Coronavirus bizarr: Wer Asiaten jetzt vorsichtig begegnet, ist Rassist!

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Angst vor Coronavirus

Ist das alles noch zum Aushalten?

„Den Händedruck am besten vermeiden“ – wer kennt ihn nicht, diesen Ratschlag? In Sachen Grippe und Erkältungen wird er schon seit Jahrzehnten gegeben. In Zeitschriften, im Fernsehen, auf Gesundheitsseiten im Web und von Ärzten sowieso.

Natürlich richten sich die meisten Menschen danach und zumeist sind auch jene Leute, bei denen ein Virus im Anmarsch oder schon am Toben ist, so rücksichtsvoll und geben dem Gegenüber nicht die Hand. Das sind ganz normale Vorgänge im gesellschaftlichen Miteinander.

Leider aber ist in diesem Land schon viele Jahre nichts mehr normal. Politkritiker sind oft Nazis, wer als Geschlechter nur Mann und Frau anerkennt, handelt diskriminierend und wer sich Notvorräte anlegt, wird häufig auch als Reichsbürger dargestellt. All dieser Unsinn wird seitens vieler Medien und nicht wenigen Politikern fast tagein-tagaus kommuniziert.

Rassist, wer aktuell Asiaten vorsichtig begegnet?

Wer sich bis dato schon an den Kopf fasste, ob dieser kruden Situation in unserem Land, wird wohl jetzt einmal mehr mit dem Kopf schütteln. Denn seit das Coronavirus in der Welt ist, gelten offenbar nun auch jene als „Rassisten“, die sich in diesen Tagen gegenüber Asiaten vorsichtig zeigen.

Den Vogel schießt hier eine Mitarbeiterin der FRANKFURTER RUNDSCHAU ab, die am 30. Januar 2020 auf fr.de einen mehr als fragwürdigen Beitrag zu dem Thema veröffentlichte. Valerie Eiseler, so der Name der Medienfrau (Journalistin kann man ja zu solchen Schmierfinken ja nun wirklich nicht mehr sagen!) schreibt in ihrem Artikel, dem sie die Überschrift „Coronavirus: Rassismus macht nicht immun“ gab, unter anderem folgendes:

„(…)Überall ist von Coronavirus und Ansteckung die Rede, da passiert es schnell, dass man in der Bahn bei einem Niesen zurückzuckt. Wenn eine Person dann noch vermeintlich „asiatisch“ aussieht, setzt man sich mitunter sogar abrupt weg. Angesichts der Herkunft des Virus lässt sich diese Reaktion nachvollziehen, dennoch ist sie falsch. Sie reiht sich ein in bekannte diskriminierende Verhaltensmuster, die schon zur Zeit von Sars und Ebola grassierten. Menschen werden als „asiatisch“ gebrandmarkt – reduziert auf ihr Ansteckungspotenzial.(…)“

Diese Zeilen triefen vor Intoleranz und Dummheit. Intoleranz deshalb, weil es wohl jedem Menschen selbst überlassen sein dürfte, wie er welchen Personen begegnet und Dummheit, weil sich bei einer Grippe- oder Erkältungswelle auch Deutsche gegenüber Deutschen so verhalten, das aber so mancher „Was-mit-Medien“-Mensch offenbar nicht weiß.

Man zuckt vor niesenden und schnaufenden Zeitgenossen, die zugleich Landsleute sind, ja ebenso zurück, wenn man eine Ansteckung vermeiden möchte.

Vor erkälteten Menschen schützt man sich immer – auch bei Landsleuten!

Ein jeder kennt wohl die Situation, in der man in gesunden Zeiten nur wegen der Abholung eines Termins oder einem Rezept eine Arztpraxis aufsuchen muss und sich mit -zig Triefnasen und röchelnden Hustenrachen konfrontiert sieht. Und ein jeder würde wohl in dieser Lage den allzu engen Kontakt zu den Menschen im Wartezimmer vermeiden. Oft geht man deshalb noch mal raus aus der Praxis oder sieht zu, dass man der Schwester am Tresen klar machen kann, dass man nur rasch den Termin oder das Rezept benötigt, um sich dann danach schnellen Schrittes aus der Praxis zu entfernen. Das sind ganz normale, menschliche Reaktionen.

So wie man häufig auch einem aggressiv aussehenden Tier aus dem Weg geht. Das soll – nicht missverstehen bitte! – kein Vergleich zu asiatischen Personen sein, sondern nur bewusst machen, dass man wohl in den meisten Fällen einem völlig harmlosen Tier ausweicht.

Nur: Weiß man es vorher? Eben! Insofern ist es doch in diesen Tagen, an denen fast stündlich neue Negativ-News zum Coronavirus hereinkommen, nur natürlich, wenn Menschen einen gewissen Abstand zu asiatisch aussehenden Personen einhalten. Woher soll man denn wissen, ob das Gegenüber aus Paderborn oder aus Wuhan kommt?

Kleine Minderheit beklagt nun Rassismus

Eine kleine Minderheit mag sich offenbar mit diesem – von gesundem Menschenverstand geprägten Tun – nicht identifizieren und rief rasch eine Kampagne ins Leben, die mal wieder Rassismus beklagt. So trat das asiatische Model Chenta Tsai auf einer Modenschau mit dem Slogan „I am not a virus“ auf – auf die nackte Brust gepinselt. Wohl wissend, dass linke Medien ein solches Statement liebend gern aufnehmen, um Lesern und Hörern einmal mehr einen Zustand vorzugaukeln, den es gar nicht gibt. Ein Nebeneffekt ist, dass das besagte Model, von dem bislang wohl kaum ein Mensch gehört haben dürfte, nun bekannt ist. Und sein Instagram-Account gleich mit!

Der Deutschlandfunk widmete dieser Aktion denn auch sofort einen Beitrag. Darin heißt es auf deutschlandfunk.de unter anderem:

„(…)Das Corona-Virus hat eine Debatte über Rassismus gegen Asiatinnen und Asiaten ausgelöst: Ihnen wird pauschal vorgeworfen, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu sein, was zu Abwertungen und Ausgrenzungen führt. Das beklagte jüngst öffentlichkeitswirksam Chenta Tsai, ein in Taiwan geborenes Model, auf der Fashion Week in Madrid. „I am not a virus“, ich bin kein Virus, stand auf der nackten Brust des 29-Jährigen. Die Debatte über das Virus habe rassistische Untertöne, die die asiatische Gesellschaft betreffe, und er wolle die Gelegenheit nutzen, all seine Unterstützung denen zukommen zu lassen, die deswegen unter Rassismus zu leiden hätten, schrieb Tsai auf seinem Instagram-Account. #JeNeSuisPasUnVirus und #IAmNotAVirus lauten zwei Hashtags, die sich derzeit auf Twitter verbreiten. Darunter sammeln sich Berichte von Asiatinnen und Asiaten, die in der Öffentlichkeit pauschal als Verbreiter des Corona-Virus beschuldigt worden sind. Eine Frau berichtet, wie eine Gruppe Teenager ihr im Bus „Coronavirus“ hinterhergerufen habe. Eine andere schreibt, nur weil sie aussehe wie eine Asiatin, wollten die Menschen im Bus nicht mehr neben ihr sitzen.(…)“

„Im Bus nicht mehr neben einer Asiatin“ sitzen wollen. Das ist gleich: Rassismus. Zumindest nach der Einschätzung unseres Relotius-Heeres, das bekanntlich bei jeder Kleinigkeit Rassismus und Diskriminierung wittert.

Medienvertreter leben in Parallelwelt

Diese absurde Debatte beweist einmal mehr, dass unsere etablierten Medienvertreter jeden, aber auch wirklich jeden, Bezug zur Realität verloren haben. Und sich in normale menschliche Reaktionen leider nicht mal mehr im Ansatz reindenken können.

Mal schauen, was als nächstes kommt! Wahrscheinlich ist bald jeder ein Nazi, der für sich beschließt, China aus seinen zukünftigen Reiseplänen auszuklammern. Oder es kommt ein anderer Stuss in der Art…Warten wir es ab. Normal wird`s jedenfalls nicht mehr.

Dazu haben sich die üblichen Verdächtigen unter den Medienvertretern viel zu sehr in ihre Parallelwelt verrannt.

Bildnachweis: stock.adobe.com / De Visu

 

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