Unsere Bauern warten auf Dürrehilfen – für 3. Welt 10,2 Milliarden Hilfsgelder!

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Bäuerin auf dem FeldDeutschland absurd: während unter dem Slogan „Marshallplan mit Afrika“ auf der Internetseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bekanntgegeben wird, dass 2019 satte 10,2 Milliarden Euro für Entwicklungsländer zur Verfügung stehen, warten einheimische Bauern noch immer auf Dürrehilfe im Zusammenhang mit dem Hitze-Sommer letztes Jahr.

325 Landwirte aus Sachsen haben Dürrehilfen beantragt

Erst Mitte März 2019 wurde auf mdr.de eine Bäuerin aus Sachsen porträtiert, die bis heute auf diese dringenden Mittel wartet. Auch wer aufmerksam Radioberichte verfolgt, hat vielleicht schon wahrgenommen, dass in den letzten Wochen häufiger darüber berichtet wurde, dass viele Bauern noch immer auf die zugesagten Mittel – die Dürrehilfen – warten.

t-online.de schreibt hierzu in einem Artikel vom 27. März 2019:

„(…)Bisher wurden nach Ministeriumsangaben 8,6 Millionen Euro an 85 Betriebe ausgezahlt. Insgesamt hatten 325 Landwirte Anträge auf eine finanzielle Beihilfe wegen existenzbedrohenden Ertragsausfällen durch die Trockenheit gestellt – in Höhe von 33,2 Millionen Euro.(…)“

Auf mdr.de liest sich das Beispiel mit der erwähnten Bäuerin – Elke Neubert vom Walkmühlenhof Beckwitz –  in einem Artikel vom 15. März 2019 so:

„Auch Elke Neubert, die ursprünglich fristgerecht alle Dokumente abgeliefert hatte, war gezwungen, Unterlagen nachzureichen. Und schon war es 2019 – ein neuer Haushalt galt, in dem noch keine Dürrehilfen standen.(…)Ohne diesen formalen Akt gab es aber nicht mal einen Zuwendungsbescheid. Der würde Elke Neubert schon reichen. „Und wenn es für Zwischenkredite ist, dann hätte man für die Bank etwas in der Hand“, sagt die Landwirtin, die mit ihrem Betrieb durch die Dürre einen Schaden von reichlich 60.000 Euro erlitten hat. Wenn man einen Teil der Verbindlichkeiten nicht bedienen könne, müsse man immer wieder mit den Geschäftspartnern reden und sich entschuldigen. „Das geht alles, ist aber nicht schön. Und es kostet Kraft“, sagt Neubert. Trotzdem muss es weitergehen. Daher gilt auch ohne Dürrehilfen erst einmal Folgendes: Hafer und Weizen müssen in die Erde. „Klar das müssen wir machen. Wenn wir jetzt die wichtigen Termine auf dem Feld verpassen, dann ist ja die nächste Ernte in Gefahr.“

Die Millionen die fehlen, dürften „Peanuts“ sein!

Leider zeigt der Artikel nicht auf, um welche Summen es geht, die noch vonnöten sind, um betroffenen Bauern in Sachsen das benötigte Geld zufließen zu lassen.

Das Landwirtschaftsportal proplanta.de gibt – nur einen Mausklick weiter – darüber Auskunft. Zitat aus einem Artikel vom 18. Januar 2019:

„(…)«Um den Zweck der Hilfen, nämlich die Existenzsicherung der betroffenen Betriebe, nicht zu gefährden, müssen wir die Auszahlungen im Jahr 2019 schnell wieder aufnehmen. Wir können uns keine größere Auszahlungslücke leisten», sagte Staatssekretär Frank Pfeil am Donnerstag in Berlin. Dort hatten die Minister den Bund aufgefordert, die für 2018 bereitgestellten, aber nicht abgeflossenen Bundesmittel kurzfristig und in voller Höhe für dieses Jahr zur Verfügung zu stellen.
Um die noch vorliegenden Dürrehilfen-Anträge zu bearbeiten, brauche allein Sachsen rund 11,5 Millionen Euro vom Bund, hieß es. Vor allem die tierhaltenden Betriebe bräuchten Unterstützung, da die größeren Futterzukäufe zu Jahresbeginn deren Liquidität belaste. Landwirtschaftsbetriebe konnten nach dem extremen Sommer im Vorjahr Dürrehilfen beantragen, wenn die Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion mindestens 30 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre liegt und sie in ihrer Existenz gefährdet sind.“

11,5 Millionen – das sind doch Peanuts in Anbetracht dessen, was das deutsche Entwicklungsministerium für Länder aus der dritten Welt aus Steuerzahlergeldern zur Verfügung stellt! Auf der Homepage des Ministeriums freut man sich wie Bolle, dass in 2019 diese schwindelerregende Summe bereitgestellt werden kann. Klickt man ein wenig auf dieser Seite herum, tun sich Meldungen auf, die durchaus Fragen aufwerfen.

Immer wieder Afrika – ein Faß ohne Boden!

So ist da zum Beispiel von knappem Wasser in Afrika die Rede. Natürlich im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Als ob es in diesen Landen nicht immer schon immens heiß gewesen wäre! Mein Vater hat einen Kumpel, der zu tiefsten DDR-Zeiten nach Afrika abkommandiert wurde, um dort – mithilfe eines DDR-Ingenieurteams – an einem Ort, an dem die Wasserversorgung katastrophal war, einen Brunnen zu bauen. Es dauerte nicht lange, da wurden die Ingenieure während ihrer Arbeit von Einheimischen aus dem Hinterhalt beschossen.

Daraufhin endete die Mission. Solche Geschichten könnte ich hier in Dauerschleife präsentieren, aber ich lasse es mal, denn nur zu oft werden einem solche Wahrheiten als Rassismus oder gar Fremdenfeindlichkeit ausgelegt.

Das ist aber nicht an dem. Aber wir alle wissen, dass heutzutage schon beim Aussprechen einer klugen und nachvollziehbaren Frage die Nazikeule – sinnbildlich gesehen – auf einen niedergehen kann. Deshalb verkneife ich mir lange schon offiziell gewisse Fragen und diskutiere diese lieber im Freundes- oder politisch gleichgesinntem Kreis. Das sind dann so Fragen, warum eigentlich nicht DIE Männer in Afrika, die bei fertiggestellten Brunnenbau-Projekten durch Deutsche oft lachend im Bild zu sehen sind, nicht selbst zu Hacke und Spaten gegriffen haben, um ihrer (Dorf)Gemeinschaft einen Wasserspender zu bauen? Und warum das immer so gut klappt, wenn die doch so rassistisch geprägten Deutschen mit Know-How und Equipment anrücken?

Amtierende Politiker haben zu oft das Wohl von Fremden im Blick

Aber schauen wir uns doch weiter um, auf der Homepage des Bundesentwicklungsministeriums. Dort findet sich nämlich auch das hehre Ziel Plantagenarbeitern in fernen Landen einen fairen Lohn zu verschaffen.

Natürlich soll jeder Arbeiter, egal in welchem Land der Welt, fair und gut bezahlt werden.

Doch ist es nicht auffällig, dass derlei Forderungen so oft von Deutschlands Politikern zu vernehmen sind? Politiker eines Landes, das quasi schon seine gesamte Textilwirtschaft nach Fernost ausgelagert hat? Und sich nicht schämt, zu einem Land verkommen zu sein, in der sich Arbeit in so vielen Branchen (Pflege, Pakete ausfahren, Kinder betreuen…) kaum mehr lohnt? Und viele Leute sich mit Mehrfach-Jobs durchs Leben hangeln müssen?

Dazu das ewige Mantra von „Kein Geld“! Man hört es in Deutschland landauf-landab, egal, ob es einen neuen Spielplatz herzurichten oder eine Schule zu sanieren gilt.

Stattdessen verpulvern die Machthabenden das Geld auf nahezu jedweder Linie: Entwicklungspolitik, „Flüchtlings“Katastrophe oder auch für Gaga-Projekte, wie sie beispielsweise der Bund der Steuerzahler in schöner Regelmäßigkeit aufzeigt.

Milliarden für Afrika, während es für einheimische Bauern, die eben auch mal von der Dürre betroffen sind, hakt. Als Mensch mit einem gesunden Menschenverstand ist all das schon lange nicht mehr nachvollziehbar. Zumal jeder, der seine Allgemeinbildung auch durch eigene Recherchen ergänzt, weiß, dass es in Afrika schon vor Jahrzehnten so aussah wie heute und die Probleme meist hausgemacht sind.

Kompletter Politik(er)Wechsel in Deutschland nötig!

Oder würde sich hierzulande jemand 14 Kinder anschaffen, wenn er nicht mal zwei ernähren könnte? Zum Beispiel. Es gibt unzählige mehr, aber das wissen Sie garantiert auch selbst.

Hier hilft nur noch ein kompletter Wechsel bzw. Austausch der Politiker. Wenn wir überhaupt welche benötigen! In Sachsen formieren sich derzeit Gruppierungen, die den Bürgerwillen ohne Parteien und Politiker zukünftig gestalten wollen. Vielleicht rettet uns ja so eine Konstellation? Das bleibt abzuwarten.

Die jetzigen Politiker jedenfalls – die retten das Land nicht. Ihre Interessen gelten vielmehr zu oft Fremden, für die der heutige deutsche Bürger nicht im geringsten eine Verantwortung hat. Und – wichtiger noch! – sie auch nie hatte.

Nachweis Recherche:

t-online.de, mdr.de, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, proplanta.de

Bildnachweis (Symbolbild): (c) dpa

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