Journalistin der Berliner Zeitung stört sich am Wort „Mama“

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Mama, Mutter, Mutti – für den Begriff der Frau, die einen geboren hat, gibt es viele Ausdrucksweisen. „Mama“ dürfte die wohl am häufigsten verwendete Bezeichnung für die eigene Mutter sein. In DDR-Zeiten allerdings war „Mutti“ häufiger vertreten, man hört das bis heute viel bei Leuten, die im Mauerstaat aufgewachsen und so Mitte bis Ende Deißig aufwärts sind. Dass ich mich hier überhaupt diesem Begriff widme, liegt an Sabine Rennefanz (im Bild).

Das ist eine Frau – und Mutter – aus Berlin, sie arbeitet unter der Bezeichnung „Journalistin“. Dabei tut sie nichts anderes als das, was die meisten „Journalisten“ seit Jahren tun: überall „Rechte“ sehen (vor allem wohl im Osten), einem bizarren Feminismus frönen und alberne Fotos mit anderen Systemtrompeten, die ebenfalls überall nur „Rechte“ sehen, im Netz veröffentlichen – so zum Beispiel mit Juli Zeh, das ist die Frau mit SPD-Parteibuch, die nun vielleicht bald Verfassungsrichterin wird.

Diese Art Frauen sieht sich als das tolerante und feministische Lager, dass die moderne, arbeitende Frau feiert. Wie groß die Toleranz dann am Ende ist, bewies Sabine Rennefanz erst kürzlich, als sie sich an dem Begriff „Mama“ störte.

Ja – wirklich! Frau Rennefanz brachte die Tatsache, dass viele Mütter von sich als „Mama“ sprechen, offenbar derart in Rage, dass sie sogar einen Artikel dazu verfasste. Dazu gleich mehr. Er strotzt vor purer Intoleranz anderen Frauen (den Mamas) gegenüber und vibriert nahezu vor unterdrücktem Hass. Man kennt das ja: die Feministinnen haben zumeist lange schon das Weiche und das Frauliche verloren. Oder vielleicht nie gehabt – wahrscheinlich keilen deshalb einige von ihnen seit einiger Zeit sogar gegen Frauen, die an Schönheitswettbewerben teilnehmen. Die Journalistin Tamara Wernli erklärt dazu professionell, wie dieses nölige, dauerunzufriedene weibliche Heer tickt.

Nun aber zu dem Artikel von Frau Rennefanz, der am 13.Oktober 2018 in der Berliner Zeitung erschienen ist – als Kommentar.

Zitat:

„Eine Bekannte war zum ersten Mal beim Elternabend in der Kita. Alle stellten sich reihum vor. Sie sei die einzige Frau gewesen, berichtet sie im Nachhinein, die nicht gesagt habe, sie sei die „Mama von“, sondern die sich als Mutter bezeichnet habe. Sie habe sich sofort als Außenseiterin gefühlt, sagte sie. Bei mir war das genauso. Man trifft kaum Mütter, nur Mamas, nicht nur bei Elternabenden, sondern auch in Blogs und Foren. In Whatsapp-Gruppen diskutieren Frauen, die mit „Mama von Noah und Thea“ unterschreiben.“

Als Zwischenüberschrift folgt dann

„Ikonen einer neuen Mütterlichkeit“.

Nun, wie oben schon angerissen, ist es ja allgemein bekannt, dass den Frauen, die wertvolle Lebenszeit damit verschwenden, gegen Frauen, die einen anderen Lebensstil pflegen als sie, zu geifern und zu bashen, nahezu jede Weiblichkeit abgeht.

Wahrscheinlich nervt sie das selbst oder/und der Neid lodert in ihnen so immens, dass sie das durch Verächtlichmachung anderer weiblicher Zeitgenossinnen kompensieren. Und da Weiblichkeit und Mütterlichkeit miteinander verwandt sind, ist diesen Geif-Weibern natürlich auch eine liebende Mutter ein Dorn im Auge. Deshalb muss offenbar gebasht werden.

Und in ihrem Kommentar langt Sabine Rennefanz dahingehend zu – aber richtig!

Sie schreibt:

„Warum machen sich erwachsene Frauen so klein? Warum reden sie so von sich selbst, in Kindersprache?“

Nun – es mag auch Kindersprache sein, aber ebenso benutzen Frauen, die ein Kind (oder mehrere Kinder) geboren haben, dieses Wort. Und das nicht erst seit vorgestern.

Der Begriff „Mama“ spielt immerhin seit dem 17. Jahrhundert eine Geige. Aber was will man Frau Rennefanz denn mit Geschichte kommen? Bekanntlich sieht diese Art Frau in allem Historischem doch sowieso nur vergangenes Unheil, vor allem wenn es um deutsche Geschichte geht.

Diese „Flintenweiber“ werden oftmals nur hellhörig und verklärt und erkennen Historisches an, wenn– sagen wir – jemand aus dem hintersten Winkel Afrikas erzählt, wie lange er schon vor seiner Hütte trommelt. Das ist für diese Art Frau dann ganz großes kulturelles Kino. In den Museen hierzulande sitzen nicht selten an den entscheidenden Stellen landauf-landab genau solche Weibsbilder. Oft kinderlos, herb und missgünstig auf alles, worauf Männer abfahren: Weiblichkeit, Liebe, Mütterlichkeit.

Mit diesen Begriffen scheint denn auch die Rennefanz nichts anfangen zu können – dabei ist sie selbst Mutter.

In dem besagten Kommentar schreibt sie:

„Mamasein ist das Schönste“, sagte meine Yogalehrerin zu mir, kurz nachdem ich selbst ein Kind bekommen hatte. Ich weiß noch, dass ich damals kaum sprechen konnte vor Müdigkeit, ich hatte keine Ahnung, wovon sie redete.“

Nein, diese Ahnung wird sie wohl auch nie zu spüren bekommen! Bemitleidenswert – solche Frauen. Sie scheinen indoktriniert von dem ganzen Feminismus-Gedöns, der meist nur in eine Richtung geht und zwar dergestalt, dass er Frauen einflüstert, lieber Karriere zu machen, statt Mutter zu sein.

Und wenn doch ein Kind kommt, solle FRAU bloß nicht so blöd sein und in der Mutterrolle aufgehen – immerhin wartet ja das DAX-Unternehmen mit der Frauenquote.

Fast könnte man lachen, wenn man sich überlegt, wie solche Leute einer jahrzehntenlangen Propaganda aufgesessen sind und den ganzen Mist tatsächlich glauben! Dabei sind sie nur eine kleine Minderheit, zusammengerottet in der vermeintlichen Lebenswirklichkeit Berliner Kiezbezirke und realitätsferner Redaktionsstuben.

Man lege solche Texte mal einer Bäckerei-Verkäuferin vor oder einer Krankenschwester. Solche Frauen würden wohl lachen, über das wohlstandsverwahrloste Gefasel von Frauen wie Rennefanz. Dass aber die Otto-Normalo-Frau das krude Geschreibsel von Rennefanz & Co. eher nicht wahrnimmt, ist sowieso mehr als wahrscheinlich. Man schaue sich nur die Zahlen der Berliner Zeitung, für die Frau Rennefanz schreibt, an.

Zudem wird ja seit wenigen Jahren auch immer offensichtlicher, dass eine realitätsferne Clique von Leuten, die sich offiziell Journalisten nennen, eigentlich nur noch für sich selbst schreibt – ein Blick auf Twitter dazu genügt. Und auch auf hanebüchene Artikel wie dieser hier: „Berlin ist dem Rest von Deutschland weit voraus“, den ebenfalls Sabine Rennefanz für die Berliner Zeitung verfasst hat.

Solche Artikel sprechen Bände über das Paralleluniversum der „Was-mit-Medien“-Leute und müssen nicht weiter kommentiert werden.

Schon gar nicht von echten Mamas!

Bildnachweis: picture alliance / Frank May

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2 Kommentare

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  2. Detlef Alsbach

    5. November 2018 at 10:51

    Dieser Artikel zeigt wieder einmal, wie krank unser System wirklich ist. Die Bezeichnung Mama ist für mich ein Zeichen, wie sehr Kinder ihre Mutter lieben, es ist also nicht nur eine Titulierung, sondern eine Liebesbekundung. Wenn eine Mutter sagt, dass sie die Mama von einem bestimmten Kind ist, dann ist das auch eine Ehrenbezeichnung, denn eine Frau ist zwar auch Mutter, aber kann sie auch eine Mama sein? Wie würde es sich anhören, wenn ein Kind sagt, dass dort meine Mutter steht? Neutral. Aber es hört sich anders an, wenn ein Kind sagt, dass dort meine Mama steht. Das ist liebevoll. Und die Mutter erwidert diese Liebe, indem sie sagt, dass sie die Mama von dem Kind ist.

    Was Frau Rennefanz und andere Feministinnen bezwecken, ist so klar und offensichtlich, dass man sich nur wundern kann, warum es keinen Aufschrei der Mamas gibt. Es geht mal wieder um die Abschaffung der Familie und es geht auch darum, die Kinder zur Frühsexualisierung zu erziehen. Mehr als deutlich beschreibt die lustige Journalistin, dass Kinder, wenn sie zur eigenen Mutter Mama sagen, eine Kindersprache verwenden. Genau, denn Kinder sind Kinder und sollen dies auch bleiben.

    Aber man stelle sich doch einmal vor, wie Frau Rennefanz mit ihrem eigenen Kind sprich, wenn es mit dem Finger auf den Vater zeigt und Papa ruft. Eine Mutter würde dann sagen müssen, dass es nicht der Papa ist, sondern der Vater.

    Mir erscheint der Artikel von Frau Rennefanz dahin zu gehen, dass weibliche Personen, also Frauen, möglichst schnell ein oder zwei Kinder bekommen sollen, diese dann auch möglichst schnell, so wie es heute viele Mütter – die meisten Mamas machen das nicht, weil sie ihre Kinder lieben – tun, fremdbetreuen lassen, um der eigenen Karriere oder dem Beruf nachzugehen, um sich genau darüber die Anerkennung zu holen, die ihnen sonst verwehrt bleibt. Es geht um die Abschaffung der klassischen Familie, dabei kann auch eine Möchtegernjournalistin nachlesen, dass Kinder möglichst lange bei ihren Müttern sein sollten. Mütter deshalb, weil die Väter den Lebensunterhalt der Familien verdienen müssen. Damals waren Mütter und Mamas noch zufrieden, die Kinder zu erziehen und mit dem Geld zu wirtschaften, welches der Vater nach Hause brachte. Heute ist das immer seltener möglich, weil Väter mit dem Verdienst kaum noch ihre Familien ernähren können.

    Heute ist es auch so, dass Frauen sich verwirklichen wollen, auf Kosten einer Familie oder des Wohles der Kinder. Diese narzisstischen Feministinnen sorgen dafür, dass Mama zum Schimpfwort wird. Nach der perfiden Auffassung von solchen Frauen sollen Kinder ganz schnell groß werden, möglichst das Kindsein überspringen, damit man sich wieder dem Spaß und der Profilierung widmen kann.

    Frau Rennefanz stört sich eigentlich gar nicht daran, dass Frauen zu sich selbst Mama sagen, sondern dass sie damit auch das Bild einer klassischen Familie und vor allem das Bild einer Frau verkörpern, die ihr persönlich zuwider ist.

    Diese Journalistin lebt der neuen Generation vor, wie sie sich diese vorstellt, nämlich lieblos. Wenn Kinder solche Mütter haben, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass die Kinder immer weniger Empathie haben, dass diese Kinder immer weniger Mitgefühl für andere zeigen und dass Kinder immer mehr zu rücksichtslosen Solisten werden, weil eben diese Mütter dies nicht vorleben.

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