Messermord: Chemnitzer wollen trauern, Stadt will Party!

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Die Toten Hosen, die Rapper Marteria und Casper, Kraftcub, K.I.Z, Feine Sahne Fischfilet und Trettman wollen kommenden Montag, 3. September 2018, ab 17 Uhr am Karl-Marx-Monument auftreten.

Derzeit überschlagen sich die Meldungen, die freudig auf ein Konzert mit diesen Bands hinweisen.

Wohlgemerkt: in Chemnitz!

In der Stadt, in der vor wenigen Tagen ein Deutscher brutal mit einem Messer abgeschlachtet wurde (verdächtig ist ein „Flüchtling“.) Auf grausame Weise hat der Familienvater den Tod gefunden und die Verantwortlichen für das Konzert, darunter das Stadtmarketing Chemnitz, wahren nicht etwa Pietät, sondern planen einen lauten Partymarathon.

Und das vor dem Hintergrund der um die 10 000 Menschen, die vor wenigen Tagen in Chemnitz auf die Straße gingen und somit ihre Wut und Trauer zum Ausdruck brachten.

Dass sie nicht schon eher auf die Straße gingen, ist sowieso ein Wunder, denn seit 2015, mit dem Einzug der „Flüchtlinge“ in die ehemalige Karl-Marx-Stadt, ist der Ort ein Hort der Kriminalität. Einer ganz speziellen Kriminalität – wohlgemerkt.

Dort wo – wie in nahezu jeder Großstadt – zuvor auch schon deutsche Kriminelle ihr Unwesen trieben, hat sich nun eine Brutalität breit gemacht, die man so von deutschen Leuten, die Gesetze brechen, eher nicht kennt.

Messer, aggressive Verrohung und die Besetzung ganzer Plätze durch Menschen, die illegal im Land sein dürften, sind nunmehr in Chemnitz an der Tagesordnung. Im Web kann man seit Jahren verfolgen, wie Frauen berichten, welche Hürden aktuell ein sicherer Nachhauseweg oder der Weg zur Arbeit darstellt, wenn man (FRAU) denn auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist.

Vor allem die „Zenti“, die Zentralhaltestelle der Öffentlichen, ist zu einem Brennpunkt mutiert. Herumlungernde junge Männer, pöbelnde Männer, aggressive Männer – alle fast immer ausländischen Ursprungs – treiben dort ihr Unwesen. Doch dabei bleibt es oft nicht.

Erst im Frühjahr diesen Jahres wurden erschreckende Zahlen veröffentlicht, in der Freien Presse Chemnitz schrieb man dazu:

„Sexuelle Übergriffe in Chemnitz: fast jeden Tag ein neuer Fall“.

Der Link dazu ist hier abrufbar.

Auch schon kurz nach Merkels Grenzöffnung kam es zu einer ungeheuerlichen Straftat, wurde ein kleines Mädchen von einem „Flüchtling“ sexuell belästigt. Die daraufhin abgehaltene Mahnwache wurde medial verhöhnt und diskreditiert, war das doch noch die Zeit, in der die Teddybären Richtung potentieller (und echter Straftäter?) flogen und vor allem Frauen diesen Treck an jungen Männern frenetisch beklatschten.

In einem Artikel über Chemnitzer Frauen in Angst haben wir vor geraumer Zeit schon auch über die Belästigung des kleinen Mädchens berichtet, siehe hier.

Und nun der tote Daniel, abgestochen mit wohl blinder, rasender Brutalität. Der Verdächtige soll ein „Flüchtling“ mit einem geduldeten Aufenthaltsstatus sein, zudem kursieren im Netz Links zu seinem Facebook-Profil, auf dem er (in Richtung seiner Gastgeber?) das Töten ankündigt.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: angebliche Schutzsuchende sind hier – im Gastgeberland – ganz, ganz oft mit einem Messer unterwegs, jeden Tag hören wir von Überfällen, sexuellen Behelligungen, Raub oder Krawallen in den Unterkünften dieser Menschen. Und alle sind sie mitten unter uns – ob im großen Berlin oder im kleineren Plauen.

Maßnahmen dagegen? Null. Im Gegenteil: alltäglich predigen Politik und Medien, wie bereichernd diese Menschen doch sind und wie intolerant, wer dieses Klientel nicht in seinem Umfeld haben mag.

Zwischenzeitlich liest man von Bürgern in ganz Deutschland, dass sich ihre Heimat zum Schlechten verändert und für Frauen und Kinder die Sicherheitslage in nahezu jeder Region prekär ist. Manchmal schafft es sowas in die etablierten Medien, das meiste jedoch lässt sich in den Kommentarspalten von Portalen wie Tichys Einblick, Achgut oder PI-News erlesen.

Die Wut der Bürger, dass man als Frau oder als Mama oder Papa nun gefälligst damit leben soll, dass aggressive, pöbelnde, raubende und – ja – auch mordende „Flüchtlinge“ hier im Land sind, wächst.

Und sie wächst mit jedem weiteren Verbrechen, dass die etablierten Medien und Politiker wahrscheinlich am liebsten tot schweigen würden.

Nur funktioniert das in Ostdeutschland nicht so gut. Zum einen haben viele Bürger noch diverse Gastarbeiter in Erinnerung, die nur auf Stress aus waren und schon in tiefsten DDR-Zeiten das Messer zückten (von der Autorin dieses Artikels mit eigenen Augen gesehen) und zum anderen haben die Leute im Osten einfach ein Gespür dafür, wenn die Politik die Tatsachen verdreht.

Und das tut sie. Chemnitz ist das beste Beispiel dafür.

Nur Stunden nach dem brutalen Verbrechen an dem jungen Mann gingen -zigtausende Menschen auf die Straße, um zu signalisieren, dass in ihrer Stadt ein Zustand erreicht ist, der so nicht mehr hinnehmbar ist. Und dem Toten zu gedenken.

Weitere Stunden später war der Tote in den etablierten Medien und bei den Politikern so gut wie kein Thema mehr, man konzentrierte sich nun auf angeblich „Rechte“, die sich in Chemnitz zusammengerottet haben. Dass dies ein feiste Lüge ist, muss nicht weiter kommentiert werden. ABER: dieses Gebaren erfährt nun seine Fortsetzung, in dem man doch allen Ernstes für den kommenden Montag ein Konzert in Chemnitz plant.

„Gegen Rechts“.

Pietät? Fehlanzeige.

Das Event wird schon jetzt in frenetischer Vorfreude angekündigt, scheinbar scheinen sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den Medienvertretern alle Sicherungen durchzubrennen.

Der Mord ist noch nicht mal 1 ½ Woche her und statt sich den Demonstrationen der Bürger anzuschließen oder selbst einen Trauer- oder Schweigemarsch zu organisieren, entscheidet man sich, Party zu machen.

Das ist freilich ein weiterer Schlag ins Gesicht derer, die nunmehr ihr Grundrecht auf Ordnung und Sicherheit durch den Staat einfordern und mit mehreren Tausend Leuten auf die nicht gegebene Sicherheit in der Stadt vor den Toren des Erzgebirges aufmerksam machen.

Und trauern wollen – auch das. Der Ermordete war gut in Chemnitz vernetzt, hatte einen großen Freundeskreis und hinterlässt nicht zuletzt ein Kind.

Dass deshalb auch viele Fremde mittrauern und ein Zeichen gegen die importierte Gewalt in Deutschland setzen wollen, ist deshalb mehr als verständlich.

Allein – man lässt sie nicht.

Man organisiert lieber einen lauten Event, redet oder schreibt über das brutale Verbrechen so gut wie gar nichts und schafft eine frappierende Umkehr der Ereignisse.

Indem man Bürger, die die Zustände in Chemnitz kritisieren und auch auf die Straße gehen, diskreditiert. Und verächtlich macht. Und sie nicht anhört. Sie beschimpft.

Was aber denken die dafür Verantwortlichen nur, wie lange das gut gehen kann? Darauf hat wohl jeder Deutsche mit Haltung seine eigene Meinung!

Doch wie denken die Verantwortlichen in den Chemnitzer Amtsstuben? Ich rufe beim Kulturamt an und will wissen, warum man wenige Tage nach so einem brutalen Mord auf Party machen möchte?

Die Dame, die ich an den Apparat bekomme, verweist auf die Pressestelle und will sich dazu überhaupt nicht äußern. Nun gut. Ich rufe die Pressestelle an und erfahre, dass das Chemnitzer Stadtmarketing hier eher mein Ansprechpartner ist.

Ich übermittele kurz, dass wir einen Artikel über die kommende Party machen wollen und wechsle ein paar Worte mit der Frau. Dabei äußere ich, dass man es all den behelligten und auch besorgten Frauen in Chemnitz schuldig ist, zumindest in publizistischer Form darauf hinzuweisen, wie feist und abgebrüht in Chemnitz nach so einer Straftat agiert wird.

Nun wird die Frau deutlicher und lässt sich zwei Worte zu unserem Ansinnen entlocken: „sehr gut“.

Wir wählen weitere Telefonnummern, wollen mit dem Stadtmarketing sprechen. Fehlanzeige! Auf keiner der im Web veröffentlichten Nummern geht jemand an den Apparat. Vielleicht ist es noch zu früh?

Dann das Oberbürgermeisterbüro. Die Auskunft hier: „Kein Kommentar!“.

Dann wähle ich noch mal das Büro des Stadtmarketings und bekomme eine Frau an den Apparat. Sie scheint auf Krawall gebürstet. Ihren Namen sagt sie so undeutlich, dass ich ihn nicht verstehe. Auf meine Frage, ob der Zeitpunkt des geplanten Konzerts „gegen Rechts“ am kommenden Montag nicht doch pietätlos ist, blafft sie in breitestem Sächsisch los:

„Um den Mord geht es schon lange nicht mehr!“

Ich frage nach, wie sie das meint.

„Na, wenn hier Rechte durch die Stadt ziehen…“

Mein Hinweis, dass auch viele Normalbürger demonstrierten, lässt sie nicht gelten und wird wieder pampig. Ich frage nach ihrem Namen. Sie legt auf.

Na dann: lass` rocken Chemnitz! Auf den Toten – gepfiffen!

Bildnachweis:(c) dpa

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