Als Ministerpräsidentin in Thüringen im Gespräch: Ehemalige FDJ-Sekretärin Lieberknecht

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Lieberknecht

Christine Lieberknecht

Wer Bodo Ramelow in den letzten Tagen medial verfolgte, hatte das Gefühl, dass der Linke seelisch ziemlich angeschlagen ist. Niedergeschlagen wirkte er und kraftlos. Hat er vielleicht in den zurückliegenden Stunden das „Thüringen-Beben“ privat in allen Details Revue passieren lassen? Die undemokratische Wahl, sein „Auf-Biegen-und-Brechen“-Agieren, seine deutschlandweite Unbeliebtheit?

Das kann gut gut sein!

Christine Lieberknecht ist als Ramelow-Nachfolge im Gespräch

Und selbst wenn es nicht so war: Bodo Ramelo scheint nun den Rückzug in Sachen Ministerpräsidentenwahl anzutreten. Aktuell berichten Medien, dass nunmehr eine andere Person im Rennen um das Amt in Thüringen ist.

So berichtet mdr.de in einem Artikel vom 17. Februar 2020 wie folgt:

„(…)Die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ist als neue Regierungschefin für Thüringen im Gespräch. Einen entsprechenden Vorschlag soll Bodo Ramelow (Linke) nach Informationen von MDR THÜRINGEN am Montagabend bei einem Treffen von Rot-Rot-Grün und CDU in Erfurt unterbreitet haben.

Die Wahl des FDP-Politikers Kemmerich auch mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten vor knapp zwei Wochen hatte für ein politisches Beben in Thüringen gesorgt. Kemmerich ist nur noch geschäftsführend im Amt.(…)Die 61-jährige Christine Lieberknecht führte die Thüringer Landesregierung bereits von Oktober 2009 bis Dezember 2014. Sie war die erste Ministerpräsidentin der neuen Bundesländer und gilt als ebenso durchsetzungsstark wie kompromiss- und konsensfähig. Lieberknecht saß von 1991 bis 2019 als Abgeordnete aus dem Wahlkreis Weimar I/Weimarer Land II im Landtag. In ihrer politischen Karriere war sie außerdem Ministerin, CDU-Fraktionschefin und Landtagspräsidentin.“

Screenshot-Auszug aus dem wikipedia.de-Eintrag zu Christine Lieberknecht

Was der Artikel nicht verrät: Christine Lieberknecht war zu DDR-Zeiten auch FDJ-Sekretärin. Das geht aus dem Internetlexikon wikipedia.de hervor – siehe Bild (Screenshot vom 17. Februar 2020 – falls schlecht lesbar, bitte den wikipedia.de-Link am Ende unseres Artikels anklicken!).

Auch die Kanzlerin betätigte sich in der FDJ – als stellvertretende FDJ-Sekretärin

„FDJ-Sekretärin“ – Bundeskanzlerin Angela Merkel war zu DDR-Zeiten stellvertretende FDJ-Sekretärin. Ihr selbstherrliches Agieren – seit 2015 und erst recht seit der letzten Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen – ruft landauf-landab harsche Kritik hervor.

Viele Menschen in Deutschland kritisieren, dass die Kanzlerin in ihrer nach links gerückten CDU ddr-artige Methoden anwendet. Ihr Wunsch, die Wahl von FDP-Mann Kemmerich rückgängig zu machen, muss nicht weiter kommentiert werden. Er spricht für sich und ihre DDR-Sozialisierung.

Und jetzt die einstige FDJ-Sekretärin Lieberknecht als Ministerpräsidentin für Thüringen? Ist es nicht an der Zeit, dass die alten „DDR-Kader“ abtreten? Oder wird sich der Sozialismus, von dem ja hierzulande schon Politiker, Aktivisten und indoktrinierte Kinder und Jugendliche fast schwärmen, weiter in das einst so freie Deutschland fräsen? Denn unfrei und mit einem Hauch von Sozialismus durchsetzt fühlt es sich schon an, unser Land. Sei es in Bezug auf die Meinungsfreiheit, auf berufliche Nachteile politkritischer Menschen und selbstredend (oder vor allem) auf Gesetze, auf die so mancher Volksvertreter offenbar pfeift.

Wieder jemand mit „Rote-Socken“-Background?

Was unsere Heimat – und schon gar nicht Thüringen – in so einer Situation als letztes gebrauchen kann, ist die nächste Systemtrompete mit „Rote-Socken“-Background! Möge der Kelch an den Bürgern vorbei gehen und endlich jemand mit gesundem Menschenverstand im Freistaat ans Ruder kommen.

Obwohl der oder die leider aktuell noch nicht in Sicht ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Mehr Informationen zu Christine Lieberknecht, die in ihrer Polit-Karriere doch für die eine oder andere Irritation sorgte, lesen Sie hier.

Bildnachweis: (c) dpa

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