Zur Online-Petition für „Steimles Welt“: MDR veröffentlicht Stellungnahme

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Steimle

Uwe Steimle ist immer mittendrin und mischt sich ohne Starallüren unter die Leute.

Nachdem der MDR die Zusammenarbeit mit Uwe Steimle beendete und sich entschlossen hatte, die Sendung „Steimles Welt“ nicht mehr fortzusetzen, haben eine Menge Steimle-Fans eine Petition ins Leben gerufen. Die Initiative zielte darauf ab, den Mitteldeutschen Rundfunk zum Umdenken zu bewegen und die Sendung fortzusetzen.

Nun hat der MDR eine Stellungnahme zu der Petition, die über 50 000 Frauen und Männer unterzeichnet haben veröffentlicht. Wir zitieren diese hier komplett von der Seite mdr.de:

„Stellungnahme des MDR zur Petition für „Steimles Welt“

Über 50.000 Nutzerinnen und Nutzer haben eine Online-Petition für „Steimles Welt“ unterschrieben. Wir als MDR kennen diese Petition. Die hohe Zahl zeigt, was wir schon lange wissen: „Steimles Welt“ war bei vielen unserer Zuschauer beliebt. Gerade deswegen haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, die Sendung nicht weiterzuführen.

Über Jahre hat die zuständige Programmdirektion auf verschiedensten Ebenen das Gespräch mit Herrn Steimle gesucht. Dennoch hat Uwe Steimle wieder und wieder das öffentlich-rechtliche Mediensystem diskreditiert und Grundsätze unserer Arbeit in Frage gestellt. Auf dieser Grundlage ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für uns nicht mehr möglich. Zu dieser Entscheidung stehen wir.

Zugleich stehen wir zum gemeinsamen Dialog. „Miteinander leben“ ist unser publizistischer Leitgedanke für dieses Jahr. Wir sehen es als zentrale Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Debatten anzustoßen, kritische Themen anzugehen und verschiedenste Ansichten zu Wort kommen zu lassen. Die zuständige Programmdirektion Leipzig bietet den Initiatoren der Petition daher gern an, die programmliche Entscheidung im direkten Austausch erneut zu erklären.“

Wer sich jetzt, wenn er denn die DDR (noch) gekannt hat, einmal mehr an tiefste Mauerstaat-Zeiten erinnert fühlt, dürfte damit nicht alleine dastehen.

Denn gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Kabarettist extrem beliebt ist (auch bzw. gerade weil er die aktuelle Politik so treffend aufs Korn nimmt), beweist die hiesige Rundfunkanstalt einmal mehr, dass sie es sich in einer Blase aus Arroganz und Realitätsentrücktheit gemütlich gemacht hat.

Quelle: mdr.de

Bildnachweis: (c) dpa

 

 

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