Krise: 6fach-Gaspreis begrüsst Leipziger Klima-Hipster in der Realität

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Soviel Haltung ist dann doch nicht bezahlbar! Das wird langsam aber sicher auch hippen Klima-Jüngern im linksgrünbunten Leipzig klar. Aber von vorn: Die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG berichtet heute in ihrer Online-Ausgabe von einem jungen Paar, das in Leipzig ein Haus besitzt und in Sachen Gas aus Klimaschutzgründen auf ein Öko-Unternehmen in Dortmund setzte. Man wähnte sich wahrscheinlich einmal mehr als „die Guten“, zeigte Haltung. Dass selbige allerdings mit horrenden Monatsabschlägen und womöglichem Gebibber im kommenden Winter bezahlt werden muss, bekommen die Klimajünger nun zu spüren. Denn jetzt hat sich ihr monatlicher Gaspreis versechsfacht.

Und: Diese Summe lässt sich mit Haltung natürlich nicht begleichen.

6facher Gaspreis nimmt keine Rücksicht auf Klimagedöns

Auf lvz.de ist dazu am 20. September 2022 folgendes zu lesen:

„(…)Als Familie Höhle aus Leipzig vor ein paar Tagen Post von ihrem Gasversorger erhielt, schwante den Eltern von drei kleinen Kindern (1 bis 5 Jahre) schon nichts Gutes. Denn die Heizkosten in ihrem denkmalgeschützten Reihenendhaus in Marienbrunn liegen relativ hoch. Rund 30.000 Kilowattstunden (kWh) beträgt der Jahresverbrauch. Und das nicht etwa, weil Dörte und Albrecht Höhle sorglos mit Energie umgingen. Im Gegenteil: Nach dem Kauf des Hauses 2019 hatten sie sich aus Klimaschutzgründen extra für einen Ökogas-Anbieter mit Sitz in Dortmund entschieden.(…)“

Und weiter heißt es:

„(…)„Wir sollen einen existenzbedrohenden Abschlag von 1093 Euro monatlich zahlen“, berichtet Albrecht Höhle. „Das liegt auf dem Niveau unserer monatlichen Kreditrate.“(…)“

Das Paar, das laut lvz.de-Angaben in Leipzig in der Werbebranche tätig ist und das Haus aus Denkmalschutzgründen nicht großartig dämmen durfte, will nun in einen günstigeren Tarif wechseln. Dieser wird wohl von den Leipzigern Stadtwerken kommen und noch immer um die 600 Euro monatlich kosten.

Ernüchterung für grüne Stadt-Klientel: Klimaquatsch

Die Klima-Hipster sind ernüchtert:

„(…)Klimaneutrales Öko-Gas werden wir uns vorerst wohl nicht mehr leisten können“, bedauert der 39-Jährige. Zwar haben die Stadtwerke auch da ein Angebot, das für Neukunden 36,7 Cent pro kWh kostet. Doch das würde für das Reihenendhaus mehr als 925 Euro im Monat entsprechen.(…)“

Tja – knapp einen Tausender für grüne Klimaspinnereien können sich denn auch die verblendeten Klimajünger in diesen Zeiten nicht leisten. Denn das würde bedeuten, sich für einen vollen Magen ODER für Haltung zu entscheiden. Mit letzterer Einstellung ist man dann zwar schnell armutsbetroffen, aber zum Glück ja noch mit der „richtigen Einstellung“ gesegnet.

Insofern: Der abgedroschene Spruch „Geliefert wie bestellt“ passt hier einmal mehr wie die berühmte Faust aufs Auge. Vielleicht schalten solche Leute ja bei der nächsten Wahl den Verstand ein?

Quelle: lvz.de vom 20. September 2022

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / timmtimmphoto
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