Kennen Sie den Rechtschreibrat? Da haben Sie bestimmt schon einmal von gehört. Spätestens seit er die Rechtschreibreform „verbockt“ hat, ist er – im negativen Sinne – ins Bewusstsein vieler Bürger gedrungen. Dieser erste Angriff auf unsere schöne, deutsche Sprache ist bekanntlich misslungen. Im Nachgang wurde hie und da etwas daran herum gedoktort, um sie zurückzubauen, aber komplett zurückgenommen wurde dieses überflüssige Projekt nie.

Rechtschreibrat sieht Genderstern offenbar positiv

Jetzt bläst der Rat, dem die Versenkung in die Bedeutungslosigkeit droht, zu einem Sturm, der noch mehr Übel verursachen könnte, als die leidige Rechtschreibreform. Nach einem Bericht der Berliner Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT setzt der Rat nun – es hätte einen ja auch gewundert! – auf das Thema Gender, konkret auf den Genderstern. Sie wissen schon: das Gaga-Thema, bei dem es um den Stern geht. Statt Menschen würde man dann wohl Mensch*innen schreiben, statt Bauarbeiter Bauarbeiter*innen.

Diese absurde Vergewaltigung der deutschen Sprache wird gern damit begründet (nicht nur vom Rechtschreibrat), dass sich Menschen diskriminiert fühlen könnten. Schlimmer noch: ein Sexist könnte sein, der in seiner Schreibweise von – sagen wir – Denkern berichtet statt von Denker*innen.

Komisch nur, dass es vor dem Gender-Irrsinn eigentlich niemanden gab, der sich öffentlich hingestellt und seine oder ihre angebliche Diskriminierung durch die Sprache kundgetan hat.

Im bunten Deutschland scheint Kampf um Genderstern wichtig

Aber bekanntlich muss es in unserer heutigen Zeit keine Gründe mehr geben, die auf einem gesundem Menschenverstand beruhen – man sieht das ja tagtäglich in anderen Zusammenhängen. In einem Land, in dem vornehmlich junge Frauen in Deutschland dafür kämpfen, dass jeder Mensch weltweit – und sei er auch noch so frauenverachtend und kriminell – in unserem Land aufgenommen und rundum versorgt wird, obwohl er ohne diesen Zinnober vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen wäre, ins ferne Germany aufzubrechen, wundert man sich fast schon gar nicht mehr darüber, dass eben auch für ein Sternchen gekämpft wird, das kein Durchschnittsbürger je vermisst oder gar verlangt hat.

Das könnte aber natürlich auch daran liegen, dass sich ja vielleicht Personen diskriminiert fühlen könnten, die ein sechzehntes Geschlecht haben, das es ja (logisch!) nicht gibt, aber seit einiger Zeit eben doch. Klingt irre? Ist es natürlich auch – ganz klar!

Das Gendern der deutschen Sprache ist ein Projekt, in das sich realitätsfremde gesellschaftliche Gruppen verliebt haben. Und da Realitätsferne seit 2015 sehr angesagt ist in Deutschland, bekommt so ein Gaga-Projekt auch ministeriale Unterstützung.

Barley ist Verfechterin für den Gaga-Stern

So heißt es in dem bereits erwähnten Bericht der JUNGEN FREIHEIT im Zusammenhang mit dem Rechtschreibrat und dem Genderstern:

„Druck auf den Rat macht Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD). Gegenüber dem Berliner TAGESSPIEGEL machte sie eine Feststellung, der jeder zustimmen wird: „Sprache sagt viel darüber aus, wie eine Gesellschaft tickt.“ Allerdings scheint sie erreichen zu wollen, daß die Gesellschaft nicht mehr richtig tickt, denn sie forderte im selben Atemzug, den Genderstern in den Duden aufzunehmen.“

Wahnsinn – oder? Da ächzt das Land unter einer vollkommen maroden Justiz, türmen sich auf deutschen Gerichten tonnenweise Vorgänge, die der Apparat nicht rasch abzuarbeiten imstande ist, kann ein jeder unsere Justizbeamten auf Trab halten, der gestern noch im fernen Timbuktu im Tipi saß und nun in Deutschland juristisch (s)eine lebenslange Sofortrente in Form von Sozialleistungen einzufordern gedenkt, werden andersdenkende Menschen im Internet und im realen Leben mit Drohungen und Hass überzogen, werden Büros und Privathäuser von Politikern und Politkritikern zuhauf angegriffen und entsprechender  Schaden verursacht – und was macht die Justizministerin? Die beschäftigt sich intensiv mit dem Genderstern!

Der Wahnsinn nimmt seit einigen Jahren seinen Lauf

Man möchte schreien, ob des Wahnsinns, der hier im Land grassiert, ob dieser Leute, die (noch) in hohen Regierungsämtern sitzen und einfach nicht ihrer Verpflichtung nachkommen für das Volk zu arbeiten. Die – im Gegenteil – sogar oft volksfremd und nicht selten volksfeindlich agieren.

Und obendrein supergern für Minderheiten. Das heißt: wenn Sie vielleicht jemand sind, der sich morgen von einer Frau zu einem Mann umoperieren lassen möchte, aber auch danach noch überlegen wollen, welchem Geschlecht sie sich wirklich zugehörig fühlen, dann – ja dann – sind sie hier in deutschen Landen gut aufgehoben! Dann können Sie wahrscheinlich sicher sein, dass man von der Familienpolitik bis hin zur Umweltpolitik alles daran setzen wird, dass die Strategie auf Menschen wie Sie abgestimmt wird – selbst wenn bundesweit lediglich nur noch zwei andere Menschen so ticken wie Sie.

Sie alle wären dann Mensch*innen, denen es zu helfen und sich zu widmen gilt. Was jucken da schon ganz normale Familien – womöglich noch mit Mutter, Vater, Kind?

Ehe für Alle – weiteres Augenmerk der Politikerin

Die hatte Frau Barley übrigens schon als Familienministerin nicht auf dem Schirm. Denn in dieser Funktion galt ihr Hauptaugenmerk der – na, ahnen Sie es? – Ehe für Alle. Insofern sollte man sich keinen Illusionen hingeben, dass sich eine deutsche Justizministerin um Angelegenheiten kümmert, um die sie sich eigentlich kümmern müsste.

Und: man wundert sich auch nicht mehr darüber, dass es – laut JUNGE FREIHEIT – eine der größten Taten des Rechtschreibrats war, das ß als Großbuchstaben einzuführen…!

Mehr über die absurde Gender-Ideologie finden Sie bei der Expertin Birgit Kelle, die zu dem Thema auch publiziert.

Bildnachweis: (c) dpa

    

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