Rattenplage in Köln: Alle 10 Minuten regnet`s Müllsäcke aus Fenstern im Problemviertel

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Im Problembezirk Köln-Meschenich verzeichnet man aktuell eine fiese Rattenplage

„Schwieriges Klientel“…Köstlich, wie die Medien aktuell um bestimmte Leute, die sie politisch korrekt offenbar nicht benennen wollen, in ihrer Berichterstattung herumeiern.

Es geht um eine fiese Rattenplage in Köln-Meschenich, einem Problemviertel voller Hochhäuser in der nordrhein-westfälischen Domstadt. Ob das die helldeutsche Lebensart ist, die der damalige Bundespräsident Joachim Gauck meinte, als er von einem hellen und einem dunklen Deutschland sprach, in das unser Land seiner Meinung nach aufgeteilt ist, weiß man nicht.

Rattenplage verursacht durch „Schwieriges Klientel“…

Aber man weiß sofort, um welches Klientel – um im Bild der Medien zu bleiben – es sich handeln dürfte, wenn man liest, dass in diesem Wohnbezirk alle paar Minuten Müllsäcke aus dem Fenster fliegen. Bekanntlich werfen diese Leute oftmals nicht nur mit Müllsäcken, sondern feuern auch schon mal ein Möbelstück nach unten. Hört oder liest man von solchen Fällen, ist zumeist die Rede von „Ein Mann“. Der berühmte #EinMann, dessen Herkunft besser verschwiegen wird…

Ob man allerdings die Verursacher gewisser Zustände noch verschweigen kann, wenn die Ratten in Heerscharen kommen? Nun – man behilft sich mit der „Schwieriges-Klientel“-Krücke, das ist eigentlich ja auch Aussage genug.

Der EXPRESS wurde in diesem Zusammenhang in seiner Online-Ausgabe kreativ und wartete neben „Schwieriges Klientel“ auch mit dem Begriff „Müllferkel“ auf.

Unter der Überschrift:

„Rattenplage in Kölns Problemviertel: Müllferkel nicht zu fassen“

erfährt der Leser dann unter anderem auch das:

„(…)Alle zehn Minuten „regnet“ es neue Müllsäcke, die dann auf dem Boden aufplatzen und die Tiere ernähren.(…)“

Tja – schöner Wohnen im bunten Köln – was soll man dazu noch sagen? Ganz ehrlich: Da fällt einem nichts mehr zu ein. Man ahnt, wie das in den städtischen Brennpunkten zukünftig abgehen wird und kann sich (noch) zurücklehnen, wenn man auf dem Land, in einem gepflegten Viertel, in der Vorstadt oder anderweitig idyllisch wohnt.

Wer ist hier eigentlich rückständig?

Wobei ja gerade das Landleben stets mit angeblich „Abgehängten“ und „rückständig Lebenden“ in Verbindung gebracht und medial ständig schlecht gemacht wird.

Wer allerdings solche Horrormeldungen aus dem bunten Nordrhein-Westfalen liest, der fragt sich dann aber vielleicht doch schon mal, wer hier eigentlich rückständig ist?

Oder nicht?!

Recherche-Nachweis: express.de vom 08. Juni 2021

Bildnachweis: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres

 

 

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