Schwere Vorwürfe gegen Behörden! Kindesmissbrauch & Söhne weg – eine Mutter kämpft gegen Windmühlen

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Marlene H. mit ihrem jüngsten Sohn

Marlene H. ist verzweifelt. Der Mutter zweier Söhne wurden ihre Kinder durch den Expartner und Kindesvater genommen – unter den Augen des Jugendamtes, das eigentlich die Aufgabe hat, darüber zu wachen, dass in Sachen Kindeswohl alles seine Ordnung hat. Im Fall von Marlene H. allerdings ist gar nichts in Ordnung. Dass hier sogar noch Kindesmissbrauch eine Rolle spielt, gibt dem Fall eine besondere Brisanz. Und zeigt einmal mehr auf, dass der Kampf gegen Behörden, den viele Mütter hierzulande führen, tatsächlich oft ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Aber lesen Sie selbst:

FP: Frau H., Sie machen verschiedenen Behörden in Brandenburg und Sachsen, vor allem dem Jugendamt schwere Vorwürfe. Was ist Ihnen widerfahren? 

Ja, das stimmt! 

Meine Söhne haben nach der Trennung vom Kindesvater und mir vor 13 Jahren bis 2017 bei mir, meinem langjährigen Lebenspartner und ihrer kleinen Halbschwester in unserem Haushalt in Brandenburg gelebt. Im November 2017 kam mein großer, volljähriger Sohn ( damals 18 Jahre) nach einem 2 wöchigen Schulpraktikum, welches er auf meine Anregung auf der Arbeitstelle seines Vaters absolvierte, nicht mehr zurück nach Hause und lebt seitdem beim Vater. 

Am 15.12.2017 wurde der zweite noch minderjährige Sohn ( damals 13 Jahre) ohne mein Wissen vom Kindesvater aus der Schule geholt. Ich ging davon aus, dass mein Sohn sich im Unterricht befindet. Als mein Sohn nach Schulschluss nicht nach Hause gekommen war, telefonierte ich Freunde und Klassenkameraden ab und erfuhr, dass mein Sohn gar nicht im Unterricht gewesen ist. Ich hatte große Angst und Sorgen um meinen Sohn, da er noch nie von zu Hause weggelaufen ist. Ich dachte, es sei ihm etwas Schlimmes geschehen.

Für mich als Mutter war es der blanke Horror gewesen, nicht zu wissen, wo das Kind ist. Ich meldete meinen minderjährigen Sohn bei der Polizei als vermisst. Es waren bei der Suche 3 Polizeidienststellen involviert (1 in Brandenburg und 2 in Sachsen). 

Am Abend teilte mir die Polizei telefonisch mit, dass mein Sohn beim Vater gefunden wurde, und die Polizei den Kindesvater aufforderte, mir den gemeinsamen Sohn am nächsten Tag zurück nach Hause zu bringen, was nicht geschehen ist. Die Polizei hatte an diesen Tag Mitleid mit den Kindesvater und meinen Sohn, da es der Tag der Beerdigung vom Opa meines Sohnes gewesen ist. Es stellte sich heraus, dass der Vater ohne mein Wissen im Vorfeld meinen Sohn für diesen besagten Tag in der Schule entschuldigt hat. Begründung dafür war, dass am 15.12.2017 die Beerdigung vom Kindesvater seinen Vater gewesen ist, worüber mich der Kindesvater nicht informiert hatte.

Am Tag dieser Beerdigung wurde mein Sohn vom eigenen Vater entführt. Im Rechtlichen zählt es nicht als Entführung, da wir als Eltern das gemeinsame Sorgerecht haben inkl. ABR (Aufenthaltsbestimmungsrecht). 

Das Schlimme daran ist, dass sich im nach hinein heraus stellte, dass der Vater dieses im Vorfeld geplant hat, sowie das Jugendamt hier in Brandenburg darüber Bescheid wusste. Ebenso die Schule. Die Einzige, die nichts davon wusste, war ich als Kindesmutter gewesen.

„Es stand nie zur Debatte, dass Söhne zum Vater ziehen“

Es stand nie vorher zur Debatte, dass meine Söhne zum Vater ziehen. Auch hat diesbezüglich kein Jugendamt vorher mit mir darüber gesprochen. Es gab schon immer Probleme mit dem Kindesvater und es war auch bekannt, dass der Vater beide Söhne in der Schule nach dem Unterricht auflauerte und sie auch gezwungen hat, falsche Aussagen im Bezug auf mich als Kindesmutter zu tätigen und ihnen dafür teure Geschenke versprochen hat.

Hier in Brandenburg konnte mir das Jugendamt plötzlich nicht mehr helfen, da meine Söhne in Sachsen beim Vater leben – somit ist die Zuständigkeit zum Jugendamt und ASD ( Allgemeiner Sozialer Dienst) nach Meissen ( Zweigstelle Riesa) gewechselt, was fatale Auswirkungen hatte, denn es sind einige Verwaltungsfehler durch die Sachbearbeiterinen Alexandra G. und Franziska A. geschehen, die meiner Meinung nach bei geschultem Personal  hätten nie geschehen dürfen. 

Seither kämpfe ich vergebens gegen Windmühlen.

Ich leitete ein Eilverfahren auf Herausgabe des Kindes ein, wo dem Kindesvater sogar noch das ABR ( Aufenthaltsbestimmungsrecht) vorrübergehend übertragen wurde, da ich nicht zugestimmt habe, dass mein minderjähriger Sohn beim Vater verbleibt. Immerhin hatte sich der Kindesvater kaum um die gemeinsamen Kinder gekümmert, und wenn überhaupt nur nach seiner Lust und Laune.

Manchmal zweijährige Funkstille

Es kam auch schon vor, dass er sich 2 Jahre überhaupt nicht nach dem Wohl seiner Söhne erkundigt hat. 

FP: Seit wann haben Sie Ihre Söhne nicht mehr gesehen? 

Selten! Und wenn, dann höchstens den minderjährigen Sohn von Weitem in der Schule, da er dieselbe Schule wie meine kleine Tochter in Brandenburg besucht. Ansonsten bei Gerichtsverhandlungen oder Begegnungen wie:

2018 traf ich meinen großen Sohn zufällig, als er hier in der Nähe meines Wohnortes mit seinem Vater zum selben Zeitpunkt wie ich einkaufen gewesen ist und er im Beisein des Vaters mein Fahrrad in aller Öffentlichkeit demoliert hat. Kurz darauf lauerte mir mein großer Sohn eines Abends mit einen jungen, mir unbekannten Mann auf einem Discounter Parkplatz auf und drohte, beschimpfte und beleidigte mich in aller Öffentlichkeit, wohl weil sein Vater zuvor Strafgeld zahlen musste, weil er trotz Ladung nicht zu einem Gerichtstermin mit unserem minderjährigen Sohn erschienen ist. 

2019 traf ich auf beide Söhne, als mein minderjähriger Sohn nach einem angeblichen Übergriff eines anderen Jugendlichen im Krankenhaus ärztlich versorgt werden musste.

FP: Wie kam es zu der Situation, dass man Ihnen die Söhne entzog? Wer hat das angeordnet, welche Befugnisse waren da im Spiel?

Angeordnet war im Vorfeld nichts. Es ging alles vom Vater aus, indem er für sich beschlossen hat mir meine Söhne zu nehmen, da er die Trennung nie wirklich verkraftet hat. Vor kurzem fragte ich ihn im Gespräch bei einer Beratungsstelle, warum er mir die Söhne genommen hat, vor allem den noch minderjährigen Sohn. Der Vater antwortete, damit ich weiß wie es ihm ergangen ist, als ich ihn damals verlassen habe. 

„Er nahm mir das Liebste im Leben“

Er wusste, dass ich niemals zu ihn zurück gehen würde, da zu viel passiert ist. Darunter seine unkontrollierten Ausbrüche, also häusliche, physische, psychische und seelische Gewalt. Von daher nahm er mir das Liebste und Wichtigste in meinem Leben –  zwei meiner Kinder und den Kindern die Mutter. 

FP: Was genau wirft man Ihnen als Mutter vor? Und von wem kommen welche Vorwürfe?

Seit meine Söhne beim Vater leben, sind sie in ihrer Persönlichkeit komplett verändert und tätigen Falschaussagen gegen mich. Sie verweigern seitdem jeglichen Kontakt zu mir und das obwohl sie einst mal sehr mutterbezogen waren. Mir wurde u.a. vorgeworfen (seit die Jungs beim Vater leben), dass ich mich nicht um meine Söhne gekümmert habe, ja, sie sogar geschlagen haben soll und ich sogar verboten haben soll, dass sie zur Schule gehen. Absoluter Schwachsinn, da wir keine Freilerner sind und meine kleine Tochter komischerweise regelmäßig die Schule besucht.

Meine Söhne waren sehr oft krank und haben plötzlich angefangen, die Schule zu verweigern. 

Zuerst dachte ich, dass sie Probleme in der Schule mit Lehrern oder Mitschülern hätten. Ich suchte Rat bei Ärzten und Psychologen und es stellte sich heraus, dass die Schulverweigerungshaltung meiner Söhne psychosomatisch ist – verbunden mit einem sogenannten Erschöpfungssyndrom. Hinzu kommt noch, dass bei meinen minderjährigen Sohn plötzlich der Verdacht durch die Kinderärztin und Psychologin des Asperger Syndrom ( Autismus) geäußert wurde. Ich habe sogar die Ärzte und Psychologen gebeten, Einzelgespräche mit meine Söhne zu führen. Wenn ich jemals meine Söhne geschlagen hätte, dann hätten es Psychologen durch Einzelgespräche mit meine Söhne heraus bekommen oder man hätte die angeblich ausgeübte Gewalt sehen müssen z.b. Lehrer in der Schule oder die Ärzte, da meine Söhne in regelmäßiger ärztlicher und therapeutischer Behandlung gewesen sind.

Absurde Falschaussagen spielen keine Rolle

Diese absurden Falschaussagen kamen vom Vater und durch meine Söhne, seit sie bei ihm leben. Ich konnte diese getätigten  Falschaussagen alle beim Jugendamt, ASD und Gericht durch Nachweise widerlegen. Egal was man widerlegt, es interessiert niemanden und erst Recht keine Ämter und Behörden. Komischerweise, dass was der Kindesvater getan hat und weiterhin tätigt, wurde mir als Kindesmutter zu Unrecht vorgeworfen. Es ist eine Verdrehung der Tatsachen.

FP: Sie sagen, dass Ihre Kinder allem Anschein nach sexuell missbraucht worden sind. An wen richten Sie Ihre Vorwürfe? Und wie reagierten die Behörden auf Ihre Aussage in diesem Zusammenhang? 

Im Jahr 2018 kam Beweismaterial zum Vorschein – sehr viele Fotos und Videos, die der Kindesvater Herr Matthias H. von unseren beiden Söhnen, sowie einem weiteren Kind und sich aufgenommen hat, darunter hat er gezielt die Geschlechtsteile der Söhne aufgenommen. Bei einem bzw. zwei Videos tätigt einer meiner Söhne sexuelle Bewegungen,  zieht an seinem Geschlechtsteil und presst die Pobacken auseinander, so dass man den After des Kindes sieht. 

Ich war geschockt und fühlte mich als Mutter hilflos, da meine Söhne mittlerweile bei ihren Vater lebten. Ich habe bezüglich meiner Söhne davon nie etwas mitbekommen, ausser die für mich unerklärbaren Verhaltensauffälligkeiten meiner beiden Söhne. 

2018 wurde gegen den Kindesvater ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Kripo fand eindeutiges Material

Die Kriminalpolizei fand noch weitere Dateien und wertete das Beweismaterial als eindeutig sexuellen Missbrauch von Kindern aus. Dementsprechend beziehe ich mich lediglich auf die Aussage der Kriminalpolizei, da diese mich nach Auswertung vom Beweismaterial telefonisch kontaktiert und mir mitgeteilt hat, dass es sich um sexuellen Missbrauch von Kindern handelt. Auch habe ich durch die Kripo den Opferschutz als Hilfe zur Seite gestellt bekommen.

Letztendlich wurde das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft und Generalstaatsanwaltschaft wegen Verjährung dieser kinderpornografischen Schriften eingestellt. Die zuständige Staatsanwältin teilte in einem Schreiben mit,  dass meine Ängste und Sorgen als Kindesmutter betreffend meiner Söhne verständlich seien.

Nur komisch, dass meine Ängste und Sorgen als Mutter kein Jugendamt, kein ASD, kein OLG und kein Familiengericht interessieren, sondern diese gravierende Problematik abgewertet und verharmlost wird. Zum Kindeswohl wird meiner Meinung nach nicht gehandelt. Auch lag dem OLG in Brandenburg an der Havel ein USB Stick mit Kopien vom Beweismaterial samt Auflistung vor, welches mein Rechtsanwalt an das OLG geschickt hat. 

Es ist unfassbar, was hier geschieht. 

Die Kriminalpolizei erklärte mir zuvor, dass der Vater ein typisches Katz- und Maus-Spiel mit mir treibt. Meine Vorwürfe richten sich an all diejenigen, die zum Schutz meiner Söhne hätten agieren müssen und es nicht getan haben. Wer der Verantwortlichen kann es garantieren und vor allem verantworten, dass keine weiteren Übergriffe auf meine Söhne stattfinden, vor allem auf meinen noch minderjährigen Sohn?

FP: Was haben Sie versucht, um Ihre Kinder wiederzubekommen? 

Ich habe alles, was in meiner Macht stand, versucht, u. A. Die gerichtlichen Wege, ohne Erfolg! 

Alles versucht, die Kinder wiederzubekommen

Ich war beim Kinderschutzbund, bei der Ombudsstelle, ich habe mich an das zuständige Jugendamt ( Frau Alexandra G.) sowie an den zuständigen ASD ( Frau Franziska A.) gewandt, alles war, blieb und ist erfolglos! Man hat mir als Mutter noch Vorwürfe gemacht, was mir einfallen würde, den Vater zu beschuldigen, obwohl es Beweismaterial gibt, welches weder der ASD oder das Jugendamt gesichtet hat. Unglaublich was hier geschieht! Meine Söhne sind ihren Vater hörig, er hat sie zu seinen Marionetten gemacht und sind ihm weiterhin auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. 

Sohn hat sich sehr verändert

Wie im Laufe der Ermittlungen bekannt wurde, hatte der Vater im Vorfeld eine Reihe von Straftaten begangen, weshalb die Polizei mehrfach gegen ihn ermittelt hat. Mein Fachanwalt für Strafrecht hatte Einblick in die Polizeiakte und Ermittlungsakte  des Vaters genommen. Kein Wunder, dass meine Söhne das Verhalten vom Vater übernehmen – insbesonders der große Sohn. Seit er beim Vater lebt, übt er u. a. Straftaten gegen mich als seine Mutter aus. 

Auch habe ich versucht, ein Gutachten anzuregen, obwohl bekanntermaßen die Gefahr besteht, Opfer von Fehlgutachten zu werden. Leider ist es heutzutage so, dass sehr viele Fehlgutachten im Umlauf sind und Eltern durch diese Fehlgutachten ihre Kinder verlieren. Alle meine Wege führten ins Leere.

FP: Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass man die Kinder nach wie vor nicht in Ihre Obhut gibt? 

Zum einen findet das Strafrecht im Familienrecht kaum bis keine Relevanz. Solange ein Täter nicht schuldig gesprochen wurde, gilt er als unschuldig, und in unserem Fall gelten die Taten ja als verjährt, was ich im Fall von Kindesmissbrauch als unzumutbar empfinde. Solche Taten sollten wie Mord nie verjähren, denn Missbrauch ist ein Mord an Kinderseelen! 

Hinzu kommt noch, dass meine Söhne, seit sie bei ihren Vater leben, mich urplötzlich ablehnen und sogar das negative Verhalten ihres Vaters übernehmen. 

Mein noch minderjähriger Sohn befindet sich in einem Alter, wo seine Meinung und Entscheidungsfindung mehr Gewicht haben, was sich der Vater zum Eigennutz macht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kindeswille bzw. Entscheidung autonom oder manipuliert sind. Deshalb habe ich versucht, ein Gutachten anzuregen, was die Richterin vom zuständigen Familiengericht in Sachsen abgelehnt hat.

FP: Wie gestaltet sich der Kontakt mit Ihren Kindern? Gibt es überhaupt eine Kommunikation? 

Nein, die gibt es leider nicht, was mich sehr traurig macht, denn ich vermisse meine geliebten Söhne jeden einzelnen Tag, auch wenn mir bewusst ist, dass sie nicht mehr dieselben sind wie früher und sie mich schlecht reden und sogar beleidigen und angreifen, liebe ich sie trotzdem, denn immerhin sind und bleiben sie meine Kinder. 

Sie sind nirgends für mich erreichbar. 

Der Vater hat dafür gesorgt, dass ich aus das Leben meiner Söhne entfernt wurde, ich wurde entsorgt. Auch wurden sofort nach den plötzlichen Wechsel in den Haushalt des Vaters die Handynummer meiner Söhne sofort  gewechselt. Laut Aussage vom Vater beim Jugendamt hatten meine Söhne angeblich die von mir finanzierten Sim Karten sofort verbrannt.

FP: Wie ist der aktuelle Stand in Ihrem Kampf um die Kinder?  

Auf Anregung des VB ( Verfahrensbeistand) wurde gegen den Kindesvater ein 1666’er ( Paragraf 1666 BGB,  Kindeswohlgefährdungsprüfungsverfahren) eingeleitet. Daraus resultierend gingen einige Auflagen hervor, darunter psychotherapeutische Maßnahmen für den gemeinsamen Sohn, auch soll therapeutisch auf Kontakt zu mir als Kindesmutter hingearbeitet werden wegen die Verweigerungshaltung meines Sohnes sowie Gespräche bei eine Elternberatung geführt werden. Ebenfalls ist mittlerweile ein Erziehungsbeistand im Haushalt des Vaters für den gemeinsamen Sohn installiert worden auf meine Anregung bei Gericht als Kindesmutter.

Wenigstens bekomme ich mittlerweile schulisch gesehen Auskunft betreffend meines Sohnes, was seit den Wechsel in den Haushalt des Vaters plötzlich nicht mehr der Fall war, trotz das ich das Sorgerecht für den minderjährigen Sohn habe. Nachdem ich das Schulamt hinzugezogen habe und ein klärendes Gespräch eingefordert habe, klappt es denn auch. Lehrer haben bei getrenntlebende, sorgeberechtige Eltern die Pflicht auf Auskunft zum Kind, egal bei welches Elternteil das Kind lebt. 

Mittlerweile sind in unseren Fall neue Sachbearbeiter des Jugendamtes und ASD zuständig, wo ich mittlerweile als sorgeberechtigte Kindesmutter wenigstens in Gespräche mit einbezogen werde.

Als zuvor Frau Alexandra G. und Franziska A. zuständig waren, war es für mich als Kindesmutter die reinste Katastrophe gewesen, da diese Damen weder mit mir zusammen gearbeitet haben noch mich in irgendwelche Belange betreffend meines minderjährigen Sohnes einbezogen haben, wozu sie im übrigen verpflichtet sind. Gerade im Bezug auf Hilfeplangespräche und Auswertung der Hilfeplanziele müssen beide Eltern mit einbezogen werden, was in meinem Fall nicht geschehen ist, da man es nicht für wichtig gehalten hat, mich als Sorgeberechtigte Kindesmutter einzubeziehen.

Der Kampf wird weitergehen

Ich werde weiterhin um das Wohl meiner Söhne kämpfen vorallem um das meines noch minderjährigen Sohnes.

Was meine Söhne und mir hier widerfahren ist, darf einfach nicht passieren. Es ist ein Skandal! Und das besonders Schlimme: Unsere Situation ist leider kein Einzelfall. Viele Betroffene trauen sich nicht über solche Geschehnisse zu sprechen.

Deshalb müssen schnellstmöglich Gesetzesänderungen her – z.B. Berücksichtigung von strafrechtlich relevanten Verhalten in Familienrechtsfragen im Kontext Kindeswohl – und die hier im Beitrag genannte Stellen ( Behörden und Justiz) müssen durch deutlich mehr Fachwissen massiv weitergebildet werden. So etwas darf in einem Rechtsstaat einfach nicht passieren!

Auch der Opferhilfsverband Weisser Ring hatte mit dem Fall von Marlene H. zu tun. Frau Ziegner-Zschiedrich vom Weissen Ring hat Marlene H. begleitet und schickte uns folgendes Statement zu dem Fall:

„Ich kenne Frau H. schon lange. Sie ist eine verantwortungsvolle und selbständige junge Frau, der ihre Familie wichtig ist. Sie bat um Hilfe durch den Weißen Ring, da sie eine Straftat an ihren Kindern angezeigt hatte. Der Weisse Ring hilft Opfern von Straftaten schnell und unbürokratisch durch Beratung, Begleitung und auch bei Bedarf durch finanzielle Unterstützung.  So wurde auch Frau H. zu Terminen begleitet. Auch die Gesprächsrunden waren besonders wichtig. die Betroffenen müssen spüren, dass sie nicht alleine sind und jemand für sie da ist. Der Weisse Ring leistet für jedes Opfer genau die Hile und Unterstützung, was das Opfer braucht. Und alle Mitarbeiter in den Außenstellen arbeiten ehrenamtlich.“
Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass in Deutschland in Sachen Behörden und auch Kindesmissbrauch einiges im Argen liegt. Es ist kein Wunder, dass dieser Tage ein Pädophilen-Netzwerk in Deutschland entdeckt wurde, in dem unfassbar viele Menschen involviert sein sollen. Zur Stunde ist die Rede von um die 30 000 (!) Personen, die hochkriminell in Kindermissbrauchsfälle verstrickt sein sollen.
Dass das durchaus erst die Spitze vom Eisberg sein könnte, dürfte vielen klar sein!
Bildnachweis: Marlene H. (privat)

 

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