Simone Thomalla startet Aufruf, nicht rechts zu wählen

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Simone Thomalla

Simone Thomalla will nicht, dass ihre Fans rechts wählen.

„Na ja, wenn man in Leipzig geboren ist, aber sich zu schade ist, mal ein Presse-Shooting mit normalen Menschen zu machen, da weißte doch Bescheid!“. Diese Worte hörte ich vor mehr als zehn Jahren von einer Produzentin, die oft mit Simone Thomalla zu tun hatte und die Schauspielerin als irrsinnig eingebildet erlebte. Man soll zwar nicht von der Optik eines Menschen auf dessen Charakter schließen, aber genau so kommt Simone Thomalla rüber: arrogant und dem normalen Leben entrückt. Obgleich sie berufsmäßig ja irgendwie seit einiger Zeit in der Mottenkiste verschwunden ist.

Simone Thomalla mutiert zur Systemtrompete

Und was macht man dann in diesen Tagen? Ganz richtig: Einen auf Systemtrompete. So startete Simone Thomalla nun einen Aufruf an ihre Fans, bei den kommenden Landtagswahlen am 1. September 2019 nicht rechts zu wählen.

Auf Instagram sieht man dazu ein Bild mit ihr, wo sie ziemlich miesepetrig in die Kamera schaut und auf dem u. a. geschrieben steht:

„(…)Jede Stimme gegen rechts zählt“.

Dass eine wie die Thomalla wünscht, dass alles so bleibt, wie es ist, ist verständlich. Zumal sie und ihre schmierige Riege damit rechnen muss, dass politische Kräfte an die Macht kommen, die den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die dem Bürger nur noch mit dem ideologischen Zeigefinger und auf links gedreht kommen, die Futtertröge entziehen. Sprich: Das vom Bürger GEZahlte Erziehungs- und Bevormundungs-Fernsehen vielleicht sogar ganz auf Eis legen. Auch die „Der-unzufriedene-Bürger-ist-Nazi-und-der-Zugewanderte-das-Opfer-„Tatorte könnten eines Tages komplett gestrichen werden. Wer weiß das schon?

Vielen Promis geht die Düse

Logisch, dass dann Schauspielerinnen wie Simone Thomalla, die einer breiten Öffentlichkeit ja auch als Schauspielerin im Tatort bekannt ist, der Allerwerteste auf Grundeis geht. Wie in tiefsten DDR-Zeiten heulen die Wölfe mit den Oberen. Obwohl – das haben wir ja schon mal thematisiert – in DDR-Zeiten die Promis lange nicht diese Tour gefahren haben. Öffentlich zumindest hat gar kein DDR-Künstler unzufriedene Bürger gebasht. Heute ist das ja an der Tagesordnung, wenn man in den Öffentlich-Rechtlichen gezeigt werden möchte oder nach Artikeln beim Relotius-Heer giert.

Schlimm!

Doch zurück zu Simone Thomalla. Das halbgare, hilflose Statement kam natürlich längst nicht bei allen Fans so gut an, wie sich die Frau mit der Schlauchbootlippe das sicher vorgestellt hat. Man liest unter den Kommentaren beispielsweise, dass die Promi-Frau aufgefordert wird, doch mal zu definieren, was „rechts“ ist. Weiterhin ist in der Kommentarspalte unter Thomalles Instagram-Account zu lesen, dass nicht noch mehr gewaltbereite Zuwanderer nach Deutschland kommen sollen.  Ein vernünftiger Gedanke, angesichts der vielen toten und vergewaltigten Frauen und Kinder.

Aber was zählen schon vernünftige Gedanken in einer Zeit, in der in Deutschland eine links-grüne Ideologie statt gesunder Menschenverstand vorherrscht? Dumm nur, dass der gemeine Bürger nicht allabendlich, wie die Promis dieser Republik, auf abgesicherte Schicki-Veranstaltungen gehen kann, um sich dort im Designer-Fummel zu zeigen, am Buffet zu bedienen und mit dem Chauffeur wieder heim zu fahren.

Die einen feiern, die anderen wühlen im Altglas

Mancher deutsche Michel trägt nämlich zu einer Zeit, in der die Fotografen von BUNTE die Partygänger á la Thomalla & Co. vor die Linse bekommen, schon (oder noch) Zeitungen aus. Oder sammelt Flaschen, weil das Geld nicht mehr für die Butter unter`s Brot langt. Dabei bewegt er sich nicht selten in einem öffentlichen Raum, in dem die Sicherheit längst erodiert ist. Und man Angst haben muss, auf zugewanderte Wegelagerer zu treffen, die weder Hemmungen haben, das mitgeführte Messer einzusetzen oder einem den Kopf zu Brei zu treten, wenn man vielleicht keine Zigarette für sie hat oder abgeben will.

Beispiele dafür gibt es genug. Ein Klick in die Web-Suchmaschine reicht und es werden Fälle wie die der Flaschensammlerin aus Sachsen-Anhalt ausgespuckt, die von einer Gruppe „Flüchtlinge“ beim Sammeln des Altglases aufgespürt und vergewaltigt und misshandelt wurde.

Themen freilich, die offenbar den Kosmos einer Frau Thomalla nicht erreichen. Weil sie in ihrer Luxuswelt lebt und vielleicht schon inbrünstig auf neue Aufträge mit satten Honoraren hofft, die vom Gebührenzahler finanziert sind. Dass da die Angst, die gesicherten Pfründe könnten verloren gehen, tief sitzt, ist nachvollziehbar.

So wie einst die DDR-Künstler nach der Wende kaum einer noch hören oder sehen wollte, wird wohl kaum eine Nachfrage nach Systemtrompete Thomalla herrschen, wenn – ja wenn – der Bürger in riesiger Anzahl „falsch“ wählt…

Nimm`s leicht Simone – Deine HOCHzeit ist nunmal vorbei!

Bildnachweis: picture alliance/BREUEL-BILD

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