Böhmermann: ein Versager, der von Versagern beklatscht wird

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Uomo elegante parla alla folla fanDa isser wieder: nervig wie einst und mit einer schleimig-bräsigen Arroganz, die wohl so nur ehemalige DDR-Bürger von damaligen Systemgetreuen kennen – Jan Böhmermann.

Der, der sich doch eigentlich von Twitter abwenden wollte, ist dort aktiv wie nie und geht wohl davon aus, dass die Welt auf sein Geschreibsel wartet.

Nach seinem unsäglichen Schmähgedicht tauchte er ja bekanntlich erst mal eine Weile ab.

Davon abgesehen, dass man froh war, von diesem Spinner mal nichts zu hören (dafür freilich von den Medien umso mehr, die ihn fast zu einem Gott hoch schrieben), hätte man durchaus davon ausgehen können, dass dieser Typ mal in sich geht und Gehirn walten lässt.

Ist aber nicht so – klar!

In einem auf Twitter veröffentlichten Video – ein erstes Interview nach seinem Abtauchen – führt er sich auf wie ein Superstar und zementiert damit seine Lächerlichkeit, mit der er sich, seit Anbeginn seiner „Karriere“, bei wirklich intelligenten Menschen zum Affen macht, einmal mehr.

Das Fatale bei Menschen, die glauben, „richtig gut zu sein“ oder sich „für eine gute Sache einzusetzen“ ist ja, dass sie absolut starr in ihrem Meinungsbild sind und in ihren Feindbildern sowieso. So auch Böhmermann. Bei ihm standen die Feindbilder von Anfang an fest: Pegida-Demonstranten, Asyl- und Merkel-Kritiker.

Dank öffentlich-rechtlicher Medien, die derzeit komplett versagen und denen in der einstigen DDR in nichts nachstehen sowie tagtäglich – nach Köln,  Paris und Brüssel und bei täglichen kriminellen Übergriffen angeblich schutzbedürftiger „Flüchtlinge“  auf Einheimische – ihr Hohelied auf die völlig entgleitete Zuwanderung singen, durfte dieser nichtssagende Spargel-Tarzan Böhmermann seine minderbemittelte Gülle über sämtliche Kanäle transportieren.

Unter Applaus und Unterstützung vieler anderer – ebenso zweifelhaft agierender – Medien, durfte Böhmermann Menschen, die nicht mehr bereit sind, die sich als völliges Fiasko entpuppte (Flüchtlings)Politik hinzunehmen, verspotten und beleidigen.

Er und seine dümmlichen Klatscher nennen es freilich Satire, ohne zu merken, wie hier ihr Versagen – das des angeblichen Satirikers und das der Medien – vor einer öffentlichen Bühne zur Schau gestellt wird.

Denn das was Böhmermann, Hayali, Kleber und Konsorten ihren Zuschauern darbieten, empfinden immer mehr Menschen als unglaubwürdig. Auch wenn der angebliche Comedian und diese Pseudo-Journalisten rund um die Uhr damit beschäftigt sind, dies zu widerlegen – es ist lächerlich und offenbart das Versagen ihres Tuns zudem vor Millionen Deutschen.

Wie selbstgefällig diese Leute noch immer sind, konnte man in dem eingangs erwähnten Video mit Böhmermann sehr gut sehen.

„Mein PR-Berater“, „Mein Team“ – in diesem Stil gerierte sich der GEZ-alimentierte Selbstdarsteller und tat, als sei er nun in die Liga internationaler Weltstars aufgestiegen. Eine peinliche Lachnummer das Ganze!  Vor allem auch deshalb, weil er eines ganz fest von sich zu glauben scheint: dass er ein Superstar ist und Satire macht! Was für ein Narr!

Wahrscheinlich fühlte er sich in der Zeit des „Abgetauchtseins“ durch die klebrig-verlogene Berichterstattung seiner medialen Claqueure in seinem Tun mehr als bestätigt. Nur: in so einer Parallelwelt irrten bekanntlich schon Honecker, Krenz und Mielke. Auch die beim DDR-Regime beliebte Katarina Witt biederte sich früher den Greisen im Politbüro unsäglich an, verhöhnte im damaligen Jugendmagazin „elf99″, Deutsche, die in den anderen Teil Deutschlands ausreisen wollten.

Auch die DDR-Oberen hatten einst mediale Unterstützung auf ganzer Linie.

Während  jedoch der „gelernte Ossi“ – immerhin der überwiegende Teil der DDR-Bevölkerung  – nur mit dem Kopf schüttelte, wenn in den systemtreuen Gazetten mal wieder der übererfüllte „Fünfjahres-Plan“ beschworen wurde oder man auf Bildern schmucke Geschäfte sah, in denen es die meiste Zeit gefragte Güter überhaupt nicht zu kaufen gab.

Und auch in dem Punkt, ein Satiriker zu sein, irrt Böhmermann und muss sich – zu Recht – den Vorwurf gefallen lassen, nur eine miese Systemtrompete der aktuellen Regierung und somit ein Versager zu sein.

Warum? Weil er von guter und exzellenter Satire so weit entfernt ist, wie Cindy aus Marzahn von einem Luxuskörper.

Denn – auch hier muss ich als ein Kind der DDR wieder den damaligen Unrechtsstaat als Beispiel heranziehen -:

Satiriker im einstigen Arbeiter- und Bauernstaat beherrschten ihr Handwerk und damit die Klaviatur der feinen Ironie, des gekonnten, dezent eingewobenen, Witzes.

Niemals hätte sich ein Satiriker in der DDR über Menschen, die es wagten, mit der Politik der verlogenen Regime-Clique nicht einverstanden zu sein, lustig gemacht, so wie Böhmermann das tut.

Im Gegenteil: damals ging man ins Kabarett – das fast immer politisch war – um sich darüber zu amüsieren, dass aktuelle Politik in der Theaterszene gekonnt aufs Korn genommen wurde.

Die kleinen Theater – die es im ganzen Land gab und die äußerst erfolgreich waren und teilweise noch sind – hätten dichtmachen können, hätten sie es sich auch nur einmal gewagt, Menschen, die ihre Stimme erhoben, gegen monströses, politisches Unrecht, in ihren Auftritten und Darstellungen nieder zu machen.

Genau das macht aber – dank der zu Propagandamaschinen verkommenen „etablierten“ Medien – Jan Böhmermann.

Und merkt nicht, dass seine Zielgruppe nur noch eine sehr kleine ist. Denn aufgrund der Tatsache, dass es die vorhandenen Medien noch immer schaffen, jedwede Kritik an der Zuwanderung oder / und an Merkel so mit der „Nazikeule“ aufzubauschen, dass viele Menschen in der Bevölkerung vielleicht tatsächlich glauben, dass glatzköpfige Typen mit Springerstiefeln das Hauptproblem sind, kann sich Böhmermann sicher fühlen.

Lebt er doch in einer künstlich erzeugten Blase und hat um sich herum scheinbar auch nur träumerische Willkommensklatscher und Realitätsverweigerer (oder vielleicht sogar knallharte Asyl-Profiteure?), die zudem nicht in Wohnvierteln leben, in denen die uns als „schutzbedürftig“ präsentierten Asylbewerber Einheimische überfallen, anpöbeln, deren Kinder belästigen oder begrapschen oder auch vergewaltigen.

Allerdings hat der Faktor „Zeit“ (s)einen ganz eigenen Lauf.

Und dieser spielt hier – in dieser aktuellen, deutschen Krisensituation –  eine große Rolle. Denn er lässt dumm-dreisten Marionetten á la Böhmermann nicht mehr die ganz große Spanne, sein hirnloses Gewäsch über Deutschland auf ewig auszukippen.

Nicht nur, dass sowieso nur noch wenige Menschen die „etablierten“ Medien einschalten und dieser System-Clown den wenigsten Deutschen bekannt sein dürfte (seine Bühne ist bekanntlich auch das Web, er und seine Getreuen unterschätzen, wie viele Leute es noch gibt, die sich online so ausführlich nicht informieren!) – nein:

immer mehr Menschen durchschauen das miese Spiel, dieses „Des-Kaisers-neue-Kleider“-Märchen, in das Deutschland sich seit letzten Sommer verwandelt hat.

Und der Tag der Entlarvung – und hoffentlich auch der Befreiung – dieses noch herrschenden, verlogenen Systems dürfte allzu fern nicht mehr sein.

So wie seinerzeit gefragte und – im Gegensatz zu heute – wirklich gute Künstler nach der Wende in die Bedeutungslosigkeit abrutschten, wird es wieder sein.

All die Campinos, Til Schweigers oder Hayalis, die jetzt noch die große Bühne haben, auf der sie jeden Regierungs- und Asylkritiker aufs Gröbste beleidigen und mit verbalen Schmutz bewerfen können – sie werden abtreten müssen, wie auch Merkel, Gauck, Maas & Co.

Derzeit versucht ja Emporkömmling Böhmermann sein Comeback mit einem – sein O-Ton – „kuscheligen Bart“ und verblödenden Fernsehformaten zu gestalten.

Dass er es bislang offenbar nicht geschafft hat, zu reflektieren, nun unfreiwillig im Heer der Merkel- und Politik-Kritiker gelandet zu sein – ich möchte meinen, dass ist an der ganzen Sache die eigentliche Satire! Oder auch Tragödie – wie mans nimmt…!

Und die damit seine Dummheit mehr offenbart, als die systemtreuen Medien das in Sachen Böhmermann bisher schaffen konnten.

Bildnachweis (Symbolbild): Fotolia, https://de.fotolia.com/id/93776100

Datei: #93776100 | Urheber: ALDECAstudio

 

 

 

 

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