„Freiheit, die ich meine“ – wo ist Ihr Aufschrei, Herr Maffay?!

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Freiwild Frau und „Freiheit, die ich meine“ – warum ich Maffays Aufschrei vermisse!

Frauen, Suff, Kriege, das Hamsterrad der normalen Leute, gesellschaftliche Missstände, Gier und unhaltbare Zustände in der Gesellschaft – es gibt kaum ein Thema, zu dem sich Altrocker Peter Maffay nicht musikalisch gemeldet hat.

Mit seinem unverkennbaren Sound und den anspruchsvollen Texten ist Maffay in den letzten Jahrzehnten zum bedeutendsten Deutschrocker des Landes aufgestiegen.

Ich selbst wurde schon in frühester Kindheit mit seiner Musik konfrontiert, meine Eltern tauschten zu DDR-Zeiten Bückware gegen eine Maffay-Platte.

Außerdem trat der gebürtige Rumäne damals noch in der legendären ZDF-Hitparade auf, seinerzeit ein Muss für meine Mutter und meinen Vater, oft durfte ich mitschauen.

Und begeisterte mich schon als Kind für die Musik von Maffay!

Bis heute mag ich seine Schlager genauso wie seine rockigen Lieder. Diese Musik hat mich nie mehr losgelassen!

Maffays Sympathiefaktor speist sich auch aus seiner Echtheit, der kumpelhaften Art und aus seinem Leben ohne Mediengier und Skandale.

Dass er sich zudem für die Ärmsten der Gesellschaft einsetzt, statt sein Vermögen auf fetten Yachten zu genießen, ist ein weiterer Charakterzug, für den ihn die meisten Deutschen mögen.

Dennoch verwundert es, dass sich Maffay, der häufig schon in Interviews aussagte, dass er Gewalt und Intoleranz scharf verurteilt,  zu einem brennenden Thema der letzten zwei Jahre so gar nicht äußert: dass Frauen seit der Asylkrise auf vielen öffentlichen Plätzen im Lande nahezu Freiwild geworden sind!

Maffay, der ja irgendwo auch die Frauen liebt und wie kaum ein anderer die Möglichkeit hätte, diese Zustände in einem Lied zu verarbeiten, schweigt.

Er, der – wie erwähnt – kaum ein gesellschaftlich brisantes Thema künstlerisch ausgelassen hat, wäre eine starke Stimme für die vielen Frauen im Lande, für die sich der öffentliche Raum in ganz vielen Regionen fundamental zu NO GO Areas gewandelt hat.

„Freiheit, die ich meine“ – so lautet ein starker Songtitel von Altmeister Maffay.

Diese Hommage an die Freiheit dürften wohl alle Frauen, die selbstbestimmt und selbstbewusst leben (wollen), teilen.

Doch die Freiheit ist vielerorts zerbrochen – auch wenn man den Blick abwendet von Köln, wo das Indiz dafür lediglich als widerliches Massenphänomen zutage trat.

Auch einem Peter Maffay sollten die vielen Nachrichten über die sexuellen Übergriffe auf Frauen und Kinder (einheimische sowie  oft auch in den Asylbewerberheimen) nicht verborgen bleiben.

Zu Beginn der irren Merkel-Politik hat Maffay sich zu Wort gemeldet – mit einem Statement, in dem er sich dafür aussprach, dass man „Flüchtlingen“, die zu uns kommen, sofort das deutsche Grundgesetz unter die Nase halten müsste.

Danach wurde es gesellschaftspolitisch wieder stiller um den Musiker – vielleicht auch, weil er sich neu verliebt hat.

Für sein karitatives Engagement gilt das jedoch nicht –  hier sind Maffay und sein Team aktiv, wie eh und je. Es ist bekannt, dass der Sänger – in Form einer Stiftung – traumatisierten Kindern hilft, in Deutschland und auf Mallorca.

Der Musiker hat nie einen großen Sims um seine Hilfsprojekte gemacht, als einer, der nicht lange fragt, sondern macht, packt er es einfach an.

So auch zu Beginn der „Flüchtlings“Krise, als Maffay Räumlichkeiten seiner Stiftung für Flüchtlinge, die durch Krieg und Verfolgung in der Tat traumatisiert waren, zur Verfügung stellte.

Es gibt einen ausführlichen Fernsehbeitrag darüber. Darin betont Maffay – sinngemäß – ausdrücklich, dass in den Räumlichkeiten seiner Stiftung ausdrücklich ALLE Religionen zu respektieren und die Lebensweisen aller Bewohner – egal woher – zu tolerieren sind.

Kaum einer kennt den Star persönlich, aber so wie er rüberkommt, sollte man annehmen, dass es der Altrocker nicht akzeptabel finden dürfte, wenn die Lebens- und Kleidungsweisen der Frauen hierzulande eben NICHT respektiert und akzeptiert werden, was sich ja in den vielen Übergriffen der Zugewanderten ausdrückt. Nicht wenige dieser Männer geben als Grund für ihr kriminelles Handeln sogar an, dass sie durch den luftigen Kleidungsstil oder/und durch weibliche Gesten (die sie missverstanden haben oder missverstehen wollten) zu ihrer kriminellen Tat geschritten sind.

Toleranz und Respekt gegenüber Bewohnern des Gastlandes geht freilich anders.

Einer wie Maffay weiß das ganz genau – kam er doch selbst vor vielen Jahrzehnten als Ausländer nach Deutschland und integrierte sich auf eine Art, die der Großteil der Menschen hier als eine überaus gelungene Integration ansehen dürfte.

Warum also schweigt er zu diesen skandalösen Zuständen – musikalisch gesehen?

Er, dessen Lieder starke Botschaften beinhalten. Botschaften, die auch bei denen ankommen dürften, die die Karre politisch in den Dreck gezogen haben.

„Freiheit, die ich meine“ – das ist für mich als Frau, auch DIE Freiheit, mich hierzulande, in jedem Kleidungsstil, den ich mag und an jedem öffentlichen Ort, bewegen zu können! Diese Freiheit – und das ist nicht mehr zu leugnen! – ist aktuell extrem beschnitten.

Auch wenn ein Lied diese Verhältnisse nicht wegmusizieren kann – es wäre – zumal von Ihnen, Peter, ein starkes Signal!

Auch und vor allem, weil viel zu viele Künstler schon zu „Systemtrompeten“ verkommen sind und sich der aktuellen Politik anbiedern. In diesem Sinne bleiben eigentlich nur Sie, dem man solch ein Lied abnimmt.

Ein Lied für DIE, für UNS – für ALLE – Frauen!

Bildnachweis: PR / Media / Info tv

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