Soziologin gibt Frauen Mitschuld an Übergriffen & fordert gleiche Kleidung für ALLE

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Männer in Frauenkleidern

Mode für ALLE – eine Soziologin fordert das.

Die Soziologin Barbara Kuchler arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Soziologie an der Uni Bielefeld. Laut dem Internetportal Soziopolis liegen hier ihre Tätigkeitsschwerpunkte auf folgenden Gebieten: Soziologische Theorie, Systemtheorie, Gesellschaftstheorie, Politische Soziologie, Kriegssoziologie, Soziologie der Liebe, Soziologie der Finanzmärkte.

Eine große Themenpalette, die die Frau da so durchpflügt. Ist sie deshalb vielleicht abgerückt von der Realität? Weiß sie nicht mehr wie es geht – das Leben? Und wie bitter und gemein es sein kann für Opfer sexueller Übergriffe?

Offenbar nicht, denn Doktor Kuchler, wie sie sich mit Titel offiziell nennt, hat auf dem aktuellen Kirchentag Ungeheuerliches von sich gegeben.

Krude Aussage von Soziologin auf diesjährigem Kirchentag

Nun ist der Kirchentag selbst ja schon ein Event, der mit Mißtrauen zu beäugen ist und ebenso mit so mancher Ungeheuerlichkeit aufwartet. Denn bekanntlich veranstalten die Geistlichen eine solche Veranstaltung, um Debatten und Dialoge zu führen, schließen aber Leute, die anders denken aus.

Ein Stuhlkreis derer also, die sich eher im linksgrünen Spektrum verorten. Und das sich auf diesem Parkett viele Soziologinnen tummeln, ist bekannt. Böse Zungen sagen diesen Frauen nach, dass sie sich lediglich mit „Geschwätzwissenschaften“ denn mit ernsthaften wissenschaftlichen Themen beschäftigen. Oft artet das aus – man kennt das ganze Gedöns in Sachen Gleichstellung, Quotenfrau und Gender.

Dr. Kuchler aber setzte jetzt noch mal einen drauf, indem sie auf dem diesjährigen Kirchentag gleich für zwei Skandale sorgte. Der erste war, dass sie Frauen offenbar in der Mitschuld sieht, wenn sie – leicht bekleidet – Opfer eines sexuellen Übergriffs werden.

Das Portal derwesten.de berichtete über diese Aussage am 21. Juni 2019 auf seinem Internetportal so:

„(…)Empörung auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund! Die Soziologin Barbara Kuchler von der Uni Bielefeld sagte bei einer Podiumsdiskussion in Dortmund, Frauen in enger Kleidung müssten sich nicht über sexuelle Übergriffe wundern. Das berichtete jetzt die „Welt“.(…)Männer müssten zwar „ihre Hände im Griff haben“, sagte die Wissenschaftlerin. Dennoch liege die Verantwortung für sexuelle Übergriffe „teilweise bei der einzelnen Frau“. Die Wissenschaftlerin kritisierte, dass das gesellschaftliche System darauf ausgelegt sei, dass Frauen sehr auf ihr Aussehen achten würden. Dieses System würden Frauen allerdings auch „sehr bereitwillig“ bedienen.(…)Wenn Frauen enge, kurze Röcke trügen, bräuchten sie sich nicht zu wundern, wenn es zu Kommentaren oder zu Übergriffen käme.“

Ein unerträgliches Statement! Noch unerträglicher ist es, dass es einfach mal so – vor einem breiten Publikum – in die Öffentlichkeit hinausposaunt werden kann.

Diese Meinung scheint bei Kirchenvertretern hoch willkommen

Aber Menschen wie die verpeilte „Wissenschaftlerin“ scheinen ja bei den Kirchenvertretern hochwillkommen zu sein, während man – wie oben schon erwähnt – Leute, die einer Partei angehören, die nicht dem Willkommens- und Klimawahn frönen, kurzerhand nicht einlud.

Wahnsinn! Und der geht weiter, wenn man sich mit dem beschäftigt, was die Soziologin Kuchler noch so von sich gegeben hat. Die Abwertung der Frauen, die leicht und sexy bekleidet ihrer Wege gehen und damit auch die Verhöhnung derer, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, war noch nicht alles, was Frau Kuchler an Absurditäten von sich gab.

Denn sie schlug – als Folge ihrer kruden Ansicht – eine Lösung vor, die eine weitere Ergänzung der aktuellen Bevormundung sein dürfte. Wir sehen ja derzeit: wer mit `nem schweren Geländewagen durch Berlin kurvt, sieht sich schnell mal hysterischen Klima-„Aktivisten“ gegenüber und wer in der Hauptstadt Immobilien besitzt, muss Sorge um Leib und Leben haben. Das hat der Fall des Busses, der jüngst angegriffen wurde und in dem man Immobilienbesitzer vermutete, kürzlich in Berlin gezeigt. So mancher wird schon schräg angeguckt, wenn er mit dem Flugzeug bis ans Ende der Welt fliegt und es wird wohl nicht lange dauern, bis Leute, die mit einem Kamin heizen oder mit einem Diesel durch die Gegen fahren, zur Zielscheibe derer werden, die all das mit verblendetem Fanatismus verhindern wollen.

Noch sind es Minderheiten, die Kleidung für ALLE fordern

Noch sind es freilich Minderheiten, die so aggressiv vorgehen. Doch da man es aktuell geschafft hat, weite Teile der jungen Menschen zu verblenden und zu verblöden, sollte man sich in diesem – einst so freien und stolzen – Land auf alles gefasst machen. Wer die DDR-Zeit noch kannte, für den stehen die Zeichen derzeit sowieso auf Diktatur.

Und deshalb heißt es bei Vorschlägen, wie sie Frau Kuchler präsentiert: zweimal hinhören! Denn was heute noch belächelt wird, kann morgen schon Gesetz sein. Siehe die Urteile in Sachen „Hasskriminalität“. Davon abgesehen, dass kein Mensch auf der Welt ein Gefühl wie Hass verbieten kann, hat doch kein Mensch bei den Vorverhandlungen zu dem unsäglichen Netzwerkdurchsetzungsgesetz gedacht, dass es so schlimm kommt, wie es jetzt ist. Seit neuestem ist ja der satirisch gemeinte Begriff „Goldstück“ (für „Flüchtling“) schon strafbar.

So schnell ging das!

Deshalb sollte man sich die Worte der Soziologin Kuchler ruhig mehrmals zu Gemüte führen. Laut Deutschlandfunk lauten sie weiterhin wie folgt:

„(…)Frauen hätten die gesellschaftliche Hauptverantwortung fürs Schönaussehen, kritisierte sie bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Geschlechterverhältnisse auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Es brauche entweder „Kartoffelsäcke für alle“ oder enge, körperbetonte Klamotten für alle Geschlechter.“

Warum die Frau zu dieser kruden Meinung kommt, ist nicht nachvollziehbar. Kleidung war schon immer geschlechtsspezifisch. Man denke nur an ein prächtiges Ballkleid für die Frau und den edlen Smoking für den Herrn. Ebenso haben viele Frauen das Bedürfnis, sich zu schminken – und das sollen sie auch!

Nichts ist anstößig daran, sich schön zu machen!

Schöne Kleidung, schöne Haare, Kleidung für IHN, Kleidung für SIE – daran ist nichts anstößig. War es nie und ist es nicht. Anstößig sind allein solche kruden Gedankengänge, an denen Dr. Kuchler die Öffentlichkeit teilhaben lässt. SIE hat ein Problem. Mit wem oder was auch immer. Das wäre auch alles kein Thema, wenn solche Leute ihre Absonderungen im stillen Kämmerlein oder kleinen Kreis von sich geben würden.

Aber leider schreien heutzutage gerade DIE Leute laut und hängen auf öffentlichen Bühnen rum, die Gaga-Ansichten und ansonsten nicht viel Mehrwert zur Gesellschaft beizutragen haben. Zum großen Teil dürfte das auch auf die Soziologin der Uni Bielefeld zutreffen.

Bloß gut, dass diesem bizarren Vorschlag kaum jemand was abgewinnen kann! Noch hat man nämlich in Sachen Anziehen die Wahl.

Mehr zu Frau Dr. Barbara Kuchler finden Sie hier.

Bildnachweis: (c) dpa – Fotoreport

 

 

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