Fremdgänger á la Matula überführen?

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Decken häufig Fremdgänger auf: Privatdetektive

Decken häufig Fremdgänger auf: Privatdetektive

Warum der Detektiv-Alltag in der Realität so anders daherkommt als im TV.

Privatdetektiv Josef Matula – den kennt irgendwie jeder.

Wohl deshalb weil die Fernseh-Serie „Ein Fall für zwei“ schon seit gefühlten Ewigkeiten im Fernsehen läuft oder irgendwie gerade dauerwiederholt wird. Matula ist in dieser Serie einer der Hauptdarsteller und als dieser sehr beliebt, auch und vor allem beim weiblichen TV-Publikum. Obgleich nicht wirklich ein Frauentyp, hat er zweifellos das „gewisse Etwas“.

Für Frauen die Machotypen mögen, punktet Matula ganz sicher auch, wenn er – auf einer Schleichtour in einer fremden Wohnung ertappt – seine Waffe zieht.

Das aber ist eine Straftat.

Und hat mit dem Alltag eines „echten“ Detektivs nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Sagt Jochen Meismann und der muss es wissen. Denn er ist das was man einen „realen“ Detektiv nennt. Seit Jahrzehnten im Geschäft mit seiner überregionalen Detektei Aplus (www.detektei-aplus.de), kennt er das Business genau.

Fälle, wie sie in der oben genannten TV-Serie vorgestellt werden, kommen in der Realität so häufig vor wie „Kate-Moss“-Figuren bei Frauen wie Sie und ich – nämlich fast nie.

„Und schon gar nicht“ so Jochen Meismann „hat das Zücken der Waffe á la Matula was mit seriöser Detektivarbeit zu tun“.

Diese besteht nämlich – man höre und staune – zu einem ganz großen Teil aus Aufträgen, die sich im Bereich des Arbeitsrechts bewegen. Eine eher nicht so aufregende Materie…! Und zudem sehr konträr dazu, wie das Bild eines Detektivs durch Claus-Theo Gärtner in seiner Rolle als Privatdetektiv im Fernsehen dargestellt wird.

„Denn“ so Meismann weiter „der Alltag in einer Detektei besteht nun mal auch aus Recherchen am Schreibtisch“. Mal eben – wie die Fernsehfigur – bei der Arbeit häufig mit heißen Colts und nicht minder heißen Flirts mit interessanten Frauen in Berührung kommen – Fehlanzeige.

Was aber ist mit den Enttarnungen von Fremdgehern, Lügnern, Heiratsschwindlern & Co.? Dass dahingehend Handlungsbedarf besteht, ist keine Frage, was nicht zuletzt der Erfolg des Dienstes www.wen-datet-er-noch.de – ein Lügner- und Fremdgeher-Aufdeckportal – beweist.

„Im privaten Bereich“ sagt Jochen Meismann „machen Aufträge, die das Fremdgehen des Partners / der Partnerin entlarven sollen, tatsächlich den höchsten Anteil aus“.

Dass sich gerade auf diesem sensiblen Gebiet die Auskunftsfreude des Profis in Grenzen hält, verwundert indes nicht. „Tarnung vor Wirkung“ lautet Meismanns knappes Motto – und:

„in der Menge untergehen, keine auffälligen Frisuren, keine auffällige Kleidung, keine auffälligen Autos“. Dass ein Detektiv sich stets diskret im Hintergrund hält, versteht sich selbstverständlich auch.

Wie aber schaut es mit den Ergebnissen aus, wenn der Auftrag lautet, den eigenen Mann oder die eigene Frau an der Seite auf Fremdgehen zu überprüfen? Hier ist die Aussage des Aplus-Chefs eindeutig: „das schlechte Bauchgefühl bestätigt sich nur allzu oft!“.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bildnachweis: http://de.fotolia.com/id/45359241 – #45359241 – © Klaus Eppele

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