Misstrauen in eigene Energiewende? Bundesamt plant Notfallkochbuch: Kochen ohne Strom

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Fällt der Strom mal für längere Zeit aus, ist guter Rat teuer. Wohl dem, der dann alternative Kochmöglichkeiten hat!

Die Energiewende ist seit Jahren in aller Munde. Seit neuestem hat außerdem die rasche Abschaltung von Kohlekraftwerken für unsere Regierung oberste Priorität. Dass es eng werden könnte mit der Energieversorgung der Bevölkerung, wenn die Werke stillgelegt sind, dämmert zwischenzeitlich allerdings so manchem Bürger.

Vielen klar denkenden Menschen ist bewusst, dass der Strom eben nicht aus der Steckdose kommt, wie das offenbar so manches Fridays-for-Future-Kid denkt. Und dass das Stromnetz im Lande eines Tages mehr als fragil sein könnte, ahnt wohl mittlerweile jeder, der sich mit der aktuellen Politik beschäftigt.

Viele Bürger trauen der Energiewende nicht – und sorgen schon mal vor

Pessimistische Leute sorgen deshalb vor und legen sich einen Notvorrat an. Ein solcher ist von der Bundesregierung auch ausdrücklich empfohlen. Obgleich allerdings jene, die die Bevorratung ernst nehmen, medial und politisch nicht selten argwöhnisch beäugt und mit Hetze überzogen werden. Umgangssprachlich „Prepper“ genannt (aus dem englischen von „do be prepared“ – „sich vorbereiten“) wurden und werden solche Menschen gern mal unter „Nazi“-, „Reichsbürger“- oder „Rechtspopulisten“-Verdacht gestellt. Oder verächtlich gemacht. Man kennt das von vielen anderen Situationen im Zusammenhang mit dem gesundem Menschenverstand.

Dass es so abwegig aber nicht sein kann, sich gründlich auf einen Katastrophenfall vorzubereiten, zeigt nun der neueste Coup unserer Politiker. Das Bundesamt plant aktuell nämlich ein Notfallkochbuch – für das Kochen ohne Strom.

Notfallkochbuch mit Rezepten von Bürgern

In einem Artikel auf merkur.de heißt es dazu am 14. Februar 2020 unter anderem wie folgt:

„(…)Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) will Bürgern ein „Notfallkochbuch“ für Zeiten ohne funktionierenden Strom an die Hand geben. Es soll Rezepte enthalten, die man ohne elektrische Küchengeräte und auch ohne Leitungswasser in die Tat umsetzen kann.

BKK-Präsident Christoph Unger sprach von der „Fähigkeit zur Selbsthilfe und zum Selbstschutz, verbunden mit der Übernahme an Verantwortung für sich und andere“, die man fördern wolle. „Insofern raten wir nicht nur zur Bevorratung von Lebensmitteln, sondern wollen mit diesem organisationsübergreifenden Projekt den Bürgerinnen und Bürgern auch praktische Hilfe anbieten!“ Die Rezepte sollen in Form eines Wettbewerbs gesammelt werden – Bürger können ihre Ideen einreichen.“

Ein Wettbewerb für Notrezepte – das klingt irgendwie absurd! Vor allem vor dem Hintergrund, dass – wie oben bereits erwähnt – jene, die sich auf einen „Tag X“ vorbereiten, schon mehrfach und immer wieder ins Visier von Politik und Medien geraten sind und kontinuierlich geraten. Immer mit der Begleitmusik, diesen Leuten schaden zu wollen und ihnen die Nazikeule überzuziehen.

Schwant den Politikern, dass es dumm ausgehen könnte?

Warum jetzt also diese Maßnahme? Trauen die üblichen Verdächtigen der eigenen Energiepolitik nicht? Schwant den verantwortlichen Politikern, dass es mit ihren Plänen schnell mal in Richtung Blackout gehen könnte?

Man weiß es nicht. Fakt ist, dass ein paar Dosen und vor allem Wasser und Hygieneartikel als Vorrat nicht schaden könnten. Fall es doch mal zappenduster bleibt. Politisch ist dieser Zustand hierzulande zwar schon lange erreicht, aber Deutschlands Politiker beweisen ja stündlich, dass es immer noch schlimmer kommen kann.

Wie katastrophal ein langer Stromausfall tatsächlich abläuft, ist in verschiedenen Videos auf Youtube zu sehen, unter anderem mit einer 3-teiligen Serie.

Besser also man ist vorbereitet. Denn: Ob man von diesem Staat noch etwas erwarten kann, wenn der Strom – sagen wir – drei Tage und länger ausfällt, ist fraglich. Was werden wohl jene, die als Helfer eingeteilt sind (Feuerwehrleute, Militär, THW und so weiter) tun, wenn dann vielleicht Chaos ausbricht? Selbiges verwalten oder alles stehen und liegen lassen und zu ihren eigenen Familien gehen?

Eben!

Bildnachweis: stock.adobe.com / Eva

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