„Meine Freiheit war die Impfung“ – Gesundheitsministerium wirbt mit David Hasselhoff für Corona-Impfung

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Wenn einem die Regierung mit irgendeiner Sache andauernd auf die Nerven geht, sollte man stutzig werden. Vor allem, wenn eine Sache diskussions- oder fragwürdig ist und trotzdem über alle Maßen in den Himmel gehoben wird. Man kennt das von der Riester-Rente über die Refugee-Krise bis hin zur Corona-Maske. Wurde seinerzeit die Zusatzrente als DAS Alterspolster schlechthin aus Regierungskreisen bejubelt, wussten es jene, die das Modell ausprobierten, schon wenige Jahre später besser. Viel krasser wurde es dann ab 2015 mit der „Flüchtlings“Krise.

Auch hier wurde gejubelt, was das Zeug hielt, wurden einem die Massen der jungen, ungebildeten Männer unter Aufbietung etlicher Systemtrompeten als DIE Fachkräfte und Rentenzahler von morgen präsentiert. Das Erwachen für den Michel, der nun bis Ende 60 schuften darf, bevor er in Rente geht, ist längst da, doch von Einsicht bei der Berliner Regierungsclique natürlich keine Spur.

Mit Promis wie David Hasselhoff wird Impfung schmackhaft gemacht

Denn die ist schon im nächsten Wahn. Diesmal: Corona. Nach Lockdown, Maskenverordnung, Ausgangssperre & Co. kommt nun die Impfung. Heiß diskutiert und debattiert gibt es – logisch! – Befürworter und Ablehner. Ganz normal.

Aber nicht im aktuellen Deutschland, denn da sind die Impfgegner schnell in der Schublade der „Verschwörungstheoretiker“, der „Rechten“, der „Abgehängten“ und der „Schwurbler“. Ähnlich wie bei der Kritik an der Zuwanderung ungebildeter (Messer)Männer, werden Leute, die dem Impfstoff noch nicht trauen oder aus anderen Gründen keine Impfung haben wollen, schnell in die Ecke der „Schlechten“ gesteckt. Natürlich von den „Guten“.

Und wie beim Refugee-Tsunami auch, wird alles aufgeboten, was machbar ist, um Menschen, die die Impfung (noch) ablehnen, den Pieks schmackhaft zu machen. Und wie bei den Fremden, die bitte unbedingt als bereichernd empfunden werden sollen, auch, bedient man sich bekannter Gesichter aus der Welt der Prominenten.

Neben diversen Systemtrompeten, abgehalfterten Stars und D-Promis, hat man jetzt sogar David Hasselhoff ins Boot geholt. Der TV-Star und Kult-Sänger stand bis dato oft auch für die Freiheit, denn von eben jener handelt sein größter Hit: „I`ve been looking for Freedom“. In dem Song singt Hasselhoff von einem jungen Typen, der von Zuhause weggeht, um die Freiheit zu suchen.

US-Star trat auf Berliner Mauer auf

Da das Lied im Wendejahr 1989 erschien und so perfekt zum historischen Mauerfall passte, trat Hasselhoff in diesem unvergessenen Jahr auf der gefallenen Berliner Mauer auf und schmetterte sein Freiheitslied in die Massen. Bis heute ist er somit untrennbar mit den Mauerfall-Feierlichkeiten verbunden. Dass er sich bislang Politikern angedient hat, ist indes nicht bekannt.

Und doch wirbt er jetzt für das deutsche Gesundheitsministerium für die Impfung gegen Corona. Das berichtet die Online-Ausgabe der WELT am 7. Juni 2021 und zeigt auch ein Videoclip, in dem der US-Star die Corona-Impfung preist.

Dem Vernehmen nach soll das alles ohne Gage erfolgt sein, aber wer weiß das schon? Immerhin ist Hasselhoff auch in die Jahre gekommen und sicher nicht böse über die eine oder andere Kopeke mehr in der Kasse.

Davon aber ab irritiert es, dass solche bekannten Menschen sich für das Bewerben einer Maßnahme einspannen lassen, die doch arg von der persönlichen Entscheidung eines jeden Menschen abhängt. Und durchaus auch mit schweren Nebenwirkungen daherkommen kann.

Warum also diese Dauerbefeuerung der deutschen Regierung und ihrer Büttel zum Thema Impfen? Sieht man im Steuerzahler etwa keinen mündigen Bürger, der selbst für sich entscheiden kann und will, ob er diesen noch recht neuen – und deshalb auch noch nicht allzu langen erforschten – Impfstoff im Körper haben mag oder nicht?

Für Hasselhoff ist Impfung eine Art Tor zur Freiheit – das irritiert!

Schlimm auch, dass der bekannte David Hasselhoff die Impfung als Tor zur Freiheit kommuniziert, denn in dem Spot sagt er:

„Meine Freiheit war die Impfung“.

Ein solcher Satz ist schwer mit der Freiheit, die Hasselhoff bis heute in seinem Song so frenetisch besingt, in Einklang zu bringen. Zumal ihm spätestens seit seinem Auftritt 1989 nach dem Mauerfall in Berlin klar sein müsste, wie sich echte Freiheit anfühlt. Und dass selbige eben NICHT von einer Impfung abhängig gemacht werden sollte.

Und in Sachen der lauten und hanebüchenen Impf-Werbung der Bundesregierung gilt:

Obacht, wenn mit aufdringlichem Gebrüll etwas immer und immer wieder angeboten oder suggeriert wird!

Sich informieren, eine eigene Meinung bilden und selbst über seinen Körper bestimmen: DAS sollte jetzt zählen. Denn das ist AUCH Freiheit!

Recherche-Nachweis: welt.de vom 07.06.21

Bildnachweis: picture alliance/dpa | Fabian Sommer

 

 

 

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Silke
Silke
5 Monate zuvor

Was diese Impfung anrichtet, wird in 1-2 Jahren offenbar. Wer sich und seine Familie schützen möchte, komme zum Schwert-Bischof. Er klärt nicht nur auf, sondern kann wahrhaft helfen: https://twitter.com/Schwertbischof/status/1397361020574777344?s=20

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