Istanbul, Nizza, Monaco, Mailand – Frauen berichten über Nepp & Sicherheitsrisiken

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Istanbul bei Nacht

Über ein verlängertes Wochenende oder ein paar Tage länger mit der Freundin einen Städte-Trip starten?

Wir stellen vier Europa-Ziele vor, versehen mit Statements von Frauen, die darüber berichten, was am jeweiligen Sehnsucht-Ort wichtig oder / und zu beachten ist. Los geht’s mit Istanbul und den Eindrücken von Franziska:

„Istanbul ist einfach nur großartig. Vor allem die Aussicht auf den Bosporus – wenn man denn eine Unterkunft mit dem so gefragten Blick ergattert hat! Sehr empfehlenswert ist dafür „Manzara Istanbul“ – Ferienwohnungen mit architektonischem Style, rundum verstreut im Galata-Viertel der Millionen-Metropole. Wir haben aus einer der Wohnungen mit Terrasse (man wohnt direkt unter Einheimischen, das hat großen Charme) direkt auf den Bosporus geschaut, spektakulär, vor allem bei Nacht! Zudem sprechen die Leute dort deutsch, auch die Website ist unter anderem in deutscher Sprache gehalten.

Taxifahren kann in Istanbul teuer werden!

Leider sind wir aber auch in eine Neppfalle gelaufen. Auf der Rückfahrt vom Topkapi-Palast wollte der Taxifahrer meiner Freundin und mir sage und schreibe 50,00 € abknöpfen – die Hinfahrt kam um die 6,00 €….Der Typ hat ziemlich rum diskutiert, wir fanden das als bedrohlich und haben einen angemessenen Preis bezahlt und sind schnellstens raus aus dem Wagen – die wahrscheinlich beste Möglichkeit!

Abends waren wir im LEB I DERYA, eine Mischung aus Bar und Restaurant – mit spektakulärem Bosporus-Blick! Das sollte man gesehen haben. Der Zugang ist sehr unscheinbar, es geht wie in eine Art Hauseingang, am besten vorher telefonisch noch mal die korrekte Hausnummer erfragen. Der Link zur Location: http://www.lebiderya.com/. Leider gibt die Website nicht die spektakulären Bilder wider, hier einfach mal den Namen der Location bei der Google-Bildersuche eingeben und die Vorfreude genießen!“

Anett empfiehlt folgendes für Nizza/Monaco:

 „Meine Freundin und ich haben uns für ein verlängertes Wochenende Nizza als Ziel ausgesucht. Über das Internet haben wir das „Hi Hotel“ gebucht. Ein sehr, sehr durchgestyltes Design-Hotel (man muss es mögen!), dessen hippe Zimmernamen nicht gleich verraten, was sich dahinter verbirgt.

Augen auf bei der Zimmerwahl in Nizza…

Wir hatten das Zimmer „Monospace“ gewählt. Vor Ort erwies es sich als ein Raum, in dem Bett, Waschgelegenheit und Toilette (!!!) in nur einem Zimmer untergebracht waren! Zwar ist die Toilette mit einer Glasscheibe vom Raum getrennt, aber dennoch ist das nicht gerade angenehm… Wer sich hier aufmacht, mit dem neuen Lover ein heißes Wochenende zu verbringen…sollte zumindest nicht DIESEN Raum wählen…!!! Ansonsten nettes Personal, junge Leute, nichts zu beanstanden. Auf dem Dach gibts eine Sonnenterrasse mit Pool und schönem Blick.

Gefrühstückt haben wir nicht im Hotel, da sich nur wenige Schritte weiter (zweimal rechts) ein wunderschönes, stilechtes französisches Café befand, in dem man nicht nur leckere Croissants, sondern auch stets eine unterhaltsame Straßenszenerie, sprich: LEUTE GUCKEN geboten bekam!

Für einen Euro ins schicke Monte Carlo

Ein heißer Tipp für den Ausflug ins benachbarte Monte Carlo: ab Nizza-Busbahnhof fahren regelmäßig Busse nach Monaco. Für unschlagbare 1,00 (!!!) Euro! Auch nachts. Wir haben diese preiswerte Möglichkeit genutzt, um mal im legendären Jimmy`z  abzutanzen.

Achtung: am Eingang wird keck nach Reservierung via Gästeliste gefragt, aber uns kam das eher wie „Getue“ vor. Wir waren sehr schick gekleidet und sind nach der kleinen Plänkelei mit dem Herr am Einlass dann auch rein gekommen. Ein Getränk kostet um die 20,00 €.

Unter anderem gibt es für Nachtschwärmer auch noch die „Buddha Bar“ in Monte Carlo – nicht allzu spektakulär, aber okay!

Retour ging es dann wieder per 1,00-€-Bus nach Nizza. Auffällig und angenehm: in den Bussen fahren Sicherheitsmänner mit. Obgleich wir niemals das Gefühl hatten, in unsicheren Gefilden unterwegs zu sein….Das nun überhaupt nicht!

Ach ja: der Zutritt zum Casino blieb uns leider verwehrt, wir hatten – bedingt durch unsere Abendhandtaschen – leider nicht an die Ausweise oder Reisepässe gedacht. OHNE kommt man dort nicht rein…“

Last but not least kommt Janine zu Wort, mit einem eher unangenehmen Erlebnis in

Mailand

„Vor vier Jahren hatten meine Freundin und ich Mailand als Trip für ein verlängertes Wochenende ausgewählt. Ich war sehr gespannt, klang doch diese Stadt schon vom Namen her verheißungsvoll…!

Leider war es das aber auch – vor Ort angekommen, war ich sehr enttäuscht. Die City wirkt grau und gesichtslos, einzig die Straße, in der alle Designer vertreten sind, macht was her. Aber hier können ja nun mal nur die wenigsten Leute einkaufen…Der Dom war schon beeindruckend, aber Achtung: auf dem Domvorplatz sind wir von Souvenirverkäufern, wahrscheinlich Afrikanern, bedrängt worden. Die wollten uns permanent irgendwelche Armbänder aufschwatzen, sehr, sehr lästig! Sie halten einen teilweise fest und binden einem diese Armbänder um, danach soll man sie kaufen.

Als ich mir nicht mehr zu helfen wusste, sie abzuwehren, habe ich gesagt, dass mein Freund gleich kommt. Da wollten sie mir glatt noch ein Armband aufdrängen, irgendwie habe ich mich dann los gerissen. Ein nicht so schönes Erlebnis. Ob das noch heute so ist, weiß ich nicht, aber alles in allem war ich von Mailand nicht begeistert!“

Hinweis: es wird kein Anspruch auf Aktualität der Geschehnisse erhoben! Mittlerweile kann all das Beschriebene in dem Artikel schon wieder ganz anders sein, bitte aktuelle Sicherheitshinweise oder/und eventuelle Reisewarnungen beachten!

Bildnachweis: Fotolia, http://de.fotolia.com/id/60313574 – #60313574 – © ekosogorov

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