Fall Ofarim: WESTIN-Chef hielt Anschuldigungen von Anfang an für eine Lüge

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Gil Ofarim, der Möchtegern-Star, hat offensichtlich alle Social-Media-Accounts gestern, als die Nachricht von seiner Anklage die Runde machte, gelöscht. Sowohl sein Instagram-Profil als auch sein Facebook-Account waren schon am Nachmittag des 31. März 2022 nicht mehr aufrufbar.

Ganz klar: Der Typ dürfte medial und beruflich erledigt sein, da liegt es nahe, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Seine Anschuldigung vom vorigen Herbst, dass ihn im Leipziger WESTIN-Hotel ein Mitarbeiter aufforderte, seinen umgehängten Davidstern abzunehmen, werden von höchster Stelle angezweifelt, so dass Gil Ofarim sich vor einem Gericht verantworten muss. Die Staatsanwalt Leipzig klagte ihn nun wegen falscher Verdächtigungen und Verleumdung an.

WESTIN-Chef Hachmeister ging von Anfang an davon aus, dass Ofarim lügt

Andreas Hachmeister, dem Chef des WESTIN-Hotels Leipzig, war von Anfang an klar, dass Ofarim gelogen und sein Mitarbeiter zu keinem Zeitpunkt eine antisemitische Beleidigung gegenüber Ofarim ausgesprochen hat. Dies sagte er jetzt gegenüber der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG.

Zitat:

„(…)Für uns war immer klar, dass Ofarims Anschuldigungen erstunken und erlogen waren, aber wir mussten unseren Mitarbeiter auch schützen. Ich hatte ihn zwischenzeitlich in eines unserer Hotels in Süddeutschland einquartiert. Zum Luftholen und Ausruhen. Danach hat er bei uns im Backoffice-Bereich gearbeitet. Unser Vertrauen in ihn und alle anderen Angestellten ist und bleibt unerschütterlich. Und das zu Recht.(…)“

Allerdings dachten seinerzeit nicht viele Leute aus dem öffentlichen Leben wie der Hotelchef. Im Gegenteil: Die üblichen Verdächtigen – Linksbunte und Politiker – keilten gegen Leipzig, gegen Sachsen und ergossen sich in einer Litanei von angeblichem Judenhass, der vorzugweise im Osten grassiert. Kurz nachdem der Z-Promi Ofarim seine ungeheuerlichen Anschuldigungen damals ins Netz gestellt hat, gab es sogar eine Demo vor dem WESTIN.

Initiiert hatte sie die SPD-Frau Irena Rudolph-Kokot, eine penetrante, auf viele Leipziger abstoßend wirkende Person, die mit ihrem Anhang stets nicht weit ist, wenn Menschen für ihre Rechte und gegen die oftmals volksfeindliche Politik auf die Straße gehen.

Die üblichen Verdächtigen sehen in ihrem Tun keinen Fehler

In diesem Zusammenhang heißt es dazu in der LVZ:

„(….)Leipzigs SPD-Vorsitzende Irena Rudolph-Kokot war eine der ersten, die auf Ofarims Video reagierte. Rudolph-Kokot ist Teil des Aktionsbündnisses „Leipzig nimmt Platz“, das in Leipzig schon gegen Legida oder Querdenker mobilisiert hat. Wenige Stunden nachdem Gil Ofarim sein Video veröffentlicht hatte, meldete das Bündnis eine Kundgebung vor dem Westin Hotel an. Und Rudolph-Kokot ergriff das Wort. „Wir solidarisieren uns mit allen Jüdinnen und Juden, denen das in Deutschland immer noch viel zu häufig passiert“, sagte sie.

Zu der Kundgebung kamen damals Hunderte. Auch die Hotel-Belegschaft stellte sich mit einem solidarisch gemeinten Banner vor ihr Haus. Die Stimmung war geladen. Danach klebten Sticker mit Antifa-Motiven auf dem Briefkasten vor dem Hotel. Auf einem stand: „Die hübschesten Antisemit*innen haben blaue Augen und eine gebrochene Nase“. War die Kundgebung damals voreilig?

„Nein“, sagt Rudolph-Kokot heute. „Unsere Aufgabe ist es, sich klar positionieren, was Antisemitismus betrifft. Es wäre furchtbar, wenn wir Betroffenen mit Misstrauen begegnen.“ Das gelte, mit Blick auf die deutsche Geschichte, hierzulande umso mehr. Es sei die „Aufgabe der Zivilgesellschaft, jedwedem Antisemitismus klar zu widersprechen.“(…)“

Man sieht: Die Verblendeten können ihre Fehler auch dann nicht einsehen, wenn Fakten ganz klar auf der Hand liegen.

Ähnlich agierte ja auch Ofarim, als er kurz nach seinen Anschuldigungen damit konfrontiert wurde, dass ihn die Überwachungskameras des Hotels ohne umgehangenen Stern zeigen.

Ofarim machte sich nach seinem Statement schnell unglaubwürdig

In diesem Zusammenhang ist auf watson.de am 19. Oktober 2021 unter anderem folgendes zu lesen:

„(…)Es geht hier nicht um die Kette. Es geht eigentlich um was viel Größeres.(…)“

Schon mit diesen Worten – und auch als kolportiert wurde, dass er dem Hotel mit einem Video gedroht haben soll – hat er sich voriges Jahr extrem unglaubwürdig gemacht. Es ist allerdings anzunehmen, dass Ofarim im anstehenden Prozess genau darauf herumreiten wird: Dass es um was „Großes“ geht. Sicher wird er sich in der Opferrolle suhlen, wie ein Wildschwein in der Kuhle – seine anzunehmende Lüge hin, sein Video her.

Es ist deshalb sehr zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft nicht auf das übliche Geseihere in Sachen „Haltung“, „gegen Rechts“ und „für Demokratie“ hereinfällt, sondern ein Urteil fällt, das sich einzig und allein aus der Gerechtigkeit speist.

Ob es so kommt, ist noch lange nicht klar. Und selbst wenn, darf man wohl nicht davon ausgehen, dass Ofarim geläutert ist oder Personen des öffentlichen Lebens, die sich damals auf die Seite dieses Jüngelchens schlugen, ein Statement abgeben.

Viele Fälle, die als „rechtsmotiviert“ galten, waren es am Ende nicht

Zu präsent sind in diesem Zusammenhang andere Fälle, bei denen sich eine herbei gefaselte rechts motivierte Tat am Ende ganz anders darstellte.

Man darf also gespannt sein, ob der Prozess gegen den abstoßenden Marktschreier Ofarim sich dann wirklich dem Geschehen sachlich widmet oder einmal mehr zur Haltungs-Posse verkommt, in der die üblichen Verdächtigen ungeniert PR für ihre linksbunte Agenda machen können.

Recherche-Nachweis:

lvz.de vom 31.03.22

watson.de vom 19.10.21

Bildnachweis:

picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

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