Krankenschwester, Lehrer & Polizist: Jugendliche streben in traditionelle Berufe – Medien mokieren sich!

Von  |  0 Kommentare
Krankenschwester

Auch zukünftig werden Krankenschwestern gefragt sein.

Krankenschwester, Ärztin, Polizist oder Manager – das sind die Berufe, die für viele Jugendliche ganz oben auf der Wunschliste in Sachen Berufswahl stehen. Dies geht aus einer aktuellen OECD-Studie hervor. Kaum ist die Meldung in der Welt, mokieren sich medial darüber schon wieder die üblichen Verdächtigen.

Auf SPIEGEL.de heißt es abfällig:

„Jugendliche klammern sich an traditionelle Berufe“.

Ein Artikel auf WELT-Online zum Thema kommt ähnlich krude daher. Sowohl im Relotius-Blatt als auch in der Online-Ausgabe der WELT wird orakelt, dass es viele Berufe, die Jugendliche jetzt noch zu ihrem Wunsch-Berufsziel erklären, bald nicht mehr geben wird.

Traditionelle Berufe – für sie wird es kaum digitalen Ersatz geben

Das ist allerdings unwahrscheinlich. Denn sieht man sich die Berufe nach denen Mädchen und Jungen weltweit streben an, kann man erahnen, dass es für viele dieser Berufsbilder auch in vielen Jahren noch keinen digitalen Ersatz geben wird.

So zum Beispiel der Arztberuf. Es wird wohl auch in vielen Jahrzehnten noch so sein, dass es Kliniken gibt, in denen Ärzte arbeiten. Digitalisierung hin oder her. Ebenso dürfte das auf Lehrer, Manager, Krankenschwestern, Mechatroniker und Polizisten zutreffen – auch ganz heiße Berufsfavoriten bei den Jugendlichen weltweit.

Hoch im Kurs steht auch die Hebamme, was ein gutes Zeichen ist. Wer will schon als werdende Mutter von einem Roboter betreut werden?

Die komplette Digitalisierung wird kaum kommen

Studie

Screenshot aus dem SPIEGEL.de-Artikel vom 22.01.20

Die neue OECD-Studie beweist also einmal mehr, dass das ganze Gefasel von der kompletten Digitalsierung Blödsinn ist. Natürlich wird es viele Bereiche geben, die komplett durchdigitalisiert werden – keine Frage!

Aber eine hohe Anzahl von Berufen wird`s definitiv auch zukünftig noch geben. Gerade auch bei uns in Deutschland, wo das Digitale ja für manchen Politiker sowieso noch „Neuland“ ist.

Insofern entlarven sich herkömmliche Medien einmal mehr als „Lückenpresse“, wenn sie behaupten, dass es viele der Berufe, die Jugendliche aktuell anstreben, bald nicht mehr geben könnte.

So liest man auf SPIEGEL.de folgendes:

„Die meisten 15-Jährigen wollen einen traditionellen Beruf wählen – auch wenn es viele dieser Jobs bald schon nicht mehr geben könnte. Das zeigt eine neue Studie der OECD.“

Dass sich die Mitarbeiter so mancher linker Blätter, wozu man getrost auch den SPIEGEL zählen kann, vielleicht wünschen, dass es den Beruf des Polizisten nicht mehr geben wird, ist in Anbetracht der Tatsache einer sächsischen Justizministerin, die einst „Ein Bulle brennt“ krakeelte oder von Politikern, die Polizisten vorwerfen, menschenunwürdig zu handeln, wenn sie dunkelhäutige Drogendealer durchsuchen, nicht verwunderlich.

Arzt aus Fleisch und Blut wird auch zukünftig gefragt sein!

Doch auch hier wird die kleine Minderheit der Realitätsverdreher dereinst eines Besseren belehrt werden – jede Wette!

Zudem dürfte auch dieses Klientel froh sein, wenn es drauf ankommt, in einer Klinik von einem Mediziner aus echtem Fleisch und Blut behandelt zu werden.

Weitere Infos zu der Studie finden Sie hier.

Bildnachweise: stock.adobe.com / Robert Kneschke, Screenshot aus Artikel spiegel.de vom 22. Januar 2020

 

"

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

de_DEGerman
de_DEGerman