Nach Brangelina-Trennung: wie Aniston geht es vielen Frauen!

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brangelina_fotoDAS Traumpaar schlechthin hat sich getrennt: Angelina Jolie und Brad Pitt.

Das allein wäre uns keinen Artikel wert, weil wir uns für Hollywood-Klatsch nicht interessieren.

Der interessante Aspekt ist aber ein anderer: nämlich die Tatsache, dass auch gebundene Männer und Frauen, wenn sie sich in eine andere Person verlieben, mit genau DIESER Person eben auch Schiffbruch erleiden können. Das kommt sehr häufig vor.

Und geht damit eben „den Menschen wie den Leuten“ so.

Sie haben das sicher auch schon einmal erlebt: da erzählt einem jemand von einem Paar, das man eher flüchtig kennt, dass die sich trennen – weil jemand anders im Spiel ist und man(n) sich neu verliebt hat. Soweit – so gut.

Die Zeit geht ins Land. Irgendwann – meist durch einen Zufall, das kann Jahre später sein – hört man dann, dass die Bindung zu der Person, wegen dem sich das besagte Paar seinerzeit getrennt hat, bereits wieder zerbrochen ist.

Ich möchte damit folgendes sagen:

es ist wohl für eine Frau (bleiben wir beim weiblichen Geschlecht, da ich diese Perspektive besser transportieren kann) die größte Katastrophe überhaupt, wenn der Mann, den sie liebt, sie wegen einer anderen Frau verlässt.

Und sie, wie im Falle von Jennifer Aniston, ständig noch das neue Glück vor Augen geführt bekommt. Man möchte nicht wissen, wie Aniston seinerzeit litt! Ihr Fall mag durch ihre Prominenz und die Hysterie um Brad Pitt eine Besonderheit sein, aber doch gibt es ähnliche Situationen auch bei den normalen Müllers und Schulzes.

Zum Beispiel, wenn ein Paar, wo einer sich – gegen den Willen des anderen – trennt, zusammen arbeitet. Sei es in der Konstellation, dass sie Kollegen sind oder einer der Chef.

Nicht immer lässt es sich bewerkstelligen, dass man sich versetzen lassen oder sich einen anderen Job suchen kann.

Ist zum Beispiel der Expartner ein „hohes Tier“ in dem Unternehmen, in dem die Frau als – beispielsweise – Marketingleiterin arbeitet, wird sie die neue Liason wohl oder übel mitbekommen. Vielleicht weil die Neue eine Kollegin ist oder aber ER sich von der neuen Partnerin abholen oder in der Firma besuchen lässt.

Für sensible Naturen ist sowas natürlich eine Katastrophe, deshalb ist es nur gut, dass das nicht der Normalfall ist!

Weitaus normaler – wenn man es so ausdrücken will – ist eher die Tatsache, dass auch Beziehungen, wegen denen man(n) langjährige Partner verlassen und sich in die neue Liebe rein gestürzt hat, oft nach einigen Jahren wieder zerbrochen sind.Und das ganze Drama gar nicht sein gemusst hätte!

Natürlich kann niemand vorhersagen, wie sich eine Beziehung entwickelt, ob eine Partnerschaft Bestand hat oder nicht.

Aber das aktuelle Brangelina-Beispiel zeigt glasklar auf: eigentlich ist es keine bestehende (gut laufende) Beziehung wert, dass man sie aufs Spiel setzt, nur weil auf einmal jemand auftaucht, in dessen Gegenwart die Hormone tanzen und man(n) denkt, für alle Zeiten NUR mit dieser Person glücklich werden zu können.

Der Brangelina-Fall zeigt eindeutig, dass die Kirschen in Nachbars Garten mitnichten süßer und Bemühungen, eine bestehende Beziehung am Laufen zu halten, ganz sicher nicht für umsonst sind.

Leider hat sich das noch nicht überall herumgesprochen und es ist fakt, dass – wenn Amors Pfeil gebundene Menschen mit ganzer Wucht getroffen hat – das Hirn wirklich erstmal flöten geht.

So viele Trennungen geschehen deshalb doppelt! Einfach, weil bestehende Beziehungen, die mehr oder weniger gut liefen (um extreme Beziehungen, aus denen man sich unbedingt lösen muss, geht’s hier nicht!) aufs Spiel gesetzt werden. Für vermeintlich bessere Partner. Und eben auch diese – neu eingegangenen – Partnerschaften dann häufig wieder krachen gehen.

Passiert immer. Immer wieder. Sicherlich auch jetzt – in diesem Moment.

Man wünschte, diesen Menschen – Männern wie Frauen – deren Hormone rosarot durchwirbelt werden, dass sie ihre Sinne mal kurz für klare Gedanken updaten und sich bewusst machen, dass der Alltag auch im Zusammenleben mit einer gottgleichen  Person unaufhaltsam Gestalt annehmen und die Verliebtheit auf Normalniveau schrumpfen wird.

Und man(n) auch irgendwann in der neuen Liebe das hat, was die alte Beziehung lange schon bot: vertraute Kuschelichkeit, die durchaus auch langweilig daherkommen kann.

Das gilt eben auch, wenn man(n) seine Partnerin für Angelina Jolie verlässt…!

Bildnachweis: Pexels.com, www.pexels.com

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