Funkelnde Grotten erkunden: Von der Atta-Höhle bis zur Teufelshöhle

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Höhle

Höhlen – sie ziehen Menschen von jeher magisch an.

Landschaftlich könnte sich Deutschland kaum vielfältiger präsentieren. Weitläufige Strände im Norden treffen auf hohe Gipfel im Süden. Doch nicht nur landschaftlich ist Deutschland ausgesprochen reizvoll. Auch unter der Erde präsentiert sich die Bundesrepublik mit vielen Schätzen, die als funkelnde Grotten besichtigt werden können. Tropfsteinhöhlen wie die Saalfelder Feengrotten inmitten des Thüringer Wald halten eine Farbenpracht bereit, die Gäste aus aller Welt in ihren Bann ziehen. 

Taschenlampe und Jacke nicht vergessen

Eine Besichtigungstour durch Deutschlands Grotten sollte gut geplant werden. Auch im Sommer darf eine Jacke nicht vergessen werden. Unter der Erde ist es frisch, sodass selbst im Hochsommer eine leichte Strickjacke empfehlenswert ist. Zudem ist es immer empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen. Dabei reicht eine einfache, preiswerte Taschenlampe meist aus, um sich in Grotten zurechtzufinden. Zwar bieten viele Grotten und Höhlen Taschenlampen an, doch gerade bei einem größeren Andrang können diese schnell vergriffen sein. Unabdingbar ist ebenso festes Schuhwerk. Darauf sollte auch bei Kindern geachtet werden. Ideal sind Wanderschuhe, die einen guten Schutz vor dem Umknicken bieten. 

Oberfranken und die Schwäbische Alb locken mit beeindruckenden Grotten

Die Fränkische Schweiz ist für ihre zahlreichen Höhlen bundesweit bekannt. Über 1000 Höhlen unterschiedlicher Größe sind in Oberfranken zu finden. Eine der Bekanntesten ist die Teufelshöhle in Pottenstein in der Nähe von Bayreuth. Etwa die Hälfte der insgesamt drei Kilometer langen Höhle kann heute besichtigt werden. Während der rund 45 Minuten dauernden Führung gibt es neben allerhand interessanten Fakten auch 400 Treppenstufen. 

Neben der Teufelshöhe lohnt ein Abstecher in die Schwäbische Alb. Die Laichinger Tiefenhöhle ist die einzige Schachthöhle in der Bundesrepublik, die begehbar ist. Die beeindruckende Höhle befindet sich in gut 55 Metern Tiefe und informiert auf vielen Schautafeln über die Geologie der Region.

Atta-Höhle und Feengrotten verzaubern mit Farbenpracht

Die Reise durch Deutschlands Grotten führt anschließend nach Nordrhein-Westfalen. In Attendorn befindet sich mit der Atta-Höhle eine der bekanntesten Grotten des Landes. Die Tropfsteinhöhlen beruhen auf einem beeindruckenden Höhlensystem, dessen Länge mit sieben Kilometern beziffert wird. Die farbigen Stalaktiten sowie die zahlreichen Stalagmiten und Stalagnaten machen die Führung unvergesslich. 

Der Thüringer Wald hält mit den Feengrotten bis heute einen besonderen Höhepunkt bereit. Die Feengrotten sind aufgrund ihres Farbenreichtums weltberühmt. Mittlerweile sind sie ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. So werden spezielle Führungen für Kinder angeboten, die sich mit Grubenlampe und Zwergenmütze auf die Entdeckungstour durch die drei Stockwerke begeben. Die Feengrotten entstanden in einem alten Bergwerk und beheimaten neben den Sohlen mit dem Grottoneum ein besonderes Erlebnismuseum. 

Im Norden Deutschlands sind Höhlen und Grotten eher selten, sodass die Kalkberghöhle in Bad Segeberg ein besonderer Höhepunkt ist. Die Höhe befindet sich im Herzen von Schleswig-Holstein und entführt die Besucher auf rund zwei Kilometern Länge in ein ganz eigenes Ökosystem. Die Höhle kann in den Sommermonaten mit einem Guide besichtigt werden. Im Winter ist sie geschlossen, da dann die rund 20.000 Fledermäuse Winterschlaf halten. Bekannt ist die Höhe heute unter anderem für den Segeberger Höhlenkäfer, der ausschließlich hier seinen Lebensraum findet. 

Bildnachweis: Pixabay.com / jakubekr 
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