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