Sexismus-Talk bei Maischberger: Ex-SPIEGEL-Frau spricht Klartext und wird ausgebremst!

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Was hätte das mal für eine frische Debatte werden können, gestern bei Maischberger in der ARD! Es fand sich eine illustre Runde zusammen, um über Vergewaltigungen und Sexismus zu sprechen. Wie man aber unschwer ahnen konnte, wurde auch in dieser Sendung das Thema klar verfehlt, machte man einen Bogen um den rosa Elefanten, wie man es von nahezu allen Medien seit #kölnhbf, Freiburg und so weiter kennt.

Stattdessen ging es – sehr verwunderlich in dieser Zeit – um Falschbehauptungen in Sachen Vergewaltigung und es wurde über Fälle diskutiert, bei denen Männer zu Unrecht verurteilt wurden. Ein wichtiges Thema – keine Frage! – aber irgendwie zur falschesten Zeit.

Denn während Zugewanderte in diesen Monaten einheimische Frauen nahezu täglich sexuell belästigen, die Vergewaltigungsrate seit Merkels Grenzöffnung explodiert und es schon erste weibliche Todesopfer gab, die von Asylbewerbern umgebracht wurden, zog man sich an Petitessen hoch, nahm den Fall Weinstein in den USA zum Anlass, um die verlogene #metoo-Kampagne hochzujubeln.

Zum Verständnis: in Sachen #metoo jammern nun – Jahre danach – Frauen wie Angelina Jolie oder Gwyneth Paltrow öffentlich herum, dass der Produzent Weinstein sie vor Jahren sexuell behelligt hat.

Inzwischen sind die Frauen – aufgrund seiner Hilfe – längst in Hollywood für die Filme, in die sie durch Weinstein erst gelangten, geehrt worden und können Millionen-Dollar-Gagen verbuchen. Die hätten sie gewiss nicht eingestrichen, wenn sie dem schmierigen Weinstein sofort das Handwerk gelegt hätten!

Sich nun nach Jahren zu Wort zu melden, hat – mit Verlaub – ein Geschmäckle.

Und ein Geschmäckle hat es auch, wenn man nun mit ansehen muss, wie unsere Politiker und die etablierten Medien reihenweise auf #metoo anspringen.

In einer Zeit, in der die importierte Gewalt explodiert, eine Flüchtlingshelferin ebenso ihr Leben lassen musste, wie eine Rentnerin. Beide starben durch die Hand von Männern, die ungehindert ins Land kommen konnten und die man prinzipiell als „bereichernd“ ansehen musste. Wer das nicht tat, war und ist ein „Nazi“ oder eben „rechtsextrem“.

Bis heute wird medial gehetzt und gebrandmarkt, gegen den, der DAS ausspricht, was viele Frauen im Lande tagtäglich mitbekommen: wir haben uns Verrohtheit und Gewalt der übelsten Sorte ins Land geholt.

Aber dennoch: selbst nach den Verbrechen von #kölnhbf nahm keine Frauen-Redaktion im Lande (außer wir) das Thema auf und wenn, wurde es so dargestellt, dass die wildgewordenen Horden an Silvester in Köln traurige Einzelfälle und die Buhmänner sowieso die deutschen Männer wären.

Bis heute ist das so geblieben. Obgleich man nahezu täglich von brutalsten Straftaten von Fremden gegenüber einheimischen Frauen hört, ist das sowohl medial als auch politisch KEIN Thema – abgesehen von CSU- und AfD-Politikern.

Das kam auch in der gestrigen Maischberger-Sendung zum Tragen. Statt  die Gelegenheit zu nutzen und die importierte Gewalt sowie die steigende Angst der (länger) hier lebenden Frauen zu thematisieren, ergoss man sich in Diskussionen darüber, was schon als Sexismus zählt, inwiefern Komplimente schon ein NO GO sind und erzählte Marlene Lufen vom SAT-1-Frühstücksfernsehen eine lange zurückliegende Story, bei der sie – im Gegensatz zu den wirklich brutal angegangen Frauen fast täglich auf Deutschlands Straßen – keinerlei Gewalt erfahren oder Blessuren davon tragen musste.

Dennoch taten alle so, als wäre das, was Frau Lufen passiert ist, nun das Nonplusultra in Sachen Sexualverbrechen – selbst TV-Schönling Hannes Jaennicke entpuppte sich als farbloser Phrasendrescher, dem nichts anderes einfiel, als in das abgenutzte Feminismus-Horn zu blasen.

Der einzige Lichtblick in der Sendung war Ex-SPIEGEL-Redakteurin Gisela Friedrichsen, die zwei Dinge aussprach, die die Mehrheit der Leute mit gesundem Menschenverstand ebenso sehen dürfte.

Erstens:

warum um Himmels willen haben die Frauen in Hollywood, die nun mit #metoo auf die Pauke hauen, nicht schon eher gesprochen und ihre Peiniger angezeigt?

Zweitens sagte sie klipp und klar, dass sehr wohl jede im Leben stehende Frau eine verbale, sexistische Beleidigung kontern kann.

Diesbezüglich wurde nämlich in der Maischberger-Runde ein weinerlicher Ton angeschlagen – als ob diejenigen, die sich sonst das Etikett „Feminismus“ anheften, nun auf einmal alle auf Mäuschen machen müssen, wenn ein rustikaler Kerl mit einem dummen Spruch um die Ecke kommt.

Wohlgemerkt: Frau Friedrichsen bezog sich auf verbale Macho-Sprüche! Und auf die können die meisten Frauen nun mal kontern, ganz klar! Aber heutzutage ist es natürlich einfacher, mit einer hastig ins Leben gerufenen Kampagne auf die Pauke zu hauen und sich – das gilt vor allem für hiesige C- und D-Promis – pr-technisch in Szene zu setzen, wenn man schon einmal in der Versenkung verschwunden war.

Aber zurück zu Frau Friedrichsen.

Die musste nun gestern als erfahrene Journalistin (FAZ, SPIEGEL) erleben, wie ihr – die ihr auf allen Ebenen intellektuell unterlegen wirkende – Teresa Bücker ins Wort fuhr.

Die Chefredakteurin von EDITION F scheint nicht mit einer guten Kinderstube gesegnet – rotzig und besserwisserisch (und dabei zudem völlig falsch vorbereitet) fiel sie der Älteren ins Wort.

Womit, darauf lohnt sich gar nicht einzugehen – schon vor dem Hintergrund des Mediums, für das Frau Bücker tätig ist – EDITION F.

Dazu nur so viel: nur kurze Zeit nach #kölnhbf wartete das Frauenportal mit einem Artikel auf, in dem es sich um Übergriffe auf Ausländerinnen in öffentlichen Verkehrsmitteln handelte.

Der Tenor war wie überall: tumbe deutsche Männer ziehen marodierend durch die Straßenbahnen und ziehen fremdländisch aussehenden Frauen die Kopfbedeckung vom Kopf.

Realitätssinn ist nun mal die Stärke von EDITION F nicht – eine Schwäche, die sie mit vielen anderen etablierten Medien teilen.

Und so agierte Frau Bücker freilich auch in der Sendung auf dem Niveau völligen Realitätsverlustes und sprach normalen Frauen die Fähigkeit, sich gegen verbales Geseihere mit einem gekonnten Spruch zur Wehr zu setzen, glattweg ab – eine Beleidigung für alle modernen Frauen im Lande!

Den Vogel aber schoss Bücker ab, als Frau Friedrichsen versuchte, auf die aktuellen Zustände einzugehen und männliche Personen ins Spiel brachte, die Frauen in diversen Situationen nicht akzeptieren und ein ganz anderes Werteverständnis mitbrächten.

Wieder ließ Teresa Bücker ihr fragwürdiges Benehmen aufblitzen und unterbrach Gisela Friedrichsen erneut.

Beinahe hysterisch ging sie darauf ein, dass ja wohl nicht die von Friedrichsen erwähnten „Männer“ das  Problem  wären, sondern dass Deutsche in der Kriminalstatistik führen. Ein weiterer Beleg für das Unwissen dieser Frau, denn längst schon zeichnen Experten ein interessantes Bild dazu – siehe hier: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wenig-bekannte-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

Bewundernswert jedoch war die stoische Ruhe, mit der Frau Friedrichsen diesen Unsinn ertrug, auch dass Frau Maischberger nicht nachhakte, nahm sie mit der Gelassenheit einer erfahrenen Journalistin und lebensgeprägten Frau hin. Jeder, der es sehen wollte, konnte erkennen, was wohl in der Ex-SPIEGEL-Gerichtsreporterin vorging.

Sie weiß, wovon sie spricht und steht damit stellvertretend für viele Millionen Deutsche, die ihr Land seit dem Asyl-Irrsinn von Frau Merkel kaum mehr wieder erkennen.

Darunter viele Ossis, die das falsche, mediale Wiedergeben der Realität noch aus anderen Zeiten kennen.

Irgendwo kann einem Frau Bücker, die selbst Mama ist, auch leidtun.

Denn sie wirkt in ihrer Verbissenheit, mit der sie Themen wie Gender, Rassismus und Sexismus angeht, fast schon abstoßend, obwohl sie ansonsten sympathisch rüber kommt und für einen engagierten Typ Frau stehen könnte.

Wenn auch naiv, so dass man sofort glauben würde, dass Frau Bücker – sollte ihr Nachwuchs einmal von importierter Gewalt betroffen sein und nach der Mama telefonieren – wohl zu ihrem Kind sagen würde: „Tut mir leid, Schatz, ich kann jetzt nicht weg, wir diskutieren hier auf der Sexismus-Konferenz gerade, was noch als Kompliment durchgeht und was nicht!“.

Insofern wird er wohl noch eine ganze Weile in TV-Talkrunden dabei sein: der rosa Elefant, an den keiner denken, geschweige denn ihn erwähnen darf!

Copyright: WDR/Max Kohr

 

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