Parkplatz-Not in Berlin! Kampf gegen das Auto geht zu Lasten Pflegebedürftiger

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Dass in der deutschen Hauptstadt das Gefährt aus Blech mit vier Rädern das Feindbild vieler Linksgrünbunter ist, ist bekannt. Wohl nirgends drängt man das Auto so immens aus der Stadt heraus wie in Berlin. Wer sich in schöner Regelmäßigkeit mit dem bunten Shithole beschäftigt und dabei auch ein Blick in die (Stadt)Magazine von Berlin wirft, der bekommt mit, was läuft. So werden zum Beispiel in schöner Regelmäßigkeit Parkplätze in verschiedenen Kiezen durch monströs-wuchtige Blumenrabatten ersetzt.

Der Kampf gegen das Auto wird in Berlin gnadenlos geführt

Mancher tagträumt sogar, Autos komplett aus bewohnten Arealen zu verbannen. Allen voran die SPD, die in keiner Facette mehr etwas mit dem kleinen Mann, dem Arbeiter, zu tun hat. Sonst würde sie Rücksicht nehmen auf – zum Beispiel – Handwerker, die teilweise mit ihren Fahrzeugen nicht mehr (richtig) in die eigenen Kieze kommen oder die Autowerkstatt mitten im autofreien Wohngebiet dicht machen können, weil die Fraktion der Lastenradfahrer ihren Kopf durchsetzt.

Keine Frage: Der Kampf gegen das Auto in Berlin ist irrwitzig, realitätsfremd und langfristig wohl nicht haltbar, weil auf vielen Ebenen ein Flop. Doch aktuell, wo Shitholes wie die Hauptstadt – ebenso wie das ganze Land – von linksgrünen Ideologen regiert werden, müssen sich all jene, die diese Politik nicht gutheißen, damit abfinden. Wie bitter das ist, bekommen vor allem pflegebedürftige Menschen, die auf Unterstützung durch Pflegefachkräfte, die mit dem Auto kommen, angewiesen sind, zu spüren.

Doch immer öfter warten sie oder können womöglich bald gar nicht mehr berücksichtigt werden. Denn die mobilen Pflegekräfte finden kaum einen Parkplatz und kommen somit zu spät und bringen – klar! – dann auch weniger Zeit mit.

Auf bz-berlin.de wurde dieser Tage darüber geschrieben, wie akut sich der „Rückbau“ der Parkplätze auf die Erreichbarkeit von Pflegebedürftigen auswirkt.

Patienten warten, weil Pflegekräfte keinen Parkplatz finden

Unter der Überschrift:

„Pflegedienste schlagen Alarm! Mitarbeiter in Parkplatz-Not“

ist am 26. September 2022 unter anderem folgendes zu lesen:

„(…)Auf sie warten jeden Tag Tausende Patienten, leider mitunter viel länger als nötig: Die 650 Pflegedienste in Berlin leiden immer stärker unter der Parkplatznot in Berlin. Sie schlagen Alarm, fordern Unterstützung von Senat und Bezirksämtern! „Je länger die Mitarbeiter eine Parklücke suchen, desto weniger Zeit bleibt für die Patienten“, sagt Dr. Jan Basche (52), Inhaber der Sozialstation Berlin im Märkischen Viertel. In einigen Bezirken gebe es zwar Befreiungen von der Parkgebühr, „doch das nützt ja nichts, wenn keine Parkplätze frei sind“, so Basche. „Vor allem große Wohnungsbaugesellschaften haben vor ihren Mieter-Parkplätzen Schranken angebracht. Da kommen wir dann nicht hin.“ Dann müssten die Pfleger ihre Ausrüstung (Pflege-Akten, Windeln, Medikamente) weit schleppen.(…)“

Und weiter heißt es:

„(…)Ambulante Pflegekräfte betreuen alte, kranke und behinderte Menschen in ihrem Zuhause. Dabei legen sie am Tag viele Kilometer mit dem Auto zurück, auf welches sie angewiesen sind“, so der Politiker. „Die Parkplatzsuche wird dabei regelmäßig zur Qual und macht den so schon herausfordernden Job nicht einfacher. Die sich durch den Senat weiter zuspitzende Situation im Straßenverkehr trifft damit auch die Berufsgruppen, auf die unsere Gesellschaft so dringend angewiesen ist.(…)“

Was mit der Formulierung „Die sich durch den Senat weiter zuspitzende Situation…“ gemeint ist, kann man hier, in einem Beitrag, der den Autohass in Berlin gut beschreibt, detailliert nachlesen.

Auch E-Roller sind keine Lösung

Aber zurück zu den Pflegediensten in (Parkplatz)Not. Diese haben sich – eigentlich ganz klimagerecht, so wie es den Linksgrünbunten gefällt – schon anderweitig beholfen, allein es nützt nicht wirklich was.

Zitat:

„(…)„Wir haben uns wegen der Parkplatz-Not schon E-Roller angeschafft, aber das ist im Winter keine Lösung.“(…)“

Insofern: In Deutschland werden die Probleme nicht weniger, sondern immer schlimmer. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dieser Erde, die für viele von außen kommende Schwierigkeiten nichts können, wird hierzulande ohne Not alles Normale, alles, was mit dem gesunden Menschenverstand zu tun hat, beschnitten oder gleich ganz abgeschafft. Ganz gleich, ob es um Mobilität geht, um Energiesicherheit oder die Einhaltung bestehender Gesetze.

Betroffen sind viele Alte, die sich um Deutschland verdient gemacht haben

Das alles wäre, was die Mobilität betrifft, nicht so schlimm – wären die Linksgrünbunten selbst von ihrem Irrsinn betroffen. Doch gerade die Pflegebedürftigen dürften die Gruppe Deutscher sein, die das Land mit aufgebaut, Entbehrungen in Kauf genommen und Deutschland mit viel, viel Fleiß nach vorn gebracht haben. Sie jetzt unter solchen Gaga-Maßnahmen leiden zu lassen, ist richtiggehend unmenschlich!

Doch solange Autohasser, Lastenradfahrer, Klatscher, Trockenpflaumen und Klimahüpfer nicht selbst in Masse Kunden von mobilen Pflegediensten sind, wird die Verblendung weitergehen. Da dieses Desaster bei einem „Weiter so“ der aktuellen Politik noch viel schlimmer wird, hört man das „Wir werden wegen dem Klima bald alle sterben“-Geseihere der üblichen Verdächtigen fast schon aus einer anderen, gewissen, Perspektive…!

Recherche-Nachweis: bz-berlin.de vom 26. September 2022

Bildnachweis: stock.adobe.com / Jelena Stanojkovic

 

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Michael
Michael
2 Monate zuvor

Und warum wolllen dann immer mehr Leute in Berlin wohnen? Hat denen jemand in den Hohlraum, wo bei normalen Menschen das Hirn ist, geschi**en?

Außerdem läuft dadurch endlich das von Karsten Vilmar schon 1998 herbeigesehnte „sozialverträgliche Frühableben“ an.

Hat sogar einen Wikipediaeintrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialvertr%C3%A4gliches_Fr%C3%BChableben

Vor über 77 Jahren wurde diesem faschistischen Treiben ein Ende gesetzt, jetzt fängt es wieder an. Wehret den Anfängen!

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