Adventskranz richtig binden – was benötige ich dazu?

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In den meisten Haushalten beginnen die Vorbereitungen für die Festtage schon einige Zeit vor Weihnachten. Dazu gehört unter anderem das Dekorieren der Wohnräume mit farbenfrohen Lichterketten und weihnachtlichen Figuren. Außerdem wird jeden Adventssonntag traditionell eine weitere Kerze angezündet, um die verbleibenden Wochen zu markieren.

Für das Aufstellen der vier Kerzen dient ein Adventskranz, der ganz klassisch aus den Zweigen von Nadelgehölzen, Tannenzapfen und sonstigen winterlichen Elementen besteht. Im Fachhandel gibt es mittlerweile eine große Bandbreite an unterschiedlichen Adventskränzen zu erhalten.

Wer über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt, kann den Kranz auch in Eigenregie binden. Die dafür benötigte Grundlage in Form von Zweigen und Ästen gibt es im Garten und Wald, darüber hinaus lässt sich das Material für das Zusammenfügen der diversen Elemente im Baumarkt finden. Das Basteln dieser Weihnachtsdekoration kann als Projekt für die ganze Familie gestaltet werden, an dem Jung und Alt garantiert viel Spaß haben. Wer sich an die folgenden Vorlagen hält, bekommt ein formschönes Ergebnis, welches auch herrlich duftet.

Passende Zweige für einen Adventskranz

Am besten für einen Adventskranz geeignet sind immergrüne Nadelbäume, die einen weihnachtlichen Eindruck hinterlassen. Dazu gehören die folgenden Gehölze:

– Hemlocktanne
– Kiefer
– Nordmanntanne
– Scheinzypresse
– Thuja

Besonders ansprechend wirken die Zweige der Ilex, einer Stechpalme mit zackigen Blättern und knallroten Beeren. Wer eine Buchsbaumhecke im Garten hat, kann davon einige Zweige für den Kranz abschneiden. Darüber hinaus bietet der Efeu mit seinen langen und dunkelgrünen Zweigen eine geeignete Grundlage für die Verzierung des Adventskranzes. Frisch und hellgrün wirkt dagegen der Salbei, dessen große Blätter sehr dekorativ sind.

Dagegen eignen sich Fichtenzweige nicht für einen Adventskranz, da die Nadeln in warmen Wohnräumen schnell abfallen. In einem Haushalt mit Kindern sollten auf gar keinen Fall die Äste der Eibe zum Einsatz kommen, da dieses Gewächs extrem giftig ist. Eher ungeeignet ist auch die Blaufichte, da deren Nadel sehr stark stechen. Als Ergänzung für die Zweige bieten sich weihnachtlich anmutende Blumen  wie Chrysanthemen, Keulenlilien und Wintertulpen an.

Das richtige Material für das Binden

Als Unterlage für einen dicken Kranz dient ein Strohring, den es in unterschiedlichen Abmessungen gibt. Wer einen dünneren Kranz herstellen möchte, kann einen Metallring mit Zeitungspapier und danach mit grünem Blumendraht ummanteln.

Des Weiteren lassen sich frische und noch biegsame Weidenruten mit Draht zu einem Ring nach Wunsch formen. Auf der Unterlage die Äste und Zweige festbinden, sie werden zuerst in gleich lange Stücke geschnitten. Am besten für diesen Zweck nur die Triebspitzen und die äußeren Zweigpartien verwenden, die besonders dicht wachsen. Je kürzer und dichter die Zweige sind, desto gleichmäßiger und buschiger wirken die Kränze.

Es lassen sich auch diverse Gehölze miteinander kombinieren, so entsteht ein außergewöhnliches Erscheinungsbild. Mit einer Hand zwei bis drei Zweige an die Kranzunterlage halten und mit der anderen Hand den Blumendraht zweimal über die Zweigenden legen. Alle nachkommenden Zweige wie Dachziegel übereinander stapeln, sodass die Spitzen der neuen Triebe die Anfänge verdecken.

Für die weitere Dekoration lassen sich kleine Christbaumkugeln, goldene oder silberne Sterne, rote Beeren, Tannenzapfen oder Zimtstangen mit einer Zange und Draht befestigen. Zum Abschluss vier Kerzen mit dazu passenden Kerzenhaltern am Kranz anbringen.

Bildnachweis: stock.adobe.com / andreasbuchwald

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