„Es gibt keine ungeborenen Kinder“ – Kinderlose Politologin entsetzt mit Aussagen zu Schwanger- und Elternschaft

Von  |  0 Kommentare
Gast mit Fliege

Die Regenbogen-Farben werden meist von Ehe-für-Alle-Verfechtern getragen.

„Es gibt keine ungeborenen Kinder“ – Dieser menschenverachtende Satz stammt von Antje Schrupp. Einer Frau, die davon redet, dass „Menschen schwanger werden können“. Moment mal: Schwanger werden – das können Frauen. Nur Frauen. Allerdings scheint dieser Fakt in diesem, unserem Land langsam aber sicher aufzuweichen. Gender, Ehe für ALLE und ein aggressiver Feminismus dominieren seit ein paar Jahren den öffentlichen Diskurs. Angeführt zwar von einer Minderheit, die aber – Leute mit DDR-Hintergrund kennen das – (noch) viel Macht und Fürsprache in den Medien und in den üblichen Vereinen, Verbänden und „Initiativen“ hat.

Und so kommt es eben, dass man medial ungehindert behaupten kann, dass „Menschen“ schwanger werden. Natürlich sind die Frauen, die schwanger werden, Menschen. Aber dass dieses Wort „Menschen“ hier so aggressiv betont wird, soll so sein. Es ist gewollt. Zumindest im Kosmos der bereits erwähnten Antje Schrupp, der offenbar auch der eingangs erwähnte Satz leicht über die Lippen kommt.

Antje Schrupp ist eine Politologin. Sie selbst bezeichnet sich aber auch als Journalistin, wie man auf ihrer Homepage erfährt. Antje Schrupp ist keine allzu bekannte Person, wurde aber vielen bekannt, als sie nach den Übergriffen von Ausländern auf Frauen zu Silvester 2015/2016 am Kölner Hauptbahnhof dieses kriminelle Gebaren der verrohten Zugewanderten relativierte.

Politologin redet über „Menschen, die schwanger werden können“

Zudem macht Schrupp immer mal mit kruden Statements von sich reden –  ihre Themen sind zumeist Feminismus, Gender, Sexismus. Ihre Twitter-Timeline – inklusive vieler ihrer Follower und Retweeter – ist ein geballtes Kasperletheater mit realitätsfernen Queer-/Cis- und Gender-Gaga-Themen. Man könnte sich den Bauch halten vor Lachen, wenn man nicht wüsste, dass es solche Leute bitterernst meinen.

So gab Antje Schrupp dem Portal SPIEGEL ONLINE am 13.8.19 ein Interview, in dem sie deutlich macht, dass sie die Schwangerschaft als Privatsache ablehnt. Das ganze Interview ist voller kruder Thesen, bei denen man nur noch mit dem Kopf schütteln kann und sich fragt, wo solche Frauen leben? Dass Schrupp kinderlos ist, muss sicher nicht betont werden, man hätte es sich auch denken können, wenn man es nicht in dem Artikel erführe.

Im SPIEGEL ONLINE-Interview wird sie auf ihre Kinderlosigkeit angesprochen, hierzu ist folgendes zu lesen:

„SPIEGEL ONLINE: Frau Schrupp, Sie waren nie schwanger und wollten es nie sein, jetzt aber haben Sie ein Buch über das Thema geschrieben – warum ist es Ihnen wichtig?

Schrupp: Ich bin Politikwissenschaftlerin und beschäftige mich mit allen möglichen Themen, die eine politische Relevanz haben, ganz unabhängig davon, ob ich persönlich betroffen bin. Schwangerschaft wird bei uns als Privatsache assoziiert. Dabei ist es ein eminent politisches Thema.“

Verblendete Weltsicht lässt viele Ex-DDR-Bürger aufhorchen

Nach dieser Einführung, die jeder Person mit Diktatur-Erfahrung den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte, legt sie los. Und stellt auf die Frage des Magazins, warum Schwangerschaft jetzt neu diskutiert werden muss, ihre Sichtweise vor. Die da lautet:

„Weil die klassische Lösung für diese politische Herausforderung – die heterosexuelle monogame Ehe – heute nicht mehr funktioniert. Das Kinderkriegen war früher in den Familien privatisiert. Ein Modell, das zulasten der Frauen ging, die schlicht dadurch, dass sie schwanger werden konnten, ausgeschlossen wurden aus gesellschaftlichem Leben, Arbeit und Institutionen. Mit der Frauenbewegung wurde dieses Arrangement aufgekündigt, außerdem haben wir inzwischen die Ehe für alle, darum ist das Thema Fortpflanzung in den öffentlichen Raum gewandert.“

Also: Ausgeschlossen vom gesellschaftlichen Leben wurde ja wohl in unseren Breitengraden kaum eine Frau, die ein Kind bekommen hat! Bis heute gilt dieser krude Ansatz nicht, davon könnte sich Frau Schrupp überzeugen, wenn sie ihr (wahrscheinlich ebenso kinderloses) Umfeld voller Cis-/Sexismus- und Feminismus-Anhänger mal verlässt. Und zu den Gleichgeschlechtlichen: Wer sich ein bißchen beliest, weiß, dass die gleichgeschlechtliche Ehe hierzulande ein recht wenig gelebtes Modell ist. Vielen schwulen oder lesbischen Paaren geht der ganze Rummel darum sogar auf den Keks, sie wollen davon gar nichts hören und meistens ohne großes Brimborium oder gar Trauschein zusammenleben. Aber was zählt das schon in einem Land, auf das sich der Schleier der Ideologie wie ein Leichentuch senkt? Für Minderheiten wird getrommelt, gemacht und getan ohne Ende, währen das Normale verdammt und verächtlich gemacht wird.

Traditionelles wird heutzutage oft als „rückständig“ verhöhnt

Frauen, die Kinder bekommen und zuhause bleiben wollen, werden nicht selten medial als „rückständig“ verhöhnt. Frauen dagegen, die ein Neugeborenes haben, aber rasch wieder in den Job einsteigen, werden als „fortschrittlich“, „emanzipiert“ und „feministisch“ in den Himmel gehoben. Selbst wenn sie den Spagat zwischen Familie und Beruf fast gar nicht oder wenn, dann nur mit bezahlten Helfern oder aber körperlich erschöpft schaffen.

In Sachen Ehe wird permanent gegen dieses Beziehungsmodell angeschrieben. Ganz subtil freilich. Mal ist die Ehe ein Auslaufmodell, mal werden Frauen in Ehen angeblich schneller krank oder anderweitig belastet und so weiter und so fort. Ganz nebenbei bringt man dann einen Artikel nach dem anderen heraus, der das Single-Leben anpreist. Die Familie wird offiziell so oft verächtlich gemacht, dass es schon über das erträgliche Maß hinausgeht. Ebenso freilich wie Mütter, die sich um ihre Kinder sorgen. Das sind dann „Helikopter-Mütter“, die es höhnisch zu verlachen gilt.

„Braten im Ofen“ – Jargon von Schrupp & Co.?

Aber weiter mit der kinderlosen Antje Schrupp, die meint, die richtige Ansicht für sich gepachtet zu haben. Sie sagt zudem folgendes:

„In unserer Kultur verlieren Menschen, die schwanger sind, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Die Gesellschaft hat Anspruch auf einen Teil dieses Körpers, den Embryo. Das wurzelt noch immer in der alten aristotelischen Beschreibung des Vorgangs, laut der die Schwangere und der Uterus lediglich als Gefäß angesehen werden für den männlichen Samen. Bis heute sagt man ja etwa: Sie hat einen Braten im Ofen. Die Frau erbringt eine Dienstleistung für andere. Der Embryo gilt als ein von ihr getrenntes, eigenständiges Wesen, das eigentlich anderen gehört.“

„Braten im Ofen“ – das ist eigentlich Assi-Jargon und geht gar nicht. Aber vielleicht spricht man ja in verbitterten Feministinnen-Kreisen derartig abfällig über Frauen (hier genannt: „Menschen“) die schwanger werden können?

Auf jeden Fall geht es in dem bizarren Interview in dieser Art und Weise weiter, lesen Sie mal:

„SPIEGEL ONLINE: Und was ist mit den Bedürfnissen der Männer? Sie möchten ja vielleicht auch gern Vater werden.

Schrupp: Das könnten sie doch, genau wie jetzt auch. Die allermeisten Frauen wünschen sich ja eine Elternschaft gemeinsam mit einem Mann. Männer, die sich verantwortlich um Kinder kümmern möchten, sind sehr begehrt. Es ist aber nicht sinnvoll, eine Co-Elternschaft auch dann zu erzwingen, wenn man schon vor der Geburt des Kindes nicht miteinander klarkommt. Es stimmt: Menschen, die nicht selbst schwanger werden können – und das können ja auch Frauen sein – können nur Eltern werden, wenn jemand ihnen Kinder anvertraut oder sie zu einer Co-Elternschaft einlädt. Aber für engagierte, verantwortungsbewusste Menschen dürfte das eigentlich nicht so schwierig sein.“

Frau Schrupp spricht hier nicht von Eltern, wie es normal wäre, nein: Von Co-Elternschaft ist die Rede. Das „Co“ kennt man in diesem Kontext meist aus Kreisen abhängiger Menschen – als „co-abhängig“ werden deren Angehörige oft bezeichnet. In Zeiten, in denen selbst das Ministerium von Bundesfamilienministerin Giffey (wann tritt die eigentlich zurück?) Empfehlungen herausgibt, dass man statt „Mutter“ und „Vater“ „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ sagen könnte, ist eine solch` verschwurbelte Ausdrucksweise GENAU SO gewünscht.

Familie soll offenbar zurück gedrängt werden

Das Heimelige, das Traditionelle – alles eigentlich, was eine Familie ausmacht, das scheint massiv zurückgedrängt zu werden. Eben weil die paar Geifer-Weiber á la Schrupp diese irren Thesen in die Welt setzen. Jeder normale Journalist oder Politiker würde solchen Menschen den Vogel zeigen, aber in Deutschland in diesen Zeiten werden solche Leute fast wie Vordenker präsentiert. Während sich das Leben der Bevölkerung weiterhin normal abspielt: Es werden Ehen zwischen Mann und Frau geschlossen, Kinder geboren und man setzt auf Tradition. Scheinbar aber merkt es die verblendete Minderheit, die täglich einen auf Gender, Sexismus und Feminismus macht, nicht, dass sie eigentlich in der Unterzahl sind. Und nur das Glück haben, dass sie die meisten Medien auf ihrer Seite haben.

Aber: Das ist ja bekanntlich nicht in Stein gemeißelt! Das kann auch ganz schnell andersherum gehen. Und bis dahin werden selbstredend viele Kinder in Partnerschaften oder Ehen entbunden. Von Frauen.

Den besagten Artikel von SPIEGEL-ONLINE finden Sie hier.

Bildnachweis: (c) dpa

 

 

 

"

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Hinterlassen Sie ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.