Klima als neuer Sozialismus? Kochseite will keine Rindfleischrezepte mehr veröffentlichen

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Verzicht, Verzicht und nochmals Verzicht – das war der normale Alltag in der DDR. Südfrüche gab es nicht, schicke Klamotten schon gar nicht, Autos erst nach ewigen Jahren und von Reisen ins nichtsozialistische Ausland konnte der gemeine DDR-Bürger nur träumen.

Dieser Verzicht – so wurde ihm alltäglich eingehämmert – sei stets zum Wohle des Sozialismus, der sich nach Ansicht der Betongenossen „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ bewegte.

Kommuniziert wurde das alles auch in der Öffentlichkeit. Die Straßen waren voll von Parolen á la „Der Sozialismus siegt“. Dass die allermeisten Leute in der DDR froh waren, als die Mauer gefallen ist, ist bekannt. Die meisten Ossis dürften sich – auch wenn für nicht wenige die (Nach)Wendezeit steinig war – diese Staatsform wohl kaum mehr wieder wünschen.

Klima als Wahn – manifestiert sich das wieder als Sozialismus?

Umso erschreckender ist es nicht nur für einstige Bewohner des Mauerstaates, was sich seit einiger Zeit in Sachen Klima in Deutschland abspielt und mit welchem Fanatismus die Klimadioten und ihre Mitläufer sich anschicken, ganz normale Dinge des Alltags aus dem gesellschaftlichen Leben nicht nur zu tilgen, sondern sie sogar fast noch zu kriminalisieren.

Nicht nur, dass CSU-Mann Söder heute auf Twitter davon faselt, dass es für sein Bayern bis 2035 das Ende des fossilen Verbrennungsmotors braucht, nein: Der klimadiotische Wind weht auch durch ganz normale Alltagsgefilde.

Aktuell stehen deshalb, natürlich zum Wohle des Sozialismus – Entschuldigung: Des Klimas – auch Einschnitte in Sachen Kochrezepte an. Die kulinarischen Inspirationen sind bei Millionen Menschen in Buch- und Webform extrem beliebt, vor allem digitale Rezeptesammlungen sind aus dem Familienalltag kaum mehr wegzudenken. Bieten Sie doch immer wieder neue Rezepte, die ein Einerlei am Mittags- oder Abendbrotstisch erst gar nicht aufkommen lassen.

Bestimmen zukünftig Klimaextremisten, wer auf welche Rezepte Zugriff hat?

Wer hier gern nach Rindfleischrezepten stöbert, könnte demnächst große Augen machen, wenn er dahingehend keine Menüvorschläge mehr findet, denn: Klimafetischisten maßen sich an, das beliebte Fleisch in Sachen Klima zu stigmatisieren und aus digitalen Rezepte-Sammlungen zu tilgen.  Nach dem tumben Motto: „Schadet dem Klima“.

Konkret geht es um die US-Website epicurious.com, die ab sofort Rindfleischliebhaber im Regen stehen lässt.

Der STERN schreibt in seiner Online-Ausgabe am 3. Mai 2021 dazu wie folgt:

„(…)Das Internet ist voll von Rezepten jeden Schwierigkeitsgrads und für jeden Anlass – und nicht wenige davon enthalten Fleisch als wichtigen Bestandteil. Auf der US-Rezeptseite Epicurious soll sich das jetzt ändern. Die Redaktion hat angekündigt, keine neuen Anleitungen für Gerichte mehr zu veröffentlichen, für die Rindfleisch benötigt wird. Damit möchte sie ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

„Rindfleisch wird nicht mehr in neuen Rezepten, Artikeln oder Newslettern von Epicurious auftauchen. Es wird nicht mehr auf unserer Startseite erscheinen. Es wird auf unserem Instagram-Account fehlen“, schrieb die Chefredaktion der Rezeptseite. Epicurious gehört zu den beliebtesten Food-Seiten in den USA, viele User suchen hier nach Rezepten und Inspirationen. In Zukunft müssen sie ohne Rindfleisch auskommen.(…)“Wir betrachten diese Entscheidung nicht als Anti-Rindfleisch, sondern als Pro-Planet“, begründete Epicurious die Entscheidung. Bei der Veränderung gehe es um Nachhaltigkeit, man wolle „einem der schlimmsten Klimasünder“ keine Plattform mehr bieten.(…)“

Dem „schlimmsten Klimasünder keine Plattform mehr bieten“ – wie theatralisch! Wie moralinsauer! Und wie ähnlich doch auch hier die Parallelen zum einstigen Mauerstaat DDR sind!

Parallelen zur DDR treten deutlich zutage!

Dazumal wollte man „kapitalistischen Hetzern“ keine Plattform bieten, deshalb galt schärfste Strenge auch bei Besitz von Mickey-Mouse-Heften, die die Oma aus dem Westen mitbrachte. Und natürlich kämpfte man auch seinerzeit ja NUR für eine bessere Welt (die sozialistische freilich). Mangelwirtschaft, lange Schlangen vor Geschäften und Organisieren von Waren als Alltagsinhalt inklusive.

Mit dem derzeit herrschenden Klimawahn, der in den USA ebenso wie in Deutschland grassiert, könnte es ähnlich kommen. Tiere, Kinder und das Bauen sind von den Klima-Extremisten lange schon mit dem Etikett „klimaschädlich“ versehen worden, was böse Ahnungen über weitere Beschneidungen des Lebens der Deutschen aufkommen lässt. Dem nicht genug, sind Autofahrer im heutigen Deutschland das, was der politkritische Bürger in der DDR war: Das neue Feindbild von gefühlt sämtlichen Alt-Politikern und Medien. Wo ist denn noch ein medialer oder politischer Aufschrei zu vernehmen, wenn – zum Beispiel – der SUV-Fahrer verächtlich gemacht und aus Autoreifen die Luft entfernt wird?

Ähnlich wie in Deutschlands dunkelsten Zeiten kann das laute Schweigen in den Redaktionen und den Reihen der Altparteien zum ausgeuferten Klimawahn als Zustimmung gewertet werden. Und so werden sie – einem DDR-Revival gleich – kommen: Die infamen Einmischungen in das Leben der ganz normalen Bürger. Natürlich alles zum Wohle des Planeten und damit zum Wohle des Klimas!

Deutschland – Retter des Klimas!

Man kann den sozialistischen DDR-Spruch

„Die Deutsche Demokratische Republick – Retter des Friedens“

deshalb auch gut in die Jetzt-Zeit übertragen. Und zwar so:

„Deutschland – Retter des Klimas“.

Man könnte – als normaler Mensch mit gesundem Menschenverstand – schallend darüber lachen. Wenn`s denn nicht so traurig und der vollste Ernst der Klimadioten wäre!

Recherche-Nachweis: stern.de

Bildnachweis: picture alliance / Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa | Stefan Sauer

 

 

 

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