Unfassbar: Gaming-Plattform will Vergewaltigungsspiel „Rape Day“ online stellen

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Mann vor BildschirmEs heißt „Rape Day“ (zu deutsch: „Vergewaltigungstag“) und soll in Kürze – im April 2019 – auf einer Gaming-Plattform namens Steam veröffentlicht werden. Ein Spiel (es gehört eigentlich in An- und Ausführungszeichen gesetzt), das zum Inhalt hat, dass möglichst viele Frauen vergewaltigt und getötet werden sollen.

Entwickler persönlich beantwortet Fragen zu „Rape Day“

Als wäre das nicht schon frauenverachtend genug, gibt auf Steam und einer speziell dafür eingerichteten Website der Entwickler dieser Ungeheuerlichkeit Antworten auf verschiedene Fragen rund um „Rape Day“.

So berichten mehrere Medien über dieses Werk, das für volljährige User und mit Altersbestätigung verfügbar sein soll.

„Rape Day“ soll für Nischenmarkt entwickelt worden sein – wie zynisch!

Das Portal watson.ch schreibt hierzu:

(…)Zudem werde das Spiel nur in Ländern verkauft, wo derartige Inhalte legal sind, so der Entwickler. Das Spiel sei für einen Nischenmarkt entwickelt worden. «Ich wollte ein Spiel machen, das mich unterhält und es gibt sicher auch andere Menschen, denen das Game gefällt. Vier Prozent der Bevölkerung sind Soziopathen und die Geschichte dürfte auch anderen Leuten gefallen», schreibt der Erfinder von «Rape Day» auf Steam. Auf seiner Homepage verteidigt der Entwickler das Game weiter. Er verstehe nicht, wieso Mord und Folter in Games total normal sei, während Vergewaltigung noch immer ein Tabu sei. Beim Spiel handle es sich um «schwarzen Humor». «Irgendwann in der Zukunft werden Gamehistoriker auf ‹Rape Day› zurückblicken und es als erstes Beispiel nennen, wo Vergewaltigungen in Games das erste Mal gezeigt wurden.“(…)“

Entsetzen auch auf Twitter

Bildschirmfoto Twitter Auch auf Twitter zeigen sich User entsetzt, wenn zur Stunde auch vordergründig die meisten Leute nur in englischer Sprache. Doch der Shitstorm rollt auch durch deutschsprachige User an, jede Wette! Viele können nämlich gar nicht glauben, dass es tatsächlich so was  geben soll.

Siehe Bild.

Es klingt in der Tat unglaublich. Schon deshalb, weil es bislang offenbar niemanden gab, der diese perfide Idee gestoppt hat! Wie kommt man(n) überhaupt auf sowas?

Digital gewordene Frauenverachtung darf nicht erscheinen!

Noch dazu vor dem Hintergrund, dass derzeit in Europa die Straftaten und Verbrechen im Zusammenhang mit begrapschen, vergewaltigen und ermorden von Frauen nie gekannte Ausmaße annehmen!

Diese digital gewordene Frauenverachtung darf deshalb nie erscheinen! Mögen anhand dieser Situation all jene Frauen, die es sich mit Gratismut in der #metoo-Blase gemütlich gemacht haben, jetzt aufstehen und ihren Zorn auf wirkliche Probleme richten! Denn das ist eines. Umso mehr, wenn diese virtuelle Frauenverachtung tatsächlich online geht!

Mehr dazu hier.

Bildnachweise:

Startbild (Symbolbild): pexels.com

Screenshot: Twitter

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