Deutschlands Weg an die Wand: Orientierung an Schulsystem in Kenia im Gespräch

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Deutschland fährt seit einigen Jahren sein Erfolgsmodell kontinuierlich an die Wand. Und das in allen Bereichen. Energie, Zuwanderung, Wirtschaftsinvestitionen, Kultur und Bildung: Überall ist der Wurm drin, dominieren Schlecht- bis Mittelmaß. Vor allem die Bildung – das Schulsystem – leidet in unserem Land schon seit Jahren.

Staatliches Schulsystem in Deutschland ist lange schon am Ende

Eine ungute Melange aus Lehrermangel, linksgrünbunten Lehrern, der Konzentration aufs Unwesentliche (Gendern, Klos für dritte Geschlechter) und einer ungehemmten Armuts- und Aggressiv-Zuwanderung führt dazu, dass staatliche Schulen nicht nur auf dem absteigenden Ast, sondern lange schon ganz unten sind.

So orientiert man sich zu oft lieber an jenen, die schlichtweg zu dumm für den deutschen Schulstoff sind. Oder auch des Lernens nicht willig. Die Auswirkungen dieses Irrsinns sind längst da. Überall klagen (Handwerks)Betriebe, dass die jungen Leute, die sich bei ihnen bewerben, kaum bis drei zählen können. Hört man sich an, was der Klempner oder der Elektriker privat so unter der Hand erzählen, wird es richtig rustikal. Demnach dürfte der Anteil jener, die zu einem Ausbildungsplatz im Handwerk passen, verschwindend gering sein.

Was aber nicht weiter verwundert, denn nicht wenige zieht es zu irgendwelchen (Gender)Gaga-Studiengängen, zum Klima-Extremismus oder zum Namen tanzen. Von denen, die in der (Privat)Schule gut aufgepasst und was auf dem Kasten haben, ziehen dann viele ins Ausland, um unter besseren Bedingungen und für weniger Steuern zu arbeiten.

Youtube-Videos für die „Fachkräfte“ von morgen?

Statt diese Bildungskatastrophe zum Anlass zu nehmen, das Schulsystem hierzulande neu aufzustellen, ist nun eine Orientierung an einem Schulsystem in Kenia im Gespräch, das – wen wundert es?! – mehr mit Youtube-Stoff als mit echten Bildungsfachkräften aufwartet.

Auf lvz.de heißt es dazu am 9. August 2022 unter der Überschrift

„Kann Youtube das Lehramtsstudium ersetzen?“

in einem Beitrag, den offenbar einer dieser „Was-mit-Medien“-Hipster verfasst hat, unter anderem wie folgt:

„(…)Fast jede zweite Schülerin und Schüler lernt Schulstoff mithilfe von Youtube. Was, wenn vorproduzierte Videos den Unterricht ganz übernehmen? In Kenia hat das die Schulleistungen massiv verbessert. Kann das auch für Deutschland ein Erfolgsmodell sein?(…)“

Und weiter liest man:

„(…)„Wieso sollte ich anderthalb Stunden lang eine Vorlesung besuchen, die keiner versteht“, sagt mein Bruder am Mittagstisch, „wenn mir auf Youtube jemand denselben Stoff in 20 Minuten erklärt – und ich verstehe alles?“ Mein Bruder studiert Medizin in München. Statistik ist Pflicht. Aber statt die Vorlesung zu besuchen, bereitet er sich mit Youtube auf die Klausur vor. Laut einer Studie aus 2019 im Auftrag des Rats für kulturelle Bildung lernt lernt mittlerweile fast jede zweite Schülerin und Schüler mithilfe von Youtube. Entsprechend ist mein Bruder überzeugt, er hätte sich den gesamten Matheunterricht seiner Schulzeit dank Youtube auch sparen können. Das klingt absurd, könnte aber vielleicht zum Erfolgsmodell für Deutschland werden. Zumindest dann, wenn Youtube nicht das Lehrpersonal, sondern die Unterrichtsgestaltung ersetzt.(…)“

Tja, warum sich nicht ein Medizin-Studium auf Youtube aneignen? Seitdem wir in Massen „Fachkräfte“ hereinklatschen, die in ihrer Heimat als „Elektriker“ den Strom vielleicht mit der Hand messen oder ein paar Wochen, nachdem sie vor einer Werkstatt im Dreck gesessen und geraucht haben, „Kfz-Monteur“ sind, wäre es doch nur naheliegend, dass wir uns bitteschön – so wie auf anderen Ebenen auch – dem Drittewelt-Niveau annähern. Dann nimmt eben die nächste Generation Ärzte statt den Blinddarm das Herz raus…

Dass Menschen hierzulande vielleicht in etlichen Bereichen (noch!!!) mehr Wissen haben, als viele, viele Bewohner ferner Länder, ist wahrscheinlich sowieso schon rassistisch. Da muss man wohl gegensteuern?

Man richtet den Blick gen Kenia

Der besagte Artikel auf lvz.de verweist auf den Youtuber Daniel Jung, der Schulstoff via Youtube lanciert und bei und mit dem Schüler angeblich besser lernen, als in der Klasse bei einem Lehrer.

Zitat:

„(…)Jung betreibt mit 855.000 Abonnenten einen der weitreichenstärksten Mathe-Youtube-Kanäle im Netz. Und die Kommentare unter seinen Videos zeigen, wie sehr er vielen Schülerinnen und Schülern hilft, das zu verstehen, was sie eigentlich im Unterricht verstehen sollten: „In sieben Minuten mehr gelernt als in zehn Jahren Mathe“, heißt es da beispielsweise unter einem Video zu linearen Funktionen. Kommentare wie diese verdeutlichen das dahinterliegende Problem: Viele Schülerinnen und Schüler mit einem Lehrer wie Jung verstehen lineare Funktionen. Viele Schülerinnen und Schülern mit Lehrkräften, die umständlicher, holpriger, abstrakter erklären, verstehen sie nicht – und fallen durch die entsprechenden Prüfungen.(…)“

Natürlich gibt es auf  Youtube gerade im Bereich „Wissen“ tolle Inhalte, die von pfiffigen Youtubern toll aufgemacht sind. Die Frage aber ist auch, wie dann wohl -zig Generationen vor der „Ich-tanze-meinen-Namen“-Generation mit und unter Lehrern top für das Leben und ihre berufliche Karriere gelernt haben? Eben!

Aber so wie hierzulande die deutsche Sprache nicht mehr zählt, die traditionelle Familie verächtlich gemacht und das Land systematisch in nahezu allen Bereichen kaputt oder an Dritte-Welt-Situationen angepasst wird, wird sich doch wohl auch ein Weg finden, die Bildung(s-Chancen) vollends kaputt zu machen.

Man richtet nun den Blick nach Kenia. Ausgerechnet.

Im Artikel heißt es dazu:

„(…)Das private Bildungsunternehmen „Bridge International Academies“ hat den Lernerfolg durch Youtuber wie Jung zum grundlegenden Konzept erklärt: In den rund 400 Privatschulen des Unternehmens in Kenia mit rund 100.000 Schülerinnen und Schülern unterrichteten Lehrkräfte ohne Lehramtsstudium oder Lehrerfahrung.(…)“

Und weiter:

„(…)Kinder, die an einer Bridge-Privatschule unterrichtet wurden, lernten anderthalbmal so schnell wie die Kinder auf staatlichen Schulen. Im Kindergarten waren die Fortschritte sogar noch größer. Am meisten profitierten schwächere Schülerinnen und Schüler. Ist das Drehbuch also gut, kann es den Unterricht verbessern und Ungleichheiten minimieren.(…)“

Dafür, dass das besagte private Bildungsunternehmen „Bridge International Academies“ laut dem lvz.de-Artikel schon Jahre in Kenia agiert, hört man ziemlich wenig von geistigen Überfliegern aus diesem Land, die mit Innovationen oder Erfindungen von sich reden machen.

In deutschen Schulen sitzen Massen an nicht deutsch sprechenden Kindern

Man fühlt sich wahrscheinlich nur mal wieder berufen, irgendwelche Schnapsideen in Sachen deutscher Bildung rauszuhauen. Einer der Gründe, warum solche Diskussionen überhaupt geführt werden müssen, ist im Beitrag des linksgrünbunten Blattes LEIPZIGER VOLKSZEITUNG so ziemlich am Ende versteckt. Zitat im Zusammenhang mit der Bildungs-Situation in Deutschland:

„(…)Gleichzeitig steigen die Aufwände der Lehrkräfte für Individualbedarfe einzelner Kinder: So steigt der Schüleranteil mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen laut Bertelsmann Stiftung kontinuierlich, ebenso der Anteil der Kinder, die nicht deutschsprachig eingeschult werden.(…)“

Wenn der Anteil der Kinder, die nicht deutschsprachig eingeschult werden, ständig steigt – was ja eine Tatsache ist – dann braucht man hierzulande den Blick in Sachen Bildung doch nicht nach Afrika zu lenken. Afrika ist – zusammen mit Arabien – längst da.

Und die Kinder von dort dominieren und diktieren an bestimmten – nicht wenigen – Schulen lange schon den Ablauf. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Menschenschlag so gut wie alle staatlichen Schulen im Würgegriff hat.

Bis der letzte Deutsche geht

Deutschlands Weg an die Wand – nie zeigt er sich so klar, wie in diesen Zeiten. Sprach man in der DDR vor der Wende noch von „Der Letzte macht das Licht aus“, kann man von diesem Irrenhaus hier abgewandelt sagen:

„Der letzte Deutsche macht das Licht aus“

Gute Nacht, Du einst so schönes, stolzes Land!

Recherche-Nachweis: lvz. de vom 09. August 2022

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / forcdan

 

 

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