Chef von „Ernsting`s family“ verurteilt 2G im Einzelhandel scharf – und will klagen!

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2G im Einzelhandel – das bedeutet für Menschen, die nicht gegen Corona geimpft oder von dem Virus genesen sind, dass sie draußen bleiben müssen. Eine solche Diskriminierung sucht nicht nur seinesgleichen, sondern bedeutet auch für die betroffenen Einzelhändler extreme Einbußen. Im Gegensatz zu der ausgegebenen Parole, dass die Ungeimpften nur eine Minderheit sind, der sich offenbar auch Neu-Kanzler Olaf Scholz anschließt, nehmen das die Verkaufsstellen wohl anders wahr und klagen über massiven Kundenmangel.

2G und das Weihnachtsgeschäft – keine gute Kombi!

Und das alles vor dem alljährlich boomenden Weihnachtsgeschäft…!

Jetzt wird im Hinblick auf diese Maßnahmen ein Filialist deutlich (und öffentlich), den vor allem Familien als Laden kennen dürften: „Ernsting`s family“. Die Kette vertreibt preiswerte Mode für Babys, Kinder und Damen und verkauft in ihren Geschäften auch einen kleinen Teil von Wohnaccessoires.

Deren Chef, Timm Hoffmann, hat nun angekündigt, gegen die von der Regierung erlassene 2G-Regel für den Einzelhandel klagen zu wollen. Das berichtet das Internetportal „TICHYS EINBLICK“ in einem Beitrag vom 6. Dezember 2021.

Chef von Ernsting`s family spricht von „Bananenrepublik“

Darin heißt es unter anderem:

„(…)Der Modehändler Ernsting’s family will juristisch gegen die jüngst von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen vorgehen, welche insbesondere 2G-Regelungen in fast allen Lebensbereichen vorsieht. Lediglich Supermärkte und Drogerien dürfen noch von Ungeimpften besucht werden. Der Geschäftsführer von Ernsting’s, Timm Homann, hat dazu eine klare Meinung: „Der politische Blindflug muss enden, die Gerichte müssen jetzt aktiv werden und gegen diesen unfassbaren Dilettantismus der Verantwortungsträger antreten.“ Die Einschränkungen, welche auch Ernsting’s family als reinen Modehändler betreffen, nannte Homann einen „demokratischen Treppenwitz“. Man sei noch nie näher an einer Bananenrepublik gewesen, so der Manager.

Gegenüber dem Spiegel gab der Firmenchef über einen Sprecher außerdem zu verstehen, dass der Handel zum „Faustpfand gegen die Ungeimpften“ gemacht werde. Die Maßnahmen seien zudem „reine Symbolpolitik und haben keinerlei Sachbezug“ – er verweist diesbezüglich auf die Supermärkte und Drogerien. Diese konnten in den vorangegangenen Lockdowns ihre Geschäfte ausweiten, indem sie neben ihrem normalen Sortiment auch Modeartikel anboten, während Bekleidungsgeschäfte gänzlich schließen mussten.(…)“„Dagegen werden wir klagen, bis zum letzten Euro“, sagte Homann.(…)“

In dem Artikel ist weiterhin davon die Rede, dass sich weitere Einzelhändler „Ernsting`s family“ anschließen könnten.

Ob sich andere Händler anschließen? Es bleibt zu hoffen!

Somit tritt mit diesem Filialisten schon mal einer aus dem Heer der „Es-mit-sich-machen-Lasser“ heraus. Denn obgleich man natürlich immer wieder Kritik von Einzelhändlern im Zusammenhang mit den Maßnahmen vernimmt, nahm man doch bislang niemanden wahr, der jetzt den Klageweg in Sachen 2G beschreiten will.

Es bleibt also spannend! Und zu hoffen, dass sich tatsächlich viele Unternehmen mehr Herrn Homann anschließen und ebenso klagen.

Recherche-Nachweis: tichyseinblick.de vom 6. Dezember 2021

Bildnachweis: picture alliance / CHROMORANGE | Ernst Weingartner

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