Unfassbar: Westdeutscher Direktor des Grünen Gewölbes drehte sich nach Einbruchmeldung nochmal im Bett um!

Von  |  1 Kommentar
Dirk Syndram

Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes in Dresden

Der Kunstraub in Dresden trifft die Sachsen schwer. Der rabiat-spektakuläre Diebstahl zeigt einmal mehr, dass die komplette nationale Sicherheit am Boden liegt und steht als Metapher für alles, was derzeit im Land an Verbrechen passiert.

Unglaublich viele Menschen in der Region sind im Zusammenhang mit dem Einbruch im Grünen Gewölbe wütend auf die Verantwortlichen. Zum Großteil kommen diese aus Westdeutschland und haben kaum bis keinen Bezug zu der Lebensart der Menschen in Sachsen. Nicht zu ihren Werten, ihrer Kultur, ihrem Denken, ihrem Handeln. Das hindert diese Leute aber nicht daran, sich zu arroganten Meinungsmachern aufzuschwingen, die die Sachsen maßregeln, verächtlich machen und belächeln.

Engagement gegen Politkritiker wichtiger als professionelle Sicherheit im Grünen Gewölbe?

Man googele nur einmal Frau Marion Ackermann, die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen. Der Pressekonferenz-Auftritt der Frau aus Göttingen, die in letzter Zeit eher durch ihr Engagement gegen sächsische Politkritiker von sich reden machte, als durch gute Leistungen in ihrem hoch bezahlten Job, war peinlich und unprofessionell, sie lavierte bei Fragen, wie es denn um die Sicherheit bestellt war, nur herum.

Das allerdings ist noch gar nichts gegen das, was sich Dirk Syndram geleistet hat. Der Mann aus Nordrhein/Westfalen ist seit 1993 Direktor des Grünen Gewölbes und gab – man fasst es kaum – jetzt in einem Interview zu, sich nach der Meldung an ihn, dass es im Grünen Gewölbe einen Einbruch gegeben hat, im Bett noch einmal umgedreht zu haben.

Das Video dazu sehen Sie hier. Bei Minute 1 : 49 sind die skandalösen Worte zu hören, die Kommentare unter dem Video sind natürlich deaktiviert.

Dazu muss nun nicht noch viel geschrieben werden. Es gilt, allen Ostdeutschen ans Herz zu legen, friedlich dafür zu sorgen, dass jene, die nach der Wende und lange danach (durch Kungelei?) an attraktive und zumeist sehr hoch dotierte Posten in Ostdeutschland gekommen sind bzw. sich diese vermitteln ließen (und für die sie meist kaum eine Eignung haben) durch Einheimische ersetzt werden.

Zugereiste Westdeutsche haben oft kein Verständnis für Einheimische

Selbst wenn die fachliche Qualifikation der nach Ostdeutschland wegen der attraktiven Positionen gekommenen/geholten Westdeutschen gegeben ist: Mit Eignung ist hier die Eigenschaft gemeint, in einem Teil Deutschlands, der mal ein anderes Land war, mit gesundem Menschenverstand und im Sinne der Einheimischen zu agieren. Das tut die große Anzahl der aus Westdeutschland Zugereisten nicht. Im Gegenteil: Viele dieser Leute missbrauchen ihre hohe Position, um gegen Alteingesessene zu bashen oder/und sogar bewusst gegen deren Mentalität, Ansichten und Lebensweisen zu agieren.

Außerdem muss die Frage erlaubt sein, wie wohl der Schutz der kostbaren Gegenstände im Grünen Gewölbe ausgesehen hätte, wenn ein geborener Sachse die Verantwortung für die Sicherheit gehabt hätte?

PS: Ein kleiner Nachtrag für alle, die jetzt meinen, wir wollen spalten oder hetzen mit kritischen Beiträgen zu Westdeutschen. Nein – wollen wir nicht. Wir würden es ebenso kritisch hinterfragen, wenn sich – sagen wir – Brandenburger ständig erdreisten, über Thüringer zu hetzen und die Lebensart der Thüringer verächtlich machen bzw. sie gar bekämpfen. Und wenn in ganz Thüringen fast ausschließlich nur Brandenburger in hohen Positionen sitzen würden. 

Bildnachweis: (c) dpa

 

"

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

Frauenpanorama unterstützen? Über eine Spende freut sich Frauenpanorama.de

1 Kommentar

  1. Reinhard Riek

    27. November 2019 at 10:51

    Warum regt man sich denn auf? Ich habe von zwei (!) Staatsanwaltschaften schriftlich, dass Kulturgut keine Sau interessiert und dessen Diebstahl keinerlei strafrechtliche Relevanz besitzt. Es ist nämlich so, dass in diesem „Rechtsstaat“ jedes Gesetz außer Kraft gesetzt werden kann, wenn nur genügend Geld fließt und jeder Staatsanwalt kann ein paar Pfennige zusätzlich immer gut gebrauchen. Wenn man bescheid weiß, dann weiß man auch, dass „Demokratie“ ohne Korruption nicht funktionieren kann.und die Justiz in diesem so genannten „Rechtsstaat“ ist nun mal korrupt bis auf die Knochen.

Hinterlassen Sie ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.