„Fachkräfte“-Land Germany: Beton-Blamage BER kostet über 7 Milliarden & es fehlen Rolltreppen!

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Koffer

Gebuckel statt entspanntem Gleiten auf der Rolltreppe: Der BER ist ein Flop auf ganzer Linie!

13 Jahre Bauzeit für eine in Beton gegossene Blamage: Wie dieser Tage bekannt wurde, gibt es auf dem neuen Flughafen BER in Berlin, der noch diesen Monat öffnen soll, keine Rolltreppen von oben nach unten. Das berichten verschiedene Medien, unter anderem die BERLINER ZEITUNG. Wer also mit dem Flieger ankommt und zur Weiterreise den Zug oder die S-Bahn nehmen will, muss Koffer & Co. eine ganz normale Treppe herunter hieven. Oder einen der fünf Aufzüge nehmen. Was das für ein Gedränge werden wird, kann man sich jetzt schon ausmalen.

Denn: Was sind fünf Aufzüge bei der Begängnis eines internationalen Flughafens einer Hauptstadt? Von den Abstandregeln, die man den Leuten wohl noch einige Zeit aufbrummen wird, ganz zu schweigen.

Horrende Belastungen für Steuerzahler in Sachen BER

Apropos Schweigen: Ob die Verantwortlichen vom BER wohl öffentlich die Verantwortung für ihren stümperhaften Flughafen übernehmen, der den Steuerzahler bislang eine gehörige Summe gekostet hat? Oder ob sie den Mund halten zu ihrem Pfusch und so tun, als ob nichts wäre?

Zitat aus einem Artikel von n-tv.de, in dem schon Ende 2019 unglaubliche Kosten aufgelistet wurden:

„(…)Nach 13 Jahren Bauzeit und neun Jahren Verspätung soll der BER im Oktober 2020 endlich eröffnen. Seit dem ersten Spatenstich haben sich die Kosten mehr als verdreifacht. Steuerzahler haben schon eine extrem hohe Summe gezahlt, wie jetzt aufgedeckt wird. Der Pannen-Flughafen BER wird bis zu seiner geplanten Eröffnung im Oktober 2020 knapp 7,1 Milliarden Euro kosten. Das haben Recherchen des „Tagesspiegel am Sonntag“ ergeben. Von dieser Summe leistet Berlin von 2005 bis 2019 aus dem Berliner Landeshaushalt einen Beitrag von insgesamt 1,084 Milliarden Euro.(…)“

Dass hierzu etwas von jenen, die diesen Murks mit verzapft haben, etwas kommt – ein Rücktritt gar oder ein Schadenersatz aus der Privatschatulle, der andernorts schon juristisch gefordert wurde – ist zu bezweifeln. Dafür muss man sich nur mal anschauen, wer beim BER-Projekt als „Niete in Nadelstreifen“ den Bauhelm aufhat.

In ostdeutschen Behörden sind bis heute abgehalfterte Wessi-Garnituren am Hebel

So zum Beispiel Engelbert Lütke Daldrup, ein Stadtplaner vom Niederrhein, der nach der Wende nach Leipzig ging (man raunte, dass er das als „Fünfte abgehalfterte Garnitur“ tat) und dort  verbrannte Erde verlassen hat, in dem er  geschichtsträchtige Gebäude hat abreißen ließ. Hierfür wurde er mit dem Kommunisten Walter Ulbricht verglichen.

Wie die meisten Leute, die nach 1990 im Osten nichts richtiges zustande brachten, zog auch Lütke Daldrup weiter und ist 2017 in hohe Verantwortung beim BER-Projekt gekommen, als Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Er ist SPD-Mitglied und wird zum Beispiel bei WIKIPEDIA als Politiker aufgelistet. Entsprechend fürstlich fließen die Gelder – so wie sie es für alle Politiker in Deutschland tun. 2017 – kurz nachdem Lütke Daldrup zum BER-Boss ernannte wurde – schrieb handelsblatt.com folgendes:

„(…)Engelbert Lütke Daldrup, der neue Chef des Berliner Hauptstadtflughafens, soll einem Bericht zufolge ein jährliches Grundgehalt in Höhe von 400.000 Euro bekommen. Dazu kommen noch mögliche Boni.(…)“

Dass der Typ ausgesorgt hat, dürfte feststehen. Ebenso, wie feststeht, aus welchen Geldbörsen die Berliner Politriege, deren Stadt ewig klamm ist, die Kohle für den BER-Pfusch gezogen hat: Aus denen der arbeitenden Bürger. Viele von denen dürften aktuell wegen Corona vor den Scherben ihrer Existenz stehen.

Normaler Bürger spürt Konsequenzen – die Polit-Clique nicht!

Die Konsequenzen der Virus-Krise tragen sie auf allen Ebenen – bis hin zu Leistungen vom Jobcenter, die so mancher, dem es in den letzten Jahren gut ging, in diesen Tagen beziehen muss.

Solche Landungen in der Realität kennen die Altpolitiker indes nicht. Und so werden neben Lütke Daldrup auch andere Verantwortliche vom BER fein raus sein und keine Konsequenzen zu spüren bekommen. Weder personell noch finanziell. Denn: Es übernimmt schlichtweg niemand die Verantwortung!

Ein Grund mehr für engagierte Aktivisten, nicht loszulassen, in dem Bestreben, dieses Polit-Gesindel auf friedliche, aber bestimmte Weise endlich dahin zu verweisen, wo es hingehört: Vor Gericht und/oder weg vom politischen Parkett!

Recherche-Nachweis: n-tv.de, handelsblatt.com, Berliner Zeitung, wikipedia.de

Bildnachweis: stock.adobe.com / kitja

 

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