Bayerin erstreitet weibliche Teilnahme an Männer-Event – keine andere Frau hat Interesse

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Wie sehr Minderheiten unser Land mittlerweile dominieren, ist nicht mehr zu übersehen. So werden im TV gefühlt nur noch Leute gezeigt, die man in Afrika vermuten würde.

Zudem fokussieren Politik und Medien seit wenigen Jahren extrem auf schwule und lesbische Menschen, sowie auf solche, die man im Volksmund früher schlicht „Zwitter“ nannte. Obendrauf kommt noch die Konzentration auf Menschen, die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben, fanatisch gegen die Benachteiligung bestimmter Personengruppen zu kämpfen.

Diese angeblichen Benachteiligungen wirken zu oft konstruiert und fragt man Bürger aus der „Otto Normalo“-Fraktion können die Nachteile für diese oder jene Leute so gar nicht erkennen.

Allerdings garantiert diese „Des Kaisers neue Kleider“-Strategie mittlerweile Aufmerksamkeit, fette Fördertöpfe und attraktive Projekte für ansonsten oftmals prekär Beschäftigte. Landauf-landab widmen sich also Leute, die im Oberstübchen etwas unsortiert wirken, Problemen, die für den Großteil der Deutschen gar keine Probleme sind.

Bayerin erstreitet Teilnahme an Männer-Event

Was für Possen dabei herauskommen, zeigt ein aktueller Fall aus Memmingen. Hier erstritt sich die Memminger Tierärztin Christiane Renz die Teilnahme am Fischertag in ihrer Heimatstadt. Dazu muss man wissen, dass bei diesem Fischertag der Stadtbach ausgefischt wird – nur von Männern. Dass nur männliche Personen nach den Forellen greifen können, ist eine alte Tradition in dem bayerischen Ort. Bislang scheint sich niemand daran gestört zu haben, schon gar keine Frau.

Christiane Renz aber – die Tierärztin – wollte partout bei dem Männer-Event mitmachen und zog für ihre Teilnahme vor Gericht. Etliche Medien haben deutschlandweit über diese Absurdität, bei der einmal mehr eine deutsche Tradition von einer „Extrem-Emanze“ gebrochen werden soll, berichtet. Inzwischen steht der Urteil des Gerichts fest: Christiane Renz darf am traditionellen Ausfischen des Stadtbachs in Memmingen teilnehmen – ebenso wie andere Frauen.

Die Krönung aber: Keine andere Frau hat an dieser doch recht speziellen Aktivität Interesse. Lediglich Frau Renz hat sich zu der diesjährigen Veranstaltung in ihrem Heimatort angemeldet.

Kein weibliches Interesse am Fische fangen in Memmingen

sueddeutsche.de schreibt am 1. Juni 2022 dazu folgendes:

„(…)Beim Fischertag in Memmingen dürfen dieses Jahr erstmals auch Frauen den Bach ausfischen. Das Interesse jedoch hält sich in Grenzen.(…)“

Und weiter heißt es:

„(…)Das Ausfischen des Stadtbachs in Memmingen ist ein großes Event. Weniger für die Fische, dafür umso mehr für die Fischer und jährlich Zehntausende Zuschauer, die das Spektakel begleiten. Im Juli ist es wieder so weit, und der Vorsitzende des Fischertagsvereins hat via Memminger Zeitung einige Neuerungen angekündigt: Erstmals wird abends eine Musikgruppe auftreten, die Welthits auf Schwäbisch spielt. Die Krönung des Fischerkönigs, der die größte Forelle aus dem Wasser geholt hat, wird nach hinten verschoben, des größeren Spannungsbogens wegen. Die größte aller Neuerungen fällt allerdings ein wenig kleiner aus als erwartet. Christiane Renz aus Memmingen hat vergangenes Jahr in einem langwierigen Verfahren das Recht erstritten, dass auch Frauen am Ausfischen teilnehmen dürfen, was der Verein bislang aus historischen Gründen ablehnte. Nur hat nun offenbar keine Frau Lust aufs Ausfischen – alleine Renz hat sich angemeldet.(…)“

Was soll man dazu noch sagen? Vor allem stellt sich einem die Frage, ob solche Weibsbilder nicht merken, dass ihre Forderungen allenfalls von einer Minderheit mitgetragen werden? Und die Mehrheit der Leute an sowas gar kein Interesse hat?

Schon gar nicht Frauen. Warum  hat die Frau nicht mal im Vorfeld eine Umfrage unter Memmingens Einwohnerinnen gemacht? Dann wäre ihr klar geworden, dass außer ihr keine Frau Lust hat, dicke oder dünne Fische aus dem Bach zu ziehen.

Nur noch absurd und zum Lachen!

Jeder andere würde sich diesbezüglich wahrscheinlich blöd vorkommen. Die Klägerin offenbar nicht. Die kann sie sich jetzt zwischen all den Männern ins nasse Treiben stürzen und Fische fangen. Ihre Seele hat Ruh`…!

Und andere was zum Lachen.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / Jacob Lund

Recherche-Nachweis: sueddeutsche.de vom 1. Juni 2022

 

 

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