Angst vor dem Sommer? – Gastbeitrag zu Klimawandel und Medienlandschaft

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Klimawandel - Medien berichten tendenziös

Die Hysterie in Sachen Klimawandel lässt manche Leute vor dem nächsten Sommer erschaudern.

Ein Gastbeitrag zum Thema Klimawandel und Medien von E. M. Boe. 

Die Schulferien gehen zu Ende und in einigen Bundesländern beginnt freitags wieder eine beseelt- fanatische Masse von Schule schwänzenden Jugendlichen durch die Innenstädte zu ziehen: „Fridays for Future – Schüler gegen Klimaverschiebung“. In Deutschland ist die vom Menschen verursachte Klimaverschiebung zu einer Tatsache geworden, die nicht hinterfragt werden darf. Es gibt Menschen in meinem persönlichen Umfeld, die wegen der erwarteten unmenschlichen Hitze bereits in den Wintermonaten Angst vor dem nächsten Sommer haben. Möglich wird das durch den intensiven Einsatz einer Propaganda-Maschinerie aus öffentlich- rechtlichen Medien und einer größtenteils grün-sozialistisch orientierten Presse (siehe auch hier).

Medienlandschaft voll von genehmen Meldungen zum Klimawandel

Die Medien betreiben es gezielt, anders lautende und daher unerwünschte Meinungen und Geschehnisse möglichst nicht publik werden zu lassen, und wenn sie doch bekannt werden, sie zu dämonisieren. Das Klima, das wir jetzt retten müssen, ist nur ein Beispiel dafür: Es werden Nachrichten ausgewählt und ausgiebig verbreitet, die ins Bild Klimaverschiebung passen. Anstelle von Fakten hören, sehen und lesen wir Kommentare, die als Tatsachen präsentiert werden. Gleichzeitig wird alles totgeschwiegen, was gegen eine Klimaerwärmung spricht, und wer gegenteilige Argumente aufführt, ist ein schlechter Mensch, ein „Klimaleugner“. So kommt es, dass sich kaum jemand mehr traut, anderslautende Meinungen öffentlich zu äußern. Und aus oben genannten Gründen ist es zudem schwer, Plattformen für deren Verbreitung zu finden

Und deshalb fühlen sich die Schülerdemonstranten dermaßen im Recht. Und sie sind die Guten, das ist ganz klar.

Von einer konservativen Regierung würde ich nun erwarten, dass sie die Kinder ermahnt, zur Schule zu gehen und etwas zu lernen, weil unser Land sie irgendwann gut ausgebildet brauchen wird. Deshalb gibt es ja die Schulpflicht. Stattdessen äußert unsere Kanzlerin Sympathie für den Einsatz der Klimaaktivisten, lobt sie dafür, dass sie nur mal schnell die Welt retten (siehe hier). Oder es ergeht sogar die Aufforderung, mit den Klima-Protesten verstärkt fortzufahren wie von Verdi-Chef Frank Bsirske (siehe hier).

Klimawandel spaltet deutsche Gesellschaft

Dadurch wird Deutschland gespalten in genehme und öffentliche Ansichten und nicht genehme Ansichten, die kein Forum finden.

Was passiert dadurch bei der Bevölkerung? Der Mensch ist so beschaffen, dass er sich gut und sicher fühlt, wenn er auf der Welle der Mehrheitsmeinung surft. Er passt sich gerne an, weil es sich dann einfacher lebt. Wenn eine bestimmte Weltsicht dann zusätzlich in allen öffentlichen Medien nicht nur als die der Mehrheit, sondern als die Richtige und als die Meinung der „Guten“ dargestellt wird, fühlt sich der Surfer außerdem als besserer Mensch. Und er beginnt damit, die „Anderen“ zu meiden, zu diskreditieren und zu denunzieren.

Das läuft irgendwann darauf hinaus, dass die Andersdenkenden entweder erfolgreich aufbegehren oder auf die eine oder andere Weise verschwinden müssen.
In einer funktionierenden Demokratie müssten sich die Vertreter der verschiedenen Lager so lange engagiert streiten, bis Kompromisse gefunden wären. Und die daraus resultierenden Maßnahmen wären zumindest leidlich angepasst an die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung. Der Streit um den richtigen Weg und der demokratische Umgang mit abweichenden Meinungen wird eine Arbeit sein, die wieder getan werden muss. Hoffentlich bald.

E. M. Boe

Bildnachweis: pexels.com

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