Frauentag, Gleichberechtigung & ewiges Gegeifere

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Frauen protestieren

Weltfrauentag, der 8. März und überall dasselbe: es geht irgendwie verkrampft zu.

Schal gewordenes Mantra zur Gleichberechtigung

Vor allem einige Frauen-Initiativen, Frauenverbände und Frauenmedien beteten in diesem Zusammenhang immer wieder das schon schal gewordene Mantra von: „Gleichberechtigung“, „gegen Diskriminierung“, „kämpfen müssen“ und „mutiger werden“  herunter.

Es irritiert und zeitgemäß ist das sowieso nicht. Zumindest nicht hierzulande.

Gerade das mit dem „mutiger werden“ ist eine gewagte Behauptung – in Zeiten, in denen Selbstverteidigungskurse boomen und viele weibliche Zeitgenossinnen mit  der Hand ihr Pfefferspray in der Jackentasche umschließen. FRAU droht  ja in diesen Tagen nicht nur eine potentielle Gefahr von zahllosen Kriminellen aus der eigenen Bevölkerung, sie kann rasch auch Opfer importierter Verbrecher werden. Köln hat ja gezeigt, dass in wenigen Stunden mehr Verbrechen begangen werden können, als in manch verschlafenen Regionen unseres Landes in zehn Jahren nicht.

Importierte Gewalt wird ausgeblendet

Komischerweise blenden genau DAS die Frauen, die diese obigen Schlagwörter anlässlich des Internationalen Weltfrauentags in die Welt hinaus posaunen und meinen, dass es daran in Deutschland noch absolut hapert, komplett aus.

Warum sie sich zudem so verkrampft Themen widmen, mit denen wohl der Großteil der weiblichen Bevölkerung hierzulande kaum oder gar kein Problem haben, bleibt ihr Geheimnis.

Gerade die hysterische Forderung der „Gleichberechtigung“ scheint überholt und abgedroschen. Überall sprießen Start-ups, geführt von Frauen, aus dem Boden, Frauen ergreifen Berufe, die früher als „Männersache“ galten, führen Teams und Abteilungen, buchen sich online den Liebhaber für eine Nacht und gehen auf Weltreise – notfalls auch allein.

Frauen werden hierzulande keine Zugänge verwehrt

Wollen sie in ihrer Region irgendwie aktiv werden – egal ob politisch oder im Heimatverein – können sie sich genauso in ein (Ehren)Amt begeben oder wählen lassen, wie ein Mann. Es ist aus deutschen Landen nicht bekannt, dass speziell Frauen derlei Zugänge verwehrt werden. Auch an Universitäten können Frauen sich für die Studiengänge entscheiden, die ihnen gefallen, und wenn es Atomphysik ist. Warum auch nicht?

Ich kenne keinen Bereich des gesellschaftlichen Lebens in unserem Land, wo Frauen ausgeschlossen werden. Selbst Fußballmannschaften bestehen ja heutzutage bereits aus Frauen und es gibt zudem nicht nur Männer in der Bundeswehr – wozu also das Gegeifere?

Auch die ganze Sache mit der ewigen „Diskriminierung“. Heutzutage soll man sich als Frau wahrscheinlich schon „diskriminiert“ fühlen, wenn einem ein Mann die Tür aufhält. So scheint es. Kann ich nichts mit anfangen, im Gegenteil: ich finde es gut, wenn Männer höflich zu Frauen sind und auch Komplimente hört doch wohl jede Frau (von Männerseite) gern!

Mir ist`s auch ein Rätsel, wofür die ganzen Gleichstellungsbeauftragten, Frauen“Aktivistinnen“ und auch Feministinnen eigentlich den ganzen Aufriss machen, wofür sie stehen?

Auf mich wirken sie verkrampft, unzufrieden mit ihrem Leben und sich ihr Weltbild krude zusammenschusternd.

Sie fabulieren – meiner Meinung nach – Um- und Zustände herbei, die so nicht da sind.

Okay, dass vielerorts Männer für die gleich Arbeit, die auch Frauen machen, oft noch besser bezahlt werden, stimmt. Das muss sich ändern – ja. Aber sonst?

Hat doch jede Frau die Qual der Wahl.

Millionen Frauen in Deutschland engagieren sich sinnvoll

Man kann sich – einerseits – auf dem dümmlichen Parkett bewegen und sich wie Verona Feldbusch die Lippen auf Schlauchbootformat spritzen lassen oder sich – andererseits – nackt, wie Kim Kardashian, im Internet präsentieren.

Man kann sich aber auch sinnvollen Tätigkeiten widmen – und Millionen Frauen in Deutschland tun das auch!

Ob für ein sozialpolitisches Anliegen, für benachteiligte Menschen oder auch für Tiere oder Pflanzen – in so vielen Initiativen und Vereinen sind Frauen extrem engagiert und geben den Ton an – da ist keine Spur von sich weg duckenden oder gar grauen „Mäuschen“.

Außerdem gibt es viele Geschlechtsgenossinnen, die sich in internationalen Großkonzernen und DAX-Unternehmen hochgearbeitet haben – auch sie haben ihre Chance genutzt.

Leider verkennen nur allzu viele der nach Gleichberechtigung schreienden Frauen, dass die wenigsten Frauen solche Posten ernsthaft anstreben. Es soll sogar Frauen geben, die sich freiwillig für das Hausfrauen- und Mutterdasein entscheiden – na und?! Sollen und können sie doch auch!

Genau so gibt es Frauen, die glücklich sind in einem Sekretärinnen-Job. Und sich freuen, nach getaner Arbeit noch Zeit für Hobbys und spannende Bücher zu haben. Wem solch ein Leben missfällt, der kann sich jederzeit weiterbilden, kann Chinesisch lernen, sich als Stadtführer ausbilden lassen, und, und, und…..Insofern kann keine Rede von der immer wieder hervorgebrachten Chancen-Ungleichheit der Frauen sein! Die gibt es so, wie sie in gewissen Kreisen lanciert wird, überhaupt nicht!

Frauen leisten im Alltag soviel

Dass Frauen aber noch immer diejenigen sind, die nach der Geburt des Kindes zurückstecken (müssen) und es viel, viel mehr Frauen als Männer sind, die sich auch noch um pflegebedürftige Angehörige – nicht selten die Schwiegermutter! – kümmern, ist auch fakt.

Hier sind jedoch in erster Linie gute und ausreichende Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs gefragt und Maßnahmen, die die Arbeit der Frauen, die Erziehungs- und Pflegezeiten erbringen, honorieren. Jetzt und im Rentenalter. Frauenpanorama berichtete über dieses Thema bereits hier.

Aber eine absolute „Chancenungleichheit“ herbei zu fantasieren und so zu tun, als seien wir in Sachen „Gleichberechtigung“ ein Entwicklungsland, ist total lächerlich. Denn so ist es nicht.

Gerade während ich das schreibe, donnert ein riesiger Traktor an meinem Home-Office vorbei. Darauf sitzt – eine Frau.

Auch LKW-Fahrerinnen gibt es zur Genüge, weibliche Ordner bei Großveranstaltungen (bei einem Konzert von Bruce Springsteen filmte gar eine zierliche, attraktive Kamerafrau aus seinem Team den BOSS mit einem Monstrum von Kamera…!) und auch in manchem Feuerwehr-Team mischen Frauen mittlerweile mit.

Feministinnen sitzen Irrtum auf

Ich glaube, dass die Aktivistinnen und „Beauftragten“ (für wahlweise „Gleichberechtigung“, „Chancengleichheit usw.) einem Riesen-Irrtum aufsitzen: sie gehen davon aus, dass auch wirklich jede Frau nach den Dingen, die ihnen – den stets ein Tick zu verkrampft und unzufrieden Wirkenden – wichtig sind, giert.

Sprich: dass sich jede Frau im Schlamm bei der Bundeswehr wälzen, einen DAX-Konzern führen, niemals kochen und sich irgendwann für ein drittes Geschlecht entscheiden will. Zum Beispiel.

Wollen die meisten aber nicht. Das ist fakt und die Realität. Nur leider haben es die penetrant nach „Gleichberechtigung“ schreienden Frauen damit nicht so.

Sie scheinen nicht zu begreifen, dass wir in einer „Alles kann – nichts muss“-Welt leben. Ich glaube, das ist sogar ein Swinger-Club-Motto….Selbst in solchen Etablissements sind ja – wie man hört – auch gern mal Frauen zu Gast. Vielleicht sollten die besagten „Aktivistinnen„ ja dort mal hingehen, um unverkrampfter zu werden?

Notfalls könnten sie ja schauen, ob das „Mann/Frau“-Verhältnis ausgewogen ist. Und uns hier draußen mal ein wenig in Ruhe lassen!

Bildnachweis, Fotolia, https://de.fotolia.com/id/94006909 Datei: #94006909 | Urheber: Photographee.eu

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