Bei diesen Zuständen können doch die Otto-Normalo-Bürger in Deutschland nur noch verarmen! Treibt aktuell der Gaspreis nebst Umlage die Kosten bei unzähligen Familien in astronomische Höhen (bis zu 6000 € im Jahr statt um die 1000 Euro jährlich sind keine Seltenheit), kündigt sich schon die nächste Krise an. Stichwort: Strompreis.

Zwar hieß es kürzlich noch aus Politikermunde, dass wir keine Stromkrise haben, doch das Gequatsche aus der Berliner Parallelwelt ist bekanntlich oft am nächsten Tag schon obsolet.

Der Strompreis wird sich womöglich bald verzehnfachen

Und so erwartet die Bürger, die jetzt zu Millionen schon Mühe haben, neben dem Gas-Irrsinn auch noch die Kosten im Supermarkt und an der Zapfsäule im Zaume zu halten der nächste Hammer.

Den allerdings viele (die meisten wahrscheinlich) noch gar nicht auf dem Schirm haben. Laut einem Bericht auf welt.de hat sich der Preis für Strom fast verzehnfacht und eine akute Stromkrise rückt näher.

Das Portal schreibt in diesem Zusammenhang folgendes:

“(…)Eigentlich sollten zusätzlich angefahrene Kohlekraftwerke helfen, Erdgas einzusparen. Doch die Politik verzögert den Einsatz der dringend benötigten Anlagen – mit dramatischen Folgen: Aus der Gaskrise entwickelt sich eine Stromkrise ungeahnten Ausmaßes.(…)Obwohl früh nach Kriegsbeginn in der Ukraine klar war, dass die Kürzung russischer Gaslieferungen Deutschland in die Bredouille bringen würde, haderte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) monatelang mit den klimapolitischen Empfindlichkeiten seiner Partei. Erst im Juli schuf er mit dem „Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz“ die Voraussetzung dafür, die Gasverschwendung in der Stromproduktion zu verringern.  Seither dürfen Kohle- und Ölkessel wieder zurück an den Strommarkt, zumindest jene Anlagen, die sich in der sogenannten Netzreserve befinden. Nur: Bislang macht kaum ein Kraftwerksbetreiber von dieser lukrativen Möglichkeit Gebrauch.(…)”

Und weiter heißt es:

“(…)Lediglich ein einziges Kohlekraftwerk im niedersächsischen Mehrum ging bislang ans Netz. Eigentümer der Anlage ist der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky. Der hatte auch die ostdeutsche. Braunkohleindustrie von Vattenfall übernommen und war deshalb von Klimaschützern als „Ewiggestriger“ verhöhnt worden. Jetzt, wo die Strompreise in die Höhe schießen, betreibt der Kohleinvestor mit seinen deutschen Anlagen wahre Gelddruckmaschinen – und schützt zugleich die Verbraucher ein Stück weit vor der absehbar schlimmsten Energie- und Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass weitere Kraftwerksbetreiber dem Beispiel Kretinskys bislang nicht gefolgt sind, hat auch mit politischen Vorgaben zu tun. Wohl um der klimapolitisch ungeliebten Kohlewirtschaft keine Geschenke zu machen, wurde die Erlaubnis zur Kohleverstromung vom Habeck-Ministerium befristet und an strenge Bedingungen geknüpft.

Die verhindern nun den Schnellstart der Kohleverstromung in einer Zeit, in der es nach Habecks Worten „auf jede Kilowattstunde ankommt.“ Welche Folgen die verspätete Kohle-Reaktivierung für den Verbraucher und die Füllstände der Gasspeicher hat, kann Regierungskritiker Marnette relativ genau abschätzen. Denn als Vorstandschef der heute unter Aurubis firmierenden Kupferhütte war er einst für Hamburgs größten Stromverbraucher verantwortlich.(…)”Wir müssen feststellen, dass die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken seit Beginn der Ukraine-Krise kaum zurückgegangen ist“, zitierte das „Handelsblatt“ Christof Bauer, Vorsitzender des Energieausschusses im Verband der Chemischen Industrie (VCI). Dabei hätte man mit Kohlekraft „schnell Entlastung schaffen können“.

Das verzögerte Kohle-Comeback trägt zu einer neuen Krise bei, die nur noch nicht richtig wahrgenommen wird. Denn während die Öffentlichkeit den Gasmarkt im Blick hat und sich vor Kälte und Heizkosten gruselt, braut sich eine ungute Gemengelage auch am Strommarkt zusammen. Das Geschehen dort lässt professionelle Marktbeobachter erbleichen. „Schauen Sie nicht nach oben“, warnte etwa Javier Blas, Experte der Agentur Bloomberg. „Wenn Sie es doch tun, kann Ihnen der europäische Strommarkt eine höllische Angst einjagen.“ Was Blas meint: Nur wer den Kopf weit in den Nacken legt, kann in der Ferne noch die Spitze der Strompreiskurve sehen, die sich in den letzten Wochen in ungeahnte Höhen geschraubt hat. Am Terminmarkt wird Strom zur Lieferung 2023 schon zu 450 Euro pro Megawattstunde gehandelt – fast eine Verzehnfachung des früheren Niveaus. „Der Preisanstieg ist wirklich atemberaubend“, sagt Lion Hirth, Energieexperte der Hertie School: „Das gab es in der Geschichte des Strommarkts noch nie.“(…)”

Tja – es gab aber wohl auch so eine schlechte deutsche Regierung wie aktuell noch nie, die Merkeljahre ausgenommen, denn die sind gleichauf mit der Politik, wie sie jetzt rüberkommt.

Die Folgen der Stromkrise werden die Bürger hart treffen

Die Folgen dieses Handelns werden für Millionen Deutsche mehr als hart werden, denn wenn sich bewahrheitet, worüber in dem besagten Artikel geschrieben wird, dann sieht es vielleicht bald schon zappenduster aus – im Wortsinn.

Zitat:

“(…)Die geplante Abschaltung deutscher Atomkraftwerke und das Nicht-Anschalten der Kohlemeiler wirken preistreibend. Bliebe der Großhandelsmarkt auf diesem Niveau, könnte sich der Endpreis für die Verbraucher von derzeit rund 35 Cent theoretisch in nicht allzu langer Zeit in Richtung ein Euro pro Kilowattstunde bewegen.(…)”

Nun – ein feuchter Traum der Grünen könnte bald wahr werden. Energie ist so teuer, dass kaum ein Mensch sie sich noch leisten kann. Demzufolge könnte sich der Alltag hierzulande demnächst auf Mittelalter-Niveau abspielen. Wenn Strom und Gas nicht mehr bezahlbar oder vielleicht irgendwann kaum mehr noch verfügbar sind, dann kommen die für die grünen Gestalten wirklich wichtigen Dinge des Lebens zum Tragen:

Grüne Träume werden wahr

Seinen Namen tanzen, Lastenrad fahren, minimalst und ohne Komfort wohnen und das alles in saudunklen Städten. In denen eine Gastro- oder gar Vergnügungsszene nur noch eine melancholisch-ferne Erinnerung ist. Der neue Mensch ohne Besitz und ohne Wärme haust dann irgendwo unwirtlich in einem stets abgedunkelten Großstadtmoloch und verzehrt bei Kerzenschein Insekten – vorbildlich klimagerecht.

Man darf gespannt sein, wie dieser Lifestyle dann bei den hereingeklatschten #EinMännern und Clan-Typen ankommt. Dass die insektenfressend und ohne Auto im Dunkeln sitzen werden, ist schwer vorstellbar. Vielleicht legt sich ja die Politclique hier mit den Falschen an. Dass die dann nicht lange fackeln, könnte am Ende noch die Rettung der (des) Deutschen sein.

Warten wir es ab.

Bildnachweis: stock.adobe.com / Gina Sanders

Recherche-Nachweis: welt.de
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