Teuer-Schock für Rentnerin: Statt 295 mtl. für Gas 1385 € im Monat!

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So ein Teuer-Schock sitzt: In Leipzig-Hohenheida bekam eine 77jährige Rentnerin dieser Tage den neuen Gasabschlag für ihr Einfamilienhaus zugeschickt. Der hat es in sich: Statt monatlich 295 Euro soll die Frau nun 1385 Euro zahlen – im Monat. Das berichtet die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG in ihrer Online-Ausgabe lvz.de am 17. August 2022.

Über 1300 Euro mehr im Monat für Gas

In dem Artikel heißt es:

„(…)Eine Rentnerin in Leipzig-Hohenheida muss für ihr Eigenheim ab dem 1. Oktober 1385 Euro zahlen – pro Monat! 

Das Schreiben von ihrem Erdgasversorger Mitgas, das Inge-Maria Noack (77) am Dienstag in ihrem Briefkasten fand, begann so: „Heute informieren wir Sie über die Entwicklung der Erdgaspreise. Wie Sie in den Medien verfolgen konnten, herrscht an den Energiebeschaffungsmärkten derzeit eine außerordentliche Preissituation. Geänderte Beschaffungs- und Vertriebskosten sowie die Erhöhung des CO2-Preises wirken sich auf unsere Preiskalkulation aus.“ Deshalb passe Mitgas zum 1. Oktober die Preise an.

Aufgrund des Vorjahresverbrauches hatte Mitgas erst im Juni den monatlichen Abschlag der Rentnerin auf 295 Euro (von bis dahin 330 Euro) gekürzt. Dieser Preis sollte eigentlich bis Juni 2023 gelten.

Nun der Schock: Ab Oktober verlangt der Gaslieferant von der Witwe jeden Monat 1385 Euro – und endet mit dem Hinweis: „Sie haben das Recht, ohne Einhaltung einer Frist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen.“(…)“

Dass diese horrende Summe kaum bzw. gar nicht zu stemmen ist, dürfte klar sein. Und doch lässt die Einstellung der betroffenen Frau in dem Artikel aufhorchen.

Ein doppelter Abschlag wäre kein Problem gewesen

Denn: Den doppelten Abschlag hätte sie wohl ohne mit der Wimper zu zucken gezahlt.

Zitat:

„(…)Das Doppelte hätte ich ja noch eingesehen.(…)“

Dieser Satz ist nicht nur außerordentlich bemerkenswert, er steht auch stellvertretend für die große Masse tumber Deutscher, die schulterzuckend mit einem „Dann bezahlen wir es eben“ alles schlucken, was die dreisten Politgestalten in Berlin beschließen. Ein Umstand, der vor kurzem auch den sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle – lange schon ein Systemkritiker – wunderte. Er tat seine Irritation via Video im Internet kund.

Genau diese Leute, die stillschweigend den leisen Krieg gegen die deutsche Bevölkerung ertragen, weil sie am Ende alles hinnehmen und zahlen, was ihnen vorgesetzt wird, sind hierzulande das Problem. Denn nur durch dieses Verhalten kann hier eine Krise nach der anderen (Refugees, Corona, Gas, Strom….) stattfinden und den Leuten damit Wohlstand, (innere) Sicherheit und Lebensqualität genommen werden.

Auch wenn es abgedroschen klingt: Geliefert wie bestellt!

Insofern ist Mitleid mit der betroffenen Rentnerin kaum angebracht, statt dessen gilt einmal mehr: Geliefert wie bestellt.

Kleiner Aufhorcher am Rande: Die Frau will nun nach lvz.de-Angaben die Bundesregierung anschreiben. Ein Anliegen, das die Naivität der Masse der Deutschen wie durch ein Brennglas sichtbar werden lässt. Na klar: Scholz und Co. warten ja nur auf den Brief aus Hohenheida…!

Recherche-Nachweis: lvz.de vom 17. August 2022

Bildnachweis (Symbolbild): picture alliance / Zoonar | Tomas Anderson
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