Dieser Mann hat Perioden-Neid, vertreibt Tampons gegen Nazis & will Andersdenkende kennzeichnen

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Waldemar Zeiler

„Diese Leute kann man ideologisch nicht mehr umdrehen, das ist durch“. Diesen Spruch liefert regelmäßig ein Freund von mir, wenn er von linken Ungeheurlichkeiten und Absurditäten, wie Abtreibung bis zum 9. Monat, Frauenquoten überall und Toiletten für`s dritte Geschlecht hört oder liest. Was er weiter über diese Leute – über Realitätsverweigerer, (gewaltbereite) Systemtrompeten und Traumtänzer – denkt, kann ich hier nicht zitieren. Mal schauen, was er sagt, wenn ich ihm das, was ich nachfolgend niederschreibe, erzähle!

Es geht um Waldemar Zeiler (im Bild), Mitgründer der Firma Einhorn, die damit begann, vegane Kondome zu vetreiben und damit im Dunstkreis der Öko-Hippies Erfolg hat. Damit nicht genug, widmet sich das Unternehmen seit einiger Zeit auch dem Vertrieb von Tampons, die vegan und nachhaltig sind.

Mann mit Perioden-Neid vertreibt auch Tampons gegen Nazis

Die Produkte selbst sind nicht weiter erwähnenswert, man muss sowas schon mögen und wahrscheinlich aus genau dieser Realitätsverweigerer/Traumtänzer-Schiene kommen, um sich etwas aus der Einhorn-Produktpalette in den Warenkorb zu legen. Echte Kerle dürften`s nicht sein. Welcher kernige Mann greift schon zu Kondomen mit dem Namen Einhorn? Eben!

Dass hier der Nachwuchs der wohlstandsverwahrlosten 68er-Generation aus der bunten Großstadt angesprochen wird, wird beim Blick auf die Verpackung klar. Es dominieren infantile Botschaften, im Slang der tumben #wirsindmehr- und „Freitags-streiken-wir-für`s-Klima“-Fraktion.

Aber zurück zu Einhorn-Mitgründer Waldemar Zeiler.

Waldemar Zeiler hat Perioden-Neid

Der wie ein Hippie ausschauende Mann aus Berlin gibt in einem Interview mit dem Kindergarten-Ableger vom STERN – NEON – folgendes zum Besten (Zitat aus der digitalen Ausgabe von STERN.de/NEON, vom 24. Februar 2019):

„(…)Ja, natürlich. Ich habe Periodenneid und auch Stillneid.(…)“.

Dazu muss man sagen, dass Herr Zeiler sich auch gern als Scheide kostümiert. Kein Witz! Er redet viel von Feminismus und definiert sich offenbar selbst als Feminist. Das zumindest schlußfolgert man aus seinen kruden Aussagen.

Zeilers Partnerin ist übrigens eine Mitgründerin des linken Online-Frauenmagazins EDITION F, das mal eben mit solchem Schwachsinn hier – in Verbindung mit den Einhorn-Produkten – aufwartet:

„Alle cis Männer haben Periodenneid – sie wissen es nur noch nicht“

Wer seine Ansichten im Zusammenhang mit Feminismus (der ja heutzutage radikal ins Lächerliche geglitten ist und mit wahrem Feminismus überhaupt nichts mehr zu tun hat) nicht teilt, der sollte Herrn Zeiler nach gekennzeichnet werden. Ja – richtig gelesen: gekennzeichnet!

Andersdenkende kennzeichnen

In einem Artikel, der ebenso auf STERN.de/NEON erschienen ist, erklärt er das klipp und klar, Zitat:

„(…)aber die Kennzeichnung der Anti-Feministen sollte deutlicher ausfallen – zum Beispiel „hat-den-Gong-nicht-gehört“, „Mittelalter-ist-sein-Ding“ oder einfach nur „Penis“.(…)“

Und natürlich wettert dieses Weichei (welche Frau würde einen Partner wollen, der Perioden-Neid hat und sich gern als Vulva kostümiert?) auch gegen weiße Männer. Logisch.

Hierzu sagt er in dem besagten Artikel vom 14. Januar 2019, auf die Frage was gut läuft und was noch Veränderung bräuchte, folgendes:

„Das (letzte) Aufbäumen der alten weißen Männer (siehe Trump und Co.) zwingt uns (Feministen) alle, unsere Energie nochmal richtig zu mobilisieren und das Momentum dieses Widerstands zu halten. Alles andere wird kommen, da wir kurz vorm tipping point sind in dieser Sache.“

Dass so jemand natürlich auch allerorten Nazis sieht, ist auch irgendwie klar. Und so stehen auf einigen Tampons, die Waldemar Zeiler, der sich im Netz mit irritierender Hingabe der weiblichen Periode widmet, mit seinem Team vertreibt, auch entsprechende Botschaften. Zum Beispiel:

„Nazis raus, Tampons rein“.

Das realitätsferne Öko- und Multikulti-Klientel beweist nun also auch untenrum Haltung! Wie schön – darauf hat die Welt gewartet! Oder etwa nicht?

Nun – hier gibt es eher schlechte Nachrichten für den Feministen. Denn eine Kollegin, die mir das schickte – eine taffe Wessi-Frau, die als Texterin arbeitet – kommentierte die „Tampons gegen rechts“ mit „schau mal, das ist doch echt oberkrank, oder?“.

Ob Zielgruppe die Haltungs-Produkte nutzt, ist fraglich

Sie sandte mir ein Bild aus einem sozialen Netzwerk mit, das dieses spezielle Tampon zeigte.

Witzigerweise war ich kurz zuvor noch bei dm, um Putzmittel und Küchenpapier zu besorgen und da mir dort ein Mann auffiel, der sich am Regal mit der „Damenhygiene“ von einer dm-Mitarbeiterin in Sachen Slipeinlagen beraten ließ (die Wortfetzen, die an mein Ohr drangen, ließen darauf schließen, dass seine Freundin ihn geschickt hatte), fielen mir die Einhorn-Produkte auf. Ich wusste nicht, dass es Einhorn-Produkte waren, die unruhigen Schriftzüge auf den Produkten hätten mich sowieso zu diesen Hygiene-Produkten nicht greifen lassen.

Und: auch die beratende dm-Verkäuferin hielt dem unschlüssigen Mann vor`m Regal eine altbewährte Marke hin.

Als meine Kollegin mir das Bild mit dem „Nazis-raus“-Tampon zeigte, war ich also sofort im Bilde, um was für eine Marke es sich handelte.

Und nur wenige Klicks später war ich informiert darüber, dass diese ein Freak mit Perioden-Neid vertreibt, der Andersdenkende kennzeichnen will. Womöglich noch mit rotem Kunstblut.

Insofern auf ganzer Linie: nein danke! Gilt für solche verblendeten Menschen ebenso wie für überflüssige Produkte mit Haltung.

Bildnachweis: Mike Wolff, TSP

Nachweis Zitate: stern.de/NEON, mobil.stern.de

 

 

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2 Kommentare

  1. Fred

    15. Juni 2019 at 15:32

    So ist es. Gerade ein Hersteller von Verbrauchsartikeln sollte seine Produkte wertungsfrei vertreiben und politische Themen aus seiner Marketingstrategie herauslassen. Absolut armselig und peinlich.

  2. Enrico Hirsch

    8. März 2019 at 11:28

    All diese Leute zeigen durch ihr VErhalte dass sie selbst die wahren „Nazis“ sind, denn sie handeln genauso wie die echten Alten Nazis.
    Auc diese haben Andersdenkende gekennzeichnet (Judenstern) und ausgegrenzt.
    Das Grundgesetz besagt eindeutig dass NIEMAND aufgrund seiner politischen Einstellung benachteiligt werden darf.
    All diese Leute brechen unaufhörlich das Grundgesetz.

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