Geflüchteter fordert Umbau deutscher Sprache – „er schreibte“ statt „er schrieb“

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Abbas Khider

„Deutschland von Sinnen“ – was der Schriftsteller Akif Pirincci einst konstatierte, ist lange schon eingetreten. Das Land ist von Sinnen! Jeden Tag ein bißchen mehr. Da twittert hier lustig ein grapschender „Flüchtling“, der wegen sexueller Behelligung schon vor Gericht stand, als Neu-Mitglied bei den Grünen gegen Deutsche und dort wird mal eben „Flüchtlingen“ sogar eine Person, die den Neuankömmlingen den Müll trennt, gestellt.

Als wäre dies noch nicht genug, fordert nun ein einst Geflüchteter, der heute den deutschen Paß sein Eigen nennen kann, gleich mal den Umbau der deutschen Sprache. 

Ehemaliger Asylbewerber schlägt „Deutsch für alle“ vor

Die Rede ist von Abbas Khider (im Bild), der mir – die ich eine Menge lese und in Literatur ganz gut bewandert bin – überhaupt nichts sagte. Dass ich überhaupt auf ihn aufmerksam wurde, ist einem Artikel des Deutschlandfunks im Internet geschuldet. Genauer gesagt: einem Beitrag von Deutschlandfunk Kultur. Offenbar haben die im Zusammenhang mit der Buchmesse über den einstigen Asylanten, der nunmehr als Schriftsteller in Deutschland arbeitet, berichtet. 

Aber natürlich nicht irgendwas, sondern sie trugen Forderungen und Anregungen des Irakers zusammen – im Hinblick auf die deutsche Sprache. Die ist nämlich dem Mann aus fernen Landen nicht einfach genug, weshalb er – wahrscheinlich in Anlehnung an das infantile „Wohnen für ALLE“ – ein „Deutsch für alle“ vorschlägt. 

Die Vorschläge und Forderungen des Mannes, den als Autor wohl nur eine Minderheit kennen dürfte, sind als Buch zu haben. Man darf davon ausgehen, dass so mancher „Aktivist“ oder Teilnehmer irgendeines „Bündnisses“ ob des Unsinns, den Khider da aufzählt, in Verzückung gerät. Vor allem jene, die sowieso schon in allem, was deutsch ist, etwas rechtspopulistisches sehen, werden sicherlich begeistert sein. Die üblichen Verdächtigen sind ja meist von allem angetan, was die Fremden so treiben. Und wenn es jeden Tag eine Geldbörse ist, die die „bereichernden“ Menschen in ihrer nicht zu toppenden Ehrlichkeit zum Polizeirevier tragen…!

Geflüchteter zieht über deutsche Sprache her

Aber zurück zu Herrn Khider, der offenbar wenig Dank für sein Aufnahmeland übrig hat, wenn er so über dessen Sprache – immerhin auch schon die Ausdrucksweise der einstigen deutschen Dichter und Denker, eine Spezi, die man bei seinesgleichen in der Fülle vergeblich sucht, –  herzieht. 

Lesen Sie mal, was über Abbas Khider und seinem „Deutsch für alle“ in dem erwähnten Artikel geschrieben wird, Zitat: 

„(…)Die deutsche Sprache ist tatsächlich ein Ungeheuer“, sagt der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider – und sieht Handlungsbedarf. Er schlägt in seinem neuen Buch „Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch“ eine wagemutige Reform unserer Sprache vor.

Zuerst: Die Umlaute müssen weg. Abbas Khider macht im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse vor, wie schwer es ihm fällt, Worte wie „Mönch“ auszusprechen. Aber das sei nicht das einzige Problem. „In der deutschen Sprache gibt es Deklination und Verbflektion zugleich. Das heißt, ein deutscher Satz wird geknetet, geboxt – und geballert. Bis man einen deutschen Satz aussprechen kann, dafür braucht man drei Jahre!“

Abbas Khider macht in „Deutsch für alle“ Verbesserungsvorschläge, um in drei Wochen kommunizieren zu können. Denn: „Es gibt Menschen, die gezwungen sind, irgendwo in der Fremde zu leben, und dann müssen sie auch mit den Menschen kommunizieren. Ohne Sprachkenntnisse verpasst man das Leben, die Kultur und Mitmenschen.(…)“

So mancher lernt fleißig Sprache des Aufnahmelandes

Tja, was soll man dazu sagen? Es gibt Menschen, die sind in so manchem Land dieser Erde gezwungen, sich die besagte Sprache anzueignen, wenn sie dort leben wollen. Dass bislang irgendein Land dieser Welt seine Muttersprache aufgrund den absurden Forderungen eines Einwanderers geändert hat, ist nicht bekannt. 

Und es soll tatsächlich Leute geben, die die Sprache ihrer Wahlheimat von A bis Z gelernt haben!   

Davon abgesehen ist es mehr als überheblich und selbstüberschätzend, im Gastland einem Buch, das die Sprache des Aufnahmelandes in ein so übles Licht rückt, den Zusatztitel „Das endgültige Lehrbuch“ zu verpassen! 

Allerdings geht es – man ahnt es! –  in diesem anmaßenden Stil weiter, Zitat: 

„(…)Auch auf Artikelebene sieht er Reformbedarf. Aus „der, die, das“ macht Abbas Khider „de“. „Die Bayern machen das schon seit Jahrzehnten“, sagt Khider. „Es existiert schon in der deutschen Sprache.“ Man müsse zu viel auswendig lernen, um die deutsche Sprache zu sprechen.

Und: Unregelmäßige Verben müssen weg. Also statt „er schrieb“, „er schreibte“. „Ein Fremder fragt sich, warum nicht ‚geht, gehte, gegeht‘?“, wundert sich Khider. Auch trennbare Verben stellten Nicht-Muttersprachler vor große Probleme:„Warum heißt es: ‚Das Kind steht auf‘? Warum steht das ‚auf‘ da?(…)“. 

Ja – warum steht das „auf“ da? Vielleicht, weil es einen Unterschied gibt, zwischen der Redewendung: „das Kind steht“ und „das Kind steht auf“?

Ganz ehrlich: so einen Schwachsinn kann man sich nicht ausdenken! Allerdings hat aktuell, wer Schwachsinn produziert und diesen auch noch kommuniziert, hierzulande die besten Karten, zum Zug zu kommen. 

Deutschland vom Irrsinn befallen!

Denn – wie gesagt – : das Land ist vom Irrsinn befallen. Da ist der Schritt zum Schwachsinn auch nicht mehr weit. Zumal vor dem Hintergrund, dass eine Menge Leute derzeit ja auch einer Minderjährigen folgen, von der böse Zungen behaupten, dass sie Unsinn publiziert. 

Da passt es doch wunderbar, wenn in den Berichterstattungen zum Klima-Gör demnächst vielleicht Sätze auftauchen, die da beginnen mit „De Greta schreibte ein Konzept und gegehte dann zu einer Demo“. Oder so ähnlich…! 

Quellen/Links: 

Deutschlandfunk Kultur, Beitrag vom 21.3.19 

Bildnachweis: picture alliance/dpa

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1 Kommentar

  1. damals

    22. April 2019 at 16:54

    Informationen aus zweiter Hand sind immer so eine Sache – da kommt es leicht zu Missverständnissen bzw. man versteht nur das, was man aufgrund der eigenen Vorurteile sowieso schon glaubt.
    Werfen Sie doch mal einen Blick in das Buch selbst! Vielleicht fällt Ihnen dann auf, dass Abbas Khider erstens die deutsche Sprache „von A bis Z“ gelernt hat und meisterhaft mit ihr umgeht, zweitens ebendiese Sprache liebt und sich drittens genau über die Vorurteile lustig macht, die Ihren bierernsten Empörungs-Text so schwer genießbar machen.

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