Leipzig: Mutter trägt Baby auf dem Arm, als ihr von hinten der Schädel eingeschlagen wird

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Ist Deutschland noch ein sicheres Land für Frauen?

Während es sich Hardcore-Feministinnen, Aktivistinnen und Politikerinnen auf Twitter gemütlich machen und dort über häusliche Gewalt in Deutschland sprechen (für die sie gern den tumben Deutschen im Unterhemd verantwortlich machen, der die Mutter seines Kindes schlägt), geht es dort, wo die Opfer keine Lobby haben, munter mit gewalttätigen Straftaten weiter: In der Öffentlichkeit.

Die Verbrechen im öffentlichen Raum nehmen bekanntlich seit dem Schicksalsjahr vor fünf Jahren extrem zu. Da die Problematik häufig mit 2015 zusammenhängt, glänzen die oben Genannten in diesem Zusammenhang jedoch durch Schweigen. Sie bleiben einfach stumm gegenüber der Art Verbrechen, die „früher“ in Deutschland absolut unüblich waren und fast immer einer importierten Mittelaltergewalt zuzuschreiben sind. Sprich: Straftaten, bei denen Messer, Äxte, Macheten oder Schwerter im Spiel sind.

Mutter wird von hinten angegriffen

Dass ein solcher Gegenstand auch bei dem Verbrechen, das sich letzten Mittwoch in Leipzig zugetragen hat, eine Rolle spielt, ist sehr wahrscheinlich. Denn auf brutalste Art und Weise wurde in der Pleißemetropole einer Mutter, die ihr Baby im Arm trug, hinterrücks der Schädel eingeschlagen.

Das Onlineportal tag24.de schreibt dazu am 09. April 2020 folgendes:

„(…)Mordversuch im Leipziger Auwald! Einer jungen Mutter, die mit ihrem Baby auf einem Waldweg unterwegs war, wurde hinterrücks der Schädel eingeschlagen (…). Seither läuft in der Stadt eine Großfahndung nach dem Täter. „Die Identität der Frau ist bislang nicht zweifelsfrei geklärt, sie liegt im Krankenhaus und ist nicht vernehmungsfähig“, erklärte Polizei-Sprecher Alexander Bertram auf TAG24-Anfrage. Was bislang bekannt ist: Die junge Mutter ging mittags durch den südlichen Auwald. Ihr Baby schob sie nicht im Wagen, sondern trug es auf dem Arm – was ein Indiz dafür sein könnte, dass sie zuvor aus einem Auto ausgestiegen war. Möglicherweise war sie auch auf der Flucht vor jemandem. An der Neuen Linie, einem Waldweg in der Nähe der B2, muss sie vom Täter brutal attackiert worden sein. Ob der Unbekannte der Frau das Baby entreißen wollte und dabei von Passanten gestört wurde, ist bislang unklar. Als die Frau mit eingeschlagenem Schädel am Boden liegend gefunden wurde, lag der Säugling neben ihr. Unverletzt!“

Medial wird gemutmaßt, dass die Frau vielleicht zuvor aus dem Auto ihres Partners ausgestiegen ist und das Verbrechen eine „Beziehungstat“ war. Beziehungstaten sind – so scheint es – bei Politikern, Aktivistinnen und Medien „willkommener“ als andere Taten. „Willkommener“ deshalb, weil man sich dann nicht mit den Konsequenzen der Gewalt mancher Männer, die eine solche Verrohung und Aggressivität in sich haben, an die der normale (deutsche) Mann nicht ansatzweise herankommt, beschäftigen muss. Selbst wenn – wie schon geschehen – die Ehefrau ans Auto gebunden und durch de Straßen geschleift wird. Beziehungstat eben…! Schnell vergessen. Denn: Ein Pendant für den Kampf gegen die häusliche Gewalt – den Kampf gegen die öffentliche Gewalt gegen Frauen – gibt es in Deutschland nicht.

Viele Verbrechen werden als „Beziehungstat“ abgetan

So lassen sich viele Verbrechen recht komfortabel abtun („Die beiden hatten Stress in der Partnerschaft“). Und im (für Politiker und Medien) besten Fall fließen sie dann vielleicht noch in die Statistik häuslicher Gewalt ein. Die nach der Einschätzung unzähliger linker Politiker und Aktivistinnen ja sowieso vom besoffenen „Kartoffeldeutschen“ ausgeht.

Dass der Krieg gegen die Frauen längst auf Deutschlands Straßen tobt und nicht wenige Politiker mit dafür verantwortlich sind, kann auf diese Art und Weise einmal mehr ausgeblendet und somit die (auch nicht akzeptable) häusliche Gewalt zum Maß aller Problemlagen erhoben werden. Dass der einseitig orientierte Kampf (fast nur gegen die häusliche Gewalt) einer Frau auf der Straße nichts, aber auch gar nichts, nützt, zeigt das aktuelle Verbrechen in Leipzig einmal mehr.

Es scheint allerdings nicht so, dass in absehbarer Zeit die darniederliegende Sicherheit im öffentlichen Raum wieder hergestellt – oder auch nur öffentlich thematisiert – wird. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass wir auch in naher Zukunft immer wieder von solchen Taten hören werden. Währenddessen die üblichen Verdächtigen in ihrer warmen Filterblase ihnen genehme Themen aufbauschen und Problemthemen konzipieren, die überhaupt nicht existent sind.

Der deutsche gewalttätige Mann im Unterhemd, Klima, Kampf gegen Rechts und Gender scheinen wichtiger als die Unversertheit der Frau auf der Straße. Deutschland 2020…! Wo triftest Du hin?

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / eloi

 

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