Sachsen-Anhalt: Entlassener Pädophiler kaufte Haus neben Kita – und missbrauchte erneut Kinder!

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Kind in Kindergarten

Der Kindergarten und das Umfeld herum sollten für Kinder keine Gefahren bergen!

Justiz-Irrsinn wohin man blickt: Deutschland scheint das Eldorado für (Schwer)Verbrecher zu sein. Die Justiz scheint zahn- und machtlos, ja sogar ohnmächtig. Oder willenlos? Man kann viele Schlüsse ziehen, wenn man sich anschaut, wie oft Kriminelle verschont werden. Ein aktuelles – sehr trauriges – Beispiel kommt aus Sachsen-Anhalt.

Pädophiler kaufte Haus direkt neben dem Kindergarten

Laut einem Onlinebericht der BILD-Zeitung vom 10. November 2019 zog es im Jahr 2018 einen aus der Haft entlassenen Pädophilen in dieses Bundesland. Genauer gesagt in das 900-Seelen-Örtchen Brachwitz bei Halle (Saale). Als damals bekannt wurde, was für ein Mann der Zugezogene ist, gab es großen Protest unter den Anwohnern. Denn der gerade aus dem Gefängniss entlassene Ex-Häftling (er saß in Baden-Württemberg wegen schweren Menschenhandels sechs Jahre ab) kaufte sich direkt neben dem örtlichen Kindergarten ein Haus.

Wie so oft wurden die Sorgen der Anwohner und vor allem der Mamas und Papas nicht ernst genommen – man kennt das von den „Flüchtlings-Road-Shows“ vor Eröffnungen von Asylbewerberheimen. Auch hier wurde und wird stets beschwichtigt.

Bild.de schreibt dazu wie folgt:

„Nach Elternprotesten lud Bürgermeisterin Antje Klecar im Sommer 2018 zum Bürgergespräch in die Saalekreis-Gemeinde. Der Leiter des Polizeireviers versprach den Anwohnern damals „bestmöglichen Schutz für die Brachwitzer“. Der Bewährungshelfer erklärte, dass er im engen Kontakt mit dem neuen Anwohner stehe. Zusätzlich stand Oliver S. unter Führungsaufsicht, weil er laut Justizministerium in die höchste Kategorie „akut rückfallgefährdet“ fiel.“

Pustekuchen! Wie berechtigt wieder einmal die Sorgen des gemeinen Volkes waren, zeigt sich nun im besagten Fall Brachwitz. Als der wegen Kindesmissbrauch verurteilte Oliver Sven S. im Ort sesshaft wurde, soll er weiterhin seinen dunklen, gefährlichen Trieben nachgegangen sein. Der Vorwurf auf der jetzigen Anklagebank: Missbrauch von vier Jungen im Alter von vier bis sechs Jahren.

Behördenversagen – mal wieder!

Laut der BILD soll Behördenversagen der Grund sein, warum der Verbrecher erneut Kinderkörper und -seelen schänden konnte

Denn trotz dem er ein striktes Kontaktverbot für Kinder und Jugendliche hatte, näherte sich der Pädophile Minderjährigen erneut. Unfassbar: Im Mai 2018 nahm man den Kinderschänder für einen Tag fest, er kam – weil er Jugendliche angesprochen hatte – in Verhinderungsgewahrsam. Der Skandal: Am nächsten Tag schon war er wieder auf freiem Fuß und verschwand offenbar gänzlich vom Radar der Behörden.

Jetzt steht Oliver Sven S. erneut vor Gericht. Am Landgericht Halle (Saale) wirft die Staatsanwaltschaft ihm vor, im Zeitraum von Juli 2018 bis April 2019 an Seen und in Einkaufszentren erneut Kontakt zu Jungen gesucht zu haben.

So soll er in der Toilette eines Supermarktes in Halle-Neustadt einen 14jährigen missbraucht haben. Der 4jährige Bruder des Opfers war dabei und musste den Missbrauch mit ansehen.  Bei Gericht kündigte der Pädophile nun ein Geständnis an, das laut Bild.de am nächsten Prozesstag (Dienstag), erwartet wird.

Sorgen der Bürger werden fast nie ernst genommen

Diese Ungeheuerlichkeit ist einmal mehr der Beweis dafür, dass Verantwortliche die Sorgen und den Unmut der Bürger nicht ernst nehmen und nach wie vor auf allen Ebenen versagen. Wohlfeile Worte und „Anwohner-Stuhlkreise“ brachten nie etwas und werden auch nichts bringen. Man hat sich in diesem Fall hier für solche hohlen Maßnahmen ebenso entschieden, wie man das nach wie vor innerhalb der Asylpolitik tut. Es ist immer dasselbe: Die Bürger bringen ihre Sorgen zum Ausdruck, ein Tross von Verantwortlichen und meist auch Lokalpolitikern rückt an, beschwichtigt und meint zu wissen, dass alles gut werden wird und dann wird es eben nicht gut.

Dieser Wahnsinn muss schnellstens beendet werden! Deutschland braucht in Sachen Justiz eine harte Hand. Bestehende Gesetze müssen konsequent angewendet oder eben härtere beschlossen werden. Und: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, wie die oben erwähnte Antje Klecar scheinen unfähig und sollten so ein Amt, das für Bürger und deren Anliegen geschaffen wurde, nicht ausüben.

Wird weiter in diesem Stil agiert, wird die Zahl der Opfer – ganz gleich, ob Missbrauchs- oder Mordopfer – weiter steigen!

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / Tomsickova

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