Pferdewagen, Flugverbot & Menschenfleisch – so maßlos sind die Vorschläge der Klimaextremen

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Klima

Auf Klimademonstrationen werden oftmals absurde Forderungen laut.

Am vergangenen Montag fand der alljährliche Tourismusgipfel in Berlin statt. Alles, was in dieser Branche Rang und Namen hat, fand sich im noblen Hotel Adlon in Berlin ein. Touristiker, Unternehmer und Politiker trafen sich zum Dialog und Austausch, das Thema ist sicher nicht schwer zu erraten: Klimawandel.

Geladen war auch der umstrittene Professor Schellnhuber, der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gegründet hat. Der Klimahysteriker, der stets so tut, als würden wir in ein paar Jahren schon durch glühende Sommerhitze einen schlimmen Tod erleiden, sobald wir nur vor die Türe gehen, verbreitete auch im Adlon seine kruden Theorien und Vorschläge.

Einer davon ist der komplette Verzicht auf das Fliegen. Professore schwebt vor, dass ein jeder Bahn fahren könne. Wohlgemerkt: Diesen Vorschlag unterbreitete er auf einer Tourismuskonferenz!

Kaum Gegenwind für die Klimaextremen

Wer aber nun annimmt, dass ihm die Reisebranchler heftigen Gegenwind boten, der liegt falsch. Allesamt – von AIDA bis AIRBUS – warfen sie sich (bildlich gesehen) vor diesem Mann in den Staub und beteten ihm wie brave Schulkinder die Klimaschutz-Maßnahmen ihrer Unternehmen runter. Eine lächerliche Show, die für Normaldenkende kaum mehr begreiflich ist.

Die Klimahysterie als Steckenpferd verblendeter Jugendlicher schön und gut, aber dass tatsächlich Erwachsene, die im Leben stehen, derart auf diesen Hype anspringen, lässt Schlimmes ahnen. Die Ökodiktatur, sie zeigt sich schon fern am Horizont. Dass sie vielleicht schneller da ist als gedacht, zeigen die wahnsinnigen Debatten und Veröffentlichungen rund um das Klima (das sich bekanntlich schon immer gewandelt hat…!).

Im SPIEGEL 43 / 2019 sinniert Dirk Kurbjuweit über die Ökodiktatur beispielsweise so:

„(…)Das Wort „Ökodiktatur“ schwebt ohnehin schon durch die Debatte, eher als Dystopie, als Horror. Aber könnte sie auch eine Hoffnung sein, die Probleme zu lösen und damit die Erde als lebenswert zu erhalten?(…)“

Hamburger Unternehmer hinterfragt Klimapolitik in einem Gastbeitrag

Wer hier schon fassungslos mit dem Kopf schüttelt, sollte auf sich wirken lassen, was der Hamburger Unternehmer Erwin Jurtschitsch am 5. November 2019 auf Welt.de in einem Gastbeitrag schreibt. Der Autor gab seinem Artikel die Überschrift:

„Wo soll das alles hinführen?“.

Das wird sich wohl auch ein jeder fragen, der den Beitrag von Herrn Jurtschitsch bis zum Ende liest. Dieser beginnt so:

„Hamburgs Grüne wollen die Metropole massiv und deutlich verändern. Und fordern mehr Mut. Den müssen vor allem Hamburgs Bürger haben, denen offenkundig immer noch nicht klar ist, wie mutig sie sein müssen, wenn die Grüne Katharina Fegebank die Stadt als Bürgermeisterin einmal regieren sollte. Denn nicht nur sollen wichtige Teile der Innenstadt autofrei werden, eine der wichtigsten Hauptverkehrsverbindungen der Stadt soll für den Logistik- und Zubringerverkehr gesperrt werden. Die Versorgung einer Großstadt soll dann am äußeren Rand der Stadt in einem Logistikhub enden und von da aus sollen die Geschäfte und Produktionsbetriebe in der Innenstadt mit Lastenfahrrädern versorgt werden. Wichtige Hauptverkehrsadern sollen in Fahrradstraßen umgebaut werden.“

Transport mit Lastenfahrrädern…Na dann! Das dürfte wohl vor allem jene begeistern, die sperriges Gut, wie Waschmaschinen, Gastro-Kühltruhen oder Handwerksmaschinen anliefern müssen. Ironie aus. Und weiter im Text des Welt.de-Gastautors. Er schreibt außerdem:

„(…)Und die Grünen im Bezirk Mitte haben weitere tolle Beschlüsse gefasst. Einfamilienhäuser sollen nicht mehr gebaut, Parkplätze abgebaut und Grünflächen ausgeweitet werden. Der Flughafen Hamburg soll nicht weiter wachsen.

Die Dimension dessen, was die Grünen und nun auch die Kanzlerin und die CDU vorhaben, macht sich niemand, der die Grünen wählt oder bei Fridays for future mitdemonstriert, wirklich klar. Um klimaneutral zu werden, muss das Industrieland Deutschland seine Emissionen um 95 Prozent senken. Sprich innerhalb von knapp 25 bis 30 Jahren soll eine gesamte Volkswirtschaft komplett und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung umbauen. Derzeit beträgt der Anteil der dann benötigten Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch ganze 14 Prozent und soll, nein muss dann 100 Prozent betragen.

Das alles aber ist nur ein kleiner Vorgeschmack, und wer wissen will, wie die Welt nach einer Machtübernahme durch die Grünen aussehen könnte, muss sich mit ihren Theoretikern beschäftigen. Einer von ihnen ist Professor an der Universität Oldenburg, und sein Fachgebiet nennt er selbst Postwachstumsökonomie.(…)“

Zu dem besagten Professor werden in dem Beitrag weitere Ausführungen gemacht. Es handelt sich offenbar um ein Exemplar ähnlicher Spezi wie der oben genannte Professor Schellnhuber. Zumindest lassen seine absurden Ansichten dies vermuten.

Feiert dereinst der Pferdewagen ein Revival?

Lesen Sie mal:

„(…)In einem Interview hat Professor Niko Paech schon 2014 ausgemalt was auf uns zukommen wird:

Paech: Sehr viel grüner. Die Gärten wären in die Stadt zurückgekehrt. Diese Straße hier wäre entsiegelt und auf der neu gewonnenen Fläche könnten Gärten angelegt werden, die viele Familien ernähren. Das geht sehr gut. Die Straße braucht nicht so breit sein. Ein kleiner Weg für Radfahrer genügt.

Die Lange Straße (in Oldenburg – d. Red.) wäre dann also keine Straße mehr?

Paech: Nicht so laut! Das darf niemand hören. Sonst steht meiner Steinigung nichts mehr im Weg! Wir hätten autofreie Innenstädte, würden uns zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus fortbewegen. Auch Pferdewagen, Handwagen, Lastenfahrräder kämen wieder zurück. Das wird total schön aussehen! Wir hätten mehr Zeit. Zeit ersetzt Verkehr. Die Menschen bewegen sich wieder viel mehr und sind körperlich erheblich fitter.(…)“

Angesichts solcher bizarren Vorstellungen schreibt Erwin Jurtschisch folgendes:

„Man muss das alles mehrfach lesen und man darf es nicht als Spinnerei abtun. Niko Paech ist ein Vordenker der Grünen und der FFF. Seine Verzichtsideologie und seine Idee, eine Industriegesellschaft mit 80 Millionen Menschen zurück ins Mittelalter zu schicken, hat inzwischen viele Anhänger.“

Man kann dem Mann nur völlig Recht geben: Wer DAS als Spinnerei abtut, könnte schneller in einer Ökodiktatur landen, als dass er noch seine nächste Flugreise planen kann. Es lohnt sich deshalb, einmal zu schauen, was dieser Niko Paech noch so kommuniziert.

Ökonom? Doch wohl eher ein Spinner!

Die NZZ veröffentlichte am 4. November 2019 auf ihrem Online-Portal einen Beitrag über den radikalen Klima-Spinner, der auch als Ökonom bezeichnet wird.

Der Artikel auf nzz.ch beginnt so:

„In einer Welt, wie sie sich Niko Paech vorstellt, würden alle nur noch zwanzig Stunden pro Woche arbeiten und 75 Prozent der Flughäfen wären geschlossen. Die Gesellschaft würde sich auf Kontingente verständigen: Diplomaten, Journalisten, Merkel und der Papst würden weiterfliegen. Die meisten anderen Bürger eher nicht, oder nur noch selten. 50 Prozent der Autobahnen würden ebenfalls geschlossen, denn sie sind laut Paech «Lebensadern der Zerstörung».(…)“

Auch in diesem Beitrag tauchen die Pferdewagen, die der „Ökonom“ offenbar als innovatives Retro-Fortbewegungsmittel sieht, auf. Der Autor, Benedict Neff, schreibt darüber folgendes:

„Auf den Strassen tauchen wieder vermehrt Pferdewagen auf. «Energiesklaven» wie Rolltreppen und elektrische Zahnbürsten haben ausgedient.“

Das aber ist noch nicht alles, was der abgehobene Spinner an Vorschlägen lanciert. Über Paech schreibt der Autor in dem besagten Beitrag weiter:

„Die drei Säulen seiner Theorie sind Suffizienz (Genügsamkeit), Subsistenz (Selbstversorgung, Reparieren, Teilen) und eine Abkehr von der Globalisierung. Zur Massgabe für jeden Menschen wird eine individuelle CO2-Menge von circa 2,7 Tonnen pro Jahr. Bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden steht jedem Menschen so viel CO2 zu, um laut Paech ein «plünderungsfreies Leben» zu führen. Das vielleicht Verrückteste an dieser Welt voller Entsagen und Unterlassen: am Ende winkt dem Menschen auch noch das Glück. Zumindest sagt das Niko Paech.

Natürlich wird der Professor als Spinner angefeindet. Furore machte ein Interview mit ihm im Deutschlandfunk. Da forderte Paech die Hörer auf, den Streit mit ihren Nachbarn zu suchen. Mögliche Fragemuster lieferte er gleich mit: «Hör mal, warum hast du eine Kreuzfahrt gebucht, wer gibt dir das Recht, ein SUV zu fahren, warum musst du eine Flugreise in den Skiurlaub tätigen?»

Zudem liest man in diesem nzz.ch-Artikel dieselbe Absurdität, mit der weiter oben bereits das demütige Verhalten der namhaften Touristiker beschrieben wurde. Nur, dass es diesmal um Architekten geht.

„Lebensstilberater“ statt Architekten

Lesen Sie mal:

„(…)In Berlin diskutiert Paech in einer Expertenrunde zum Thema «Zwei-Grad-Ziel – kann denn Bauen Sünde sein?» Die Antwort fällt ihm leicht. Natürlich sei Bauen eine Sünde, sagt Paech auf dem Podium, jeder neue Quadratmeter, der verbaut werde, sei eine «ökologische Katastrophe». 30 bis 40 Prozent des CO2-Ausstosses sei allein auf den Bau zurückzuführen.(…)Paech erzählt den versammelten Architekten, dass sie mit dem Bauen aufhören sollen. Faktisch ist es ein Aufruf, ihren Beruf niederzulegen. Sie sollen künftig noch «Lebensstilberater» sein, um die CO2-Bilanz ihrer Kunden aufzumöbeln. Die Architekten jagen ihn aber nicht davon, im Gegenteil, sie klatschen ihm begeistert zu. Als die Moderatorin fragt, wer mit Paechs Worten einverstanden sei, strecken die meisten die Hände in die Luft.“

Man hat angesichts solcher Beschreibungen und Erlebnisse fast das Gefühlt, ein Teil der Deutschen hat was im Trinkwasser. Und der andere Teil nicht. Oder wie lässt es sich sonst erklären, dass so viele Menschen – sowohl die berufserfahrenen und erfolgreichen, als auch die unbeleckten Kinder und Jugendlichen – bereit sind, für einen herbeigeredeten Klimawandel, der SO nicht mal stimmten dürfte und über den seriöse Wissenschaftler ganz anders reden, all das aufzugeben, was Generationen vorher erarbeitet, erfunden und gemehrt haben?

Man findet so gar keine Antwort auf diese Frage. Zumal all das aktuell noch einhergeht mit einer erschreckenden Verklärung des Sozialismus. Erst kürzlich hat sogar Saskia Esken, die sich für den SPD-Vorsitz empfiehlt und nicht minder radikale Vorschläge hat, um der deutschen Bevölkerung des Leben schwer zu machen, in einem Tweet auf Twitter den Sozialismus in einem positiven Kontext erwähnt.

Beim Klima geht irrer immer

Wer angesichts solcher Auslassungen denkt, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, der hat sicher noch nichts von den absolut realitätsfernen Vorschlägen des Schweden Magnus Söderlund gehört.

Unter der Überschrift

„Menschenfleisch als Nahrung? Die Idee eines schwedischen Professors zur Nachhaltigkeit“

veröffentlichte die Berliner Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 25. September 2019 unter anderem folgendes:

„Människokött – auch darüber müsse reden, wer ernährungstechnisch „in Bezug auf Klima- und Nachhaltigkeitsfragen nichts unversucht lassen will“. So hat der Stockholmer Handelshochschulprofessor Magnus Söderlund jüngst auf einer Gastronomiemesse impulsreferiert. Människokött ist schwedisch für Menschenfleisch.(…)Am Klimapaket der Bundesregierung wird moniert, es sei zu lasch, um die Welt zu retten. Das dürfte Söderlund niemand vorwerfen. Seine Vision verlangt eine gesellschaftliche Selbstüberwindungsleistung, die erheblicher wäre als der Verzicht auf Ölheizungen. Viele können sich bis jetzt nur mühsam vorstellen, einen ehemaligen Mitbürger zu tranchieren. Manche fänden es fast so schlimm, als müssten sie sich einen Bernhardiner braten. Das erinnert an den Science-Fiction-Klassiker „Soylent Green“, in dem ein angeblich synthetisches Superfood aus Leichen hergestellt wird. Der Film spielt im Jahr 2022. Professor Söderlund ist mithin etwas früh dran.(…)“

Da all diese absolut wahnsinnigen Vorschläge kaum mehr begreifbar sind und man in diesen Zeiten davon ausgehen darf, dass in Kürze die nächsten Irrsinns-Diskussionen bierernst diskutiert werden, sollte man versuchen, dazu eine Distanz aufzubauen. Begreifen kann man es ja doch nicht.

Fernab von Deutschland läuft alles noch normal

Insofern tut gut daran, wer immer mal – im Urlaub oder bei anderen Gelegenheiten – in ein anderes Land reist (gern mit dem Flieger, denn bislang läuft auf Flughäfen alles noch normal) und dort entspannt. Zumal kaum ein anderes Land als Deutschland eine solche Gaga-Klimapolitik betreibt und es eine Wohltat ist, in anderen Ländern noch das ganz normale Leben vorzufinden!

Bildnachweis: stock.adobe.com / Jonathan Stutz

 

 

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